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Weltmeisterschaft Katar: Menschenrechtsorganisationen fordern Entschädigungen Die Organisationen Human Rights Watch, Amnesty International und FairSquare haben ihre Forderung nach Entschädigungen für Arbeiter, die beim Bau von WM-Stadien in Katar ums Leben kamen, verletzt oder um ihren gerechten Lohn gebracht wurden, sowie deren Familien bekräftigt. Die Partner und Sponsoren der kommenden Fußball-WM müssten den Druck auf den Weltverband FIFA und Gastgeber Katar diesbezüglich erhöhen, teilten die Organisationen in einer Stellungnahme am Dienstag mit. Am Montag hatte Präsident Bernd Neuendorf vom Deutschen Fußball-Bund bei einem Kongress des DFB in Frankfurt/Main zur Menschenrechtslage im Emirat am Golf die Einrichtung eines entsprechenden Fonds gefordert. Hier stehe auch die FIFA in der Verantwortung, sagte Neuendorf. Human Rights Watch, Amnesty International und FairSquare haben nach eigenen Angaben 14 WM-Sponsoren und -Partner angeschrieben und zum Handeln aufgefordert. Vier von ihnen hätten ihre Unterstützung für eine solche finanzielle Entschädigung erklärt, die zehn anderen hätten auf das Schreiben nicht reagiert.
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Katar: Menschenrechtsorganisationen fordern Entschädigungen

© Christian Charisius/dpa/dpa-tmn

Die Organisationen Human Rights Watch, Amnesty International und FairSquare haben ihre Forderung nach Entschädigungen für Arbeiter, die beim Bau von WM-Stadien in Katar ums Leben kamen, verletzt oder um ihren gerechten Lohn gebracht wurden, sowie deren Familien bekräftigt.

Die Partner und Sponsoren der kommenden Fußball-WM müssten den Druck auf den Weltverband FIFA und Gastgeber Katar diesbezüglich erhöhen, teilten die Organisationen in einer Stellungnahme am Dienstag mit.

Am Montag hatte Präsident Bernd Neuendorf vom Deutschen Fußball-Bund bei einem Kongress des DFB in Frankfurt/Main zur Menschenrechtslage im Emirat am Golf die Einrichtung eines entsprechenden Fonds gefordert. Hier stehe auch die FIFA in der Verantwortung, sagte Neuendorf.

Human Rights Watch, Amnesty International und FairSquare haben nach eigenen Angaben 14 WM-Sponsoren und -Partner angeschrieben und zum Handeln aufgefordert. Vier von ihnen hätten ihre Unterstützung für eine solche finanzielle Entschädigung erklärt, die zehn anderen hätten auf das Schreiben nicht reagiert.

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