Slalom in Wengen Straßer wird Vierter - Kristoffersen gewinnt Skirennfahrer Linus Straßer hat seine starke Form drei Wochen vor den alpinen Weltmeisterschaften in Frankreich erneut bestätigt, einen weiteren Podestplatz aber knapp verpasst. Der Münchner wurde beim Slalom in Wengen Vierter. Der Norweger Henrik Kristoffersen feierte seinen 30. Weltcup-Sieg. Zweiter wurde der Schweizer Loic Meillard vor Kristoffersens Landsmann Lucas Braathen. Die Bedingungen in der Schweiz waren wechselhaft und extrem herausfordernd. Im ersten Durchgang profitierte der 30 Jahre alte Straßer auf der vom Regen aufgeweichten Piste von seiner niedrigen Startnummer 2. Vor dem Finale setzte dann starker Schneefall ein. Straßer zeigte erneut eine gute Vorstellung. Für einen Podiumsplatz wie in Madonna di Campiglio und Adelboden, wo er jeweils Dritter geworden war, reichte es aber nicht mehr. «Es war wieder mal ein sehr schwieriges Rennen», sagte der Sportler vom TSV 1860 München. Den vierten Rang nehme er letztlich gerne und «mit Handkuss». Nach einem «soliden, kontrollierten ersten Durchgang» habe er im zweiten Lauf Gas geben wollen. Er habe während der Fahrt aber gemerkt, dass er die Spuren nicht ganz treffe und sei daher positiv überrascht gewesen, dass es dennoch zur zwischenzeitlichen Führung gereicht hatte. Nun freue er sich auf den Slalom am kommenden Sonntag in Kitzbühel. Straßers Teamkollege Sebastian Holzmann fuhr auf Platz 18. David Ketterer, Alexander Schmid, Anton Tremmel, Fabian Himmelsbach und Adrian Meisen hatten es nicht in den zweiten Lauf geschafft.
Slalom in Wengen

Straßer wird Vierter - Kristoffersen gewinnt

Linus Straßer beherrscht die schwierigen Bedingungen in der Schweiz. © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa
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Skirennfahrer Linus Straßer hat seine starke Form drei Wochen vor den alpinen Weltmeisterschaften in Frankreich erneut bestätigt, einen weiteren Podestplatz aber knapp verpasst. Der Münchner wurde beim Slalom in Wengen Vierter.

Der Norweger Henrik Kristoffersen feierte seinen 30. Weltcup-Sieg. Zweiter wurde der Schweizer Loic Meillard vor Kristoffersens Landsmann Lucas Braathen.

Die Bedingungen in der Schweiz waren wechselhaft und extrem herausfordernd. Im ersten Durchgang profitierte der 30 Jahre alte Straßer auf der vom Regen aufgeweichten Piste von seiner niedrigen Startnummer 2. Vor dem Finale setzte dann starker Schneefall ein. Straßer zeigte erneut eine gute Vorstellung. Für einen Podiumsplatz wie in Madonna di Campiglio und Adelboden, wo er jeweils Dritter geworden war, reichte es aber nicht mehr.

«Es war wieder mal ein sehr schwieriges Rennen», sagte der Sportler vom TSV 1860 München. Den vierten Rang nehme er letztlich gerne und «mit Handkuss». Nach einem «soliden, kontrollierten ersten Durchgang» habe er im zweiten Lauf Gas geben wollen. Er habe während der Fahrt aber gemerkt, dass er die Spuren nicht ganz treffe und sei daher positiv überrascht gewesen, dass es dennoch zur zwischenzeitlichen Führung gereicht hatte. Nun freue er sich auf den Slalom am kommenden Sonntag in Kitzbühel.

Straßers Teamkollege Sebastian Holzmann fuhr auf Platz 18. David Ketterer, Alexander Schmid, Anton Tremmel, Fabian Himmelsbach und Adrian Meisen hatten es nicht in den zweiten Lauf geschafft.

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