22. Spieltag Ex-Augsburger Richter verschafft Hertha Luft Thomas Flehmer Der ehemalige Augsburger Marco Richter hat Hertha BSC zu einem wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga geführt. Der ehemalige Augsburger leitete am 22. Spieltag den 2:0 (0:0)-Heimsieg über den FC Augsburg mit seinem Führungstreffer in der 61. Minute ein. Den zweiten Treffer erzielte am Samstag Dodi Lukebakio (69.) vor 40.522 Zuschauern im Berliner Olympiastadion. Nach dem fünften Saisonsieg haben die Berliner 20 Punkte auf dem Konto, die harmlosen Schwaben belegen mit 24 Zählern weiterhin den 13. Tabellenplatz. Hertha-Trainer Sandro Schwarz musste kurz vor Beginn Agustin Rogel für Marton Dardai aufs Feld schicken, er vertraute ansonsten der Startelf, die auch beim 1:4 in Dortmund begonnen hatte. Somit lief auch Winterneuzugang Florian Niederlechner gegen seinen alten Verein auf. Dafür müssen die Berliner eine bestimmte Summe an die Schwaben überweisen. «Ich habe das grüne Licht schon Anfang der Woche bekommen, von daher war das für uns kein großes Thema. Deswegen steht Florian von Anfang an auf dem Platz», sagte Schwarz bei Sky vor dem Anpfiff. Umkämpfte Partie Augsburgs Trainer Enrico Maaßen nahm im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim zwei Wechsel vor. Iago und Niklas Dorsch ersetzten die Verletzten Felix Uduokhai und Elvis Rexhbecaj. Die Anfangsphase besaß ein gewisses Tempo von beiden Mannschaften - Niederlechner hatte bereits nach wenigen Sekunden eine Chance. Doch der Großteil in der nicht immer ansehnlichen ersten Hälfte spielte sich zwischen den Strafräumen ab, da ungenaue Pässe mögliche Chancen von vornherein zunichtemachten. Lediglich bei Standardsituationen befand sich der Ball näher als 16 Meter beim jeweiligen Torwart, doch auch diese Szenen waren im ersten Spielabschnitt Mangelware. Durch Zufall kam Jessic Ngankam kurz vor dem Seitenwechsel am Strafraumeck zum Abschluss, doch sein strammer Schuss ging über das Tor des ehemaligen Union-Keepers Rafal Gikiewicz. Im zur zweiten Halbzeit einsetzenden Schneetreiben versuchten die Gastgeber, sich mehr Spielanteile zu verschaffen, während sich die Gäste zunächst auf das Konterspiel beschränkten. Belohnt wurde das verbesserte Engagement der Berliner durch die Führung. Ein Freistoß von Kapitän Marvin Plattenhardt wurde vom ehemaligen Berliner Arne Maier mittig aus dem Strafraum zum bereitstehenden Richter geschossen, der aus 25 Metern ins rechte Eck traf. Der 25-Jährige hatte bereits im Hinspiel beim 2:0-Auswärtssieg getroffen und damals seinen ersten Treffer nach seiner Hodenkrebserkrankung feiern dürfen. Acht Minuten nach der Führung war erneut ein Freistoß der Ausgangspunkt zum zweiten Tor. Rogel drosch den Ball aus der eigenen Spielhälfte zum Strafraum der Augsburger, wo der zur Halbzeit gekommene Lukebakio den Ball am herauslaufenden Gikiewicz vorbei zirkelte und eine Vorentscheidung erzwang.
22. Spieltag

Ex-Augsburger Richter verschafft Hertha Luft

Marco Richter schoss Hertha zum Sieg. © Soeren Stache/dpa
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Der ehemalige Augsburger Marco Richter hat Hertha BSC zu einem wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga geführt. Der ehemalige Augsburger leitete am 22. Spieltag den 2:0 (0:0)-Heimsieg über den FC Augsburg mit seinem Führungstreffer in der 61. Minute ein. Den zweiten Treffer erzielte am Samstag Dodi Lukebakio (69.) vor 40.522 Zuschauern im Berliner Olympiastadion.

Nach dem fünften Saisonsieg haben die Berliner 20 Punkte auf dem Konto, die harmlosen Schwaben belegen mit 24 Zählern weiterhin den 13. Tabellenplatz.

Hertha-Trainer Sandro Schwarz musste kurz vor Beginn Agustin Rogel für Marton Dardai aufs Feld schicken, er vertraute ansonsten der Startelf, die auch beim 1:4 in Dortmund begonnen hatte. Somit lief auch Winterneuzugang Florian Niederlechner gegen seinen alten Verein auf. Dafür müssen die Berliner eine bestimmte Summe an die Schwaben überweisen. «Ich habe das grüne Licht schon Anfang der Woche bekommen, von daher war das für uns kein großes Thema. Deswegen steht Florian von Anfang an auf dem Platz», sagte Schwarz bei Sky vor dem Anpfiff.

Umkämpfte Partie

Augsburgs Trainer Enrico Maaßen nahm im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim zwei Wechsel vor. Iago und Niklas Dorsch ersetzten die Verletzten Felix Uduokhai und Elvis Rexhbecaj.

Die Anfangsphase besaß ein gewisses Tempo von beiden Mannschaften - Niederlechner hatte bereits nach wenigen Sekunden eine Chance. Doch der Großteil in der nicht immer ansehnlichen ersten Hälfte spielte sich zwischen den Strafräumen ab, da ungenaue Pässe mögliche Chancen von vornherein zunichtemachten. Lediglich bei Standardsituationen befand sich der Ball näher als 16 Meter beim jeweiligen Torwart, doch auch diese Szenen waren im ersten Spielabschnitt Mangelware. Durch Zufall kam Jessic Ngankam kurz vor dem Seitenwechsel am Strafraumeck zum Abschluss, doch sein strammer Schuss ging über das Tor des ehemaligen Union-Keepers Rafal Gikiewicz.

Im zur zweiten Halbzeit einsetzenden Schneetreiben versuchten die Gastgeber, sich mehr Spielanteile zu verschaffen, während sich die Gäste zunächst auf das Konterspiel beschränkten. Belohnt wurde das verbesserte Engagement der Berliner durch die Führung. Ein Freistoß von Kapitän Marvin Plattenhardt wurde vom ehemaligen Berliner Arne Maier mittig aus dem Strafraum zum bereitstehenden Richter geschossen, der aus 25 Metern ins rechte Eck traf. Der 25-Jährige hatte bereits im Hinspiel beim 2:0-Auswärtssieg getroffen und damals seinen ersten Treffer nach seiner Hodenkrebserkrankung feiern dürfen.

Acht Minuten nach der Führung war erneut ein Freistoß der Ausgangspunkt zum zweiten Tor. Rogel drosch den Ball aus der eigenen Spielhälfte zum Strafraum der Augsburger, wo der zur Halbzeit gekommene Lukebakio den Ball am herauslaufenden Gikiewicz vorbei zirkelte und eine Vorentscheidung erzwang.

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