Bayerischer Politiker Aiwanger: Grüne praktizieren «Mobbing gegen Männer» München - Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, wirft den Grünen mit ihrer Gleichstellungspolitik ein «Mobbing gegen Männer» vor.«Bei denen muss man sich schon dafür entschuldigen, ein Mann zu sein. Die Grünen praktizieren keine Gleichberechtigung, sondern Mobbing gegen Männer», sagte der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident im Gespräch mit dem «Tagesspiegel». Die Grünen seien zu einer Partei der Intoleranz geworden, so Aiwanger. «Fleischessen verteufeln, kein Autofahren, Klima, Klima, Klima. Wir brauchen jedoch pragmatische Lösungen statt schlechtes Gewissen und Zukunftsangst.»Partei-Termine «familiengerechter» gestaltenUm die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Politik abzubauen, schlug Aiwanger vor: «Man kann zum Beispiel die Termine von Parteiveranstaltungen familiengerechter legen und Frauen noch mehr animieren, sich auch für eine Kandidatur bereit zu erklären. Viele Frauen haben mehr auf dem Kasten als Männer, die große Reden schwingen. Nur sind Frauen oftmals zurückhaltender. Sie gehen Auseinandersetzungen oft aus dem Weg und Männer drängen sich vor. Das müssen wir in der Politik berücksichtigen.»Man könne Frauen gezielt fördern, aber eine Quote sei isoliert gesehen falsch.Den Begriff «alte weiße Männer», mit dem Kritiker eine aus ihrer Sicht privilegierte Stellung der Bevölkerungsgruppe beanstanden, bezeichnete Aiwanger als «Rassismus in Reinform». Man dürfe Männern kein schlechtes Gewissen machen, nur weil sie Männer sind. «Das ist Intoleranz gegenüber Männern.»
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Aiwanger: Grüne praktizieren «Mobbing gegen Männer»

«Muss sich entschuldigen, ein Mann zu sein»: Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, teilt gegen die Grünen aus. © Foto: Sven Hoppe/dpa

München - Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, wirft den Grünen mit ihrer Gleichstellungspolitik ein «Mobbing gegen Männer» vor.

«Bei denen muss man sich schon dafür entschuldigen, ein Mann zu sein. Die Grünen praktizieren keine Gleichberechtigung, sondern Mobbing gegen Männer», sagte der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident im Gespräch mit dem «Tagesspiegel». Die Grünen seien zu einer Partei der Intoleranz geworden, so Aiwanger. «Fleischessen verteufeln, kein Autofahren, Klima, Klima, Klima. Wir brauchen jedoch pragmatische Lösungen statt schlechtes Gewissen und Zukunftsangst.»


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Partei-Termine «familiengerechter» gestalten

Um die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Politik abzubauen, schlug Aiwanger vor: «Man kann zum Beispiel die Termine von Parteiveranstaltungen familiengerechter legen und Frauen noch mehr animieren, sich auch für eine Kandidatur bereit zu erklären. Viele Frauen haben mehr auf dem Kasten als Männer, die große Reden schwingen. Nur sind Frauen oftmals zurückhaltender. Sie gehen Auseinandersetzungen oft aus dem Weg und Männer drängen sich vor. Das müssen wir in der Politik berücksichtigen.»

Man könne Frauen gezielt fördern, aber eine Quote sei isoliert gesehen falsch.

Den Begriff «alte weiße Männer», mit dem Kritiker eine aus ihrer Sicht privilegierte Stellung der Bevölkerungsgruppe beanstanden, bezeichnete Aiwanger als «Rassismus in Reinform». Man dürfe Männern kein schlechtes Gewissen machen, nur weil sie Männer sind. «Das ist Intoleranz gegenüber Männern.»

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