Vielseitigkeit Was bei der Pferdesport-WM in Italien wichtig ist Knapp vier Wochen nach den Weltmeisterschaften für Dressur und Springen in Dänemark beginnen am Donnerstag die WM-Prüfungen der Vielseitigkeit in Italien. Mit drei Olympiasiegern im Team ist Edelmetall das Ziel. Aber auch im Einzel sind Medaillen möglich. Worum geht es für das deutsche Team? «Zielsetzung ist eine Medaille in der Mannschaft», sagte Peter Thomsen, der neue Bundestrainer. Der Nachfolger von Hans Melzer, in dessen Amtszeit es sage und schreibe 34 Medaillen bei Olympia, WM und EM gab, hat aber auch ein «Minimalziel» formuliert: «Platz fünf, das wäre die Olympia-Qualifikation.» Wer reitet in Italien für Deutschland? Zum WM-Quartett gehören drei Reiter und Reiterinnen mit jeder Menge Goldmedaillen und ein WM-Neuling. Julia Krajewski aus Warendorf mit Amande ist die Olympiasiegerin von Tokio und reitet in Italien im Team mit den ehemaligen Einzel-Weltmeistern Michael Jung (Horb) auf Chipmunk und Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant sowie Debütant Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Carjatan. «Wir sind gut aufgestellt und haben eine gute Mannschaft mit Weltmeistern und Olympiasiegern», sagte Thomsen. Als Einzelreiterin startet Alina Dibowski mit Barbados. Wer sind die Favoriten? Großbritanniens Mannschaft gilt als Gold-Kandidat Nummer eins. «Die Engländer sind schwer zu schlagen», sagte der Bundestrainer. Zuletzt gewann Team GB bei den Olympischen Spielen und bei der EM in der Schweiz. Im Einzel wird - neben Krajewski - vor allem Michael Jung weit vorne erwartet, der Weltmeister von 2010. Wo wird geritten? Ort der WM ist Rocca di Papa, 25 Kilometer südöstlich von Rom. Die Anlage liegt auf der Hochebene Pratoni del Vivaro, wo schon 1960 Olympia-Reitwettbewerbe ausgetragen wurden. Die Weltreiterspiele 1998 fanden dort ebenso statt wie Europameisterschaften. Was ist im TV zu sehen? Die ARD überträgt an zwei Tagen auf der Internetseite der «Sportschau». Am Samstag ist der Geländeritt ab 10.30 Uhr im Programm und am Sonntag das Springen ab 11.30 Uhr. Kommentator ist Carsten Sostmeier.
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Vielseitigkeit

Was bei der Pferdesport-WM in Italien wichtig ist

© Marcus Brandt/dpa/Archivbild

Knapp vier Wochen nach den Weltmeisterschaften für Dressur und Springen in Dänemark beginnen am Donnerstag die WM-Prüfungen der Vielseitigkeit in Italien. Mit drei Olympiasiegern im Team ist Edelmetall das Ziel. Aber auch im Einzel sind Medaillen möglich.

Worum geht es für das deutsche Team?

«Zielsetzung ist eine Medaille in der Mannschaft», sagte Peter Thomsen, der neue Bundestrainer. Der Nachfolger von Hans Melzer, in dessen Amtszeit es sage und schreibe 34 Medaillen bei Olympia, WM und EM gab, hat aber auch ein «Minimalziel» formuliert: «Platz fünf, das wäre die Olympia-Qualifikation.»

Wer reitet in Italien für Deutschland?

Zum WM-Quartett gehören drei Reiter und Reiterinnen mit jeder Menge Goldmedaillen und ein WM-Neuling. Julia Krajewski aus Warendorf mit Amande ist die Olympiasiegerin von Tokio und reitet in Italien im Team mit den ehemaligen Einzel-Weltmeistern Michael Jung (Horb) auf Chipmunk und Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant sowie Debütant Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Carjatan. «Wir sind gut aufgestellt und haben eine gute Mannschaft mit Weltmeistern und Olympiasiegern», sagte Thomsen. Als Einzelreiterin startet Alina Dibowski mit Barbados.

Wer sind die Favoriten?

Großbritanniens Mannschaft gilt als Gold-Kandidat Nummer eins. «Die Engländer sind schwer zu schlagen», sagte der Bundestrainer. Zuletzt gewann Team GB bei den Olympischen Spielen und bei der EM in der Schweiz. Im Einzel wird - neben Krajewski - vor allem Michael Jung weit vorne erwartet, der Weltmeister von 2010.

Wo wird geritten?

Ort der WM ist Rocca di Papa, 25 Kilometer südöstlich von Rom. Die Anlage liegt auf der Hochebene Pratoni del Vivaro, wo schon 1960 Olympia-Reitwettbewerbe ausgetragen wurden. Die Weltreiterspiele 1998 fanden dort ebenso statt wie Europameisterschaften.

Was ist im TV zu sehen?

Die ARD überträgt an zwei Tagen auf der Internetseite der «Sportschau». Am Samstag ist der Geländeritt ab 10.30 Uhr im Programm und am Sonntag das Springen ab 11.30 Uhr. Kommentator ist Carsten Sostmeier.

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