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DOSB Sportvereine sollen 20 Prozent Energie einsparen Die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland sollen in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einsparen. Mit diesem Aufruf an seine Mitglieder will der Deutsche Olympische Sportbund die Schließung von Schwimmbädern und Sportstätten im Zuge der Energiekrise verhindern. Beim Energiesparen will der DOSB den Vereinen mit einem detaillierten Stufenplan helfen. «Der organisierte Sport leistet seinen Beitrag in dieser schwierigen Situation und übernimmt einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung», sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert. Zugleich vermisst der Dachverband eine Unterstützung des Sports im dritten Entlastungspaket, das die Bundesregierung zuletzt auf den Weg gebracht hatte. «Es kann nicht sein, dass die Politik die Fehler der Corona-Pandemie wiederholt und die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft so geringschätzt», sagte der DOSB-Vorstandschef Torsten Burmester. Durch die Folgen der Pandemie seien die Reserven vieler Vereine aufgebraucht, die stark steigenden Energiekosten seien für sie kaum zu bewältigen. Burmester forderte «eine spürbare finanzielle Entlastung» der Sportvereine. Der organisierte Sport mit seinen 27 Millionen Mitgliedern könne «eine ungeheure Kraft entwickeln, auch beim Thema Energiesparen. Aber auch diese Kraft ist endlich», sagte der Spitzenfunktionär. Zuvor hatte schon die Deutsche Fußball Liga den Clubs der Bundesliga und der 2. Liga ein individuelles Energie-Einsparziel in Höhe von 15 bis 20 Prozent für die laufende Saison empfohlen.
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Sportvereine sollen 20 Prozent Energie einsparen

© Stefan Sauer/dpa

Die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland sollen in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einsparen.

Mit diesem Aufruf an seine Mitglieder will der Deutsche Olympische Sportbund die Schließung von Schwimmbädern und Sportstätten im Zuge der Energiekrise verhindern. Beim Energiesparen will der DOSB den Vereinen mit einem detaillierten Stufenplan helfen. «Der organisierte Sport leistet seinen Beitrag in dieser schwierigen Situation und übernimmt einmal mehr gesellschaftliche Verantwortung», sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Zugleich vermisst der Dachverband eine Unterstützung des Sports im dritten Entlastungspaket, das die Bundesregierung zuletzt auf den Weg gebracht hatte. «Es kann nicht sein, dass die Politik die Fehler der Corona-Pandemie wiederholt und die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft so geringschätzt», sagte der DOSB-Vorstandschef Torsten Burmester. Durch die Folgen der Pandemie seien die Reserven vieler Vereine aufgebraucht, die stark steigenden Energiekosten seien für sie kaum zu bewältigen.

Burmester forderte «eine spürbare finanzielle Entlastung» der Sportvereine. Der organisierte Sport mit seinen 27 Millionen Mitgliedern könne «eine ungeheure Kraft entwickeln, auch beim Thema Energiesparen. Aber auch diese Kraft ist endlich», sagte der Spitzenfunktionär.

Zuvor hatte schon die Deutsche Fußball Liga den Clubs der Bundesliga und der 2. Liga ein individuelles Energie-Einsparziel in Höhe von 15 bis 20 Prozent für die laufende Saison empfohlen.

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