Exportländer warnen

Opec erwartet Rohöl-Überproduktion

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Rohöl - © Foto: Larry W. Smith/EPA/Archiv
Die Opec erwartet eine Überproduktion von Rohöl. (© Foto: Larry W. Smith/EPA/Archiv)

Wien - Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) befürchtet trotz der verlängerten Förderbegrenzung eine zu hohe Ölmenge auf dem Weltmarkt. Als Ursache wird die zunehmende Fördermenge in den USA durch die umstrittene Fracking-Technik genannt.

Vor diesem Hintergrund geht das Ölkartell davon aus, dass die Mitgliedsstaaten mehr Öl fördern werden als auf dem Weltmarkt benötigt wird, wie aus einem am Donnerstag in Wien veröffentlichten Bericht der Opec hervorgeht.

Im kommenden Jahr werde das Ölkartell etwa eine halbe Million Barrel pro Tag zu viel fördern, hieß es. Wie aus dem Bericht hervorgeht, dürfte das Angebot an Rohöl aus Förderländern außerhalb der Opec zu stark steigen. Deshalb könnte eine weitere Förderkürzung durch die Opec und die in der Opec+ zusammengefassten verbündeten Ölstaaten, darunter Russland, notwendig werden.

Das Ölkartell stellt derzeit etwa 40 Prozent der weltweiten Ölförderung. Anfang des Monats hatten sich die Opec mit den kooperierenden Staaten auf eine Verlängerung des Förderlimits um weitere neun Monate verständigt. Die 14 Opec-Staaten und die 10 Nicht-Opec-Länder einigten sich, die bereits seit Dezember 2018 geltenden Produktionsquoten beizubehalten.

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Exportländer warnenOpec erwartet Rohöl-ÜberproduktionWien - Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) befürchtet trotz der verlängerten Förderbegrenzung eine zu hohe Ölmenge auf dem Weltmarkt. Als Ursache wird die zunehmende Fördermenge in den USA durch die umstrittene Fracking-Technik genannt.Vor diesem Hintergrund geht das Ölkartell davon aus, dass die Mitgliedsstaaten mehr Öl fördern werden als auf dem Weltmarkt benötigt wird, wie aus einem am Donnerstag in Wien veröffentlichten Bericht der Opec hervorgeht.Im kommenden Jahr werde das Ölkartell etwa eine halbe Million Barrel pro Tag zu viel fördern, hieß es. Wie aus dem Bericht hervorgeht, dürfte das Angebot an Rohöl aus Förderländern außerhalb der Opec zu stark steigen. Deshalb könnte eine weitere Förderkürzung durch die Opec und die in der Opec+ zusammengefassten verbündeten Ölstaaten, darunter Russland, notwendig werden.Das Ölkartell stellt derzeit etwa 40 Prozent der weltweiten Ölförderung. Anfang des Monats hatten sich die Opec mit den kooperierenden Staaten auf eine Verlängerung des Förderlimits um weitere neun Monate verständigt. Die 14 Opec-Staaten und die 10 Nicht-Opec-Länder einigten sich, die bereits seit Dezember 2018 geltenden Produktionsquoten beizubehalten.