Nach Greenpeace-Aktion

Die CDU hat ihr C zurück

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Das C ist wieder da - © Foto: Paul Zinken/dpa
Mitarbeiter nehmen das C vor der Parteizentrale entgegen. (© Foto: Paul Zinken/dpa)

Berlin - Das C ist wieder da: Greenpeace hat den vor eineinhalb Wochen aus der Parteizentrale geklauten Originalbuchstaben des CDU-Schriftzugs zurückgebracht.

Aktivisten der Umweltorganisation transportierten das große rote C am Dienstag gegen 11.00 Uhr zurück zum Adenauerhaus in Berlin. Diesmal wurde allerdings Greenpeace von der CDU überrumpelt.

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Tweet von CDU-Bundesgeschäftsführer Hennewig

CDU-Bundesgeschäftsführer Stefan Hennewig holte den Buchstaben zusammen mit Mitarbeitern von einem von Greenpeace aufgebauten Podium vor der Parteizentrale. Dort sollte eigentlich auf Bitte der Organisation ein evangelischer Pfarrer eine Andacht halten - vor dem C. Auf das Angebot, eine gemeinsame Andacht im Adenauerhaus zu feiern, wollten die Aktivisten nur eingehen, wenn auch Fotografen hätten teilnehmen können - und man sich vor dem C versammelt hätte. Darauf ging Hennewig nicht ein: «PR & Klamauk statt christliches Menschenbild - das hat nichts mit dem C zu tun», twitterte er.

Greenpeace-Klimaexpertin Marion Tiemann forderte die CDU auf, das C mit Leben zu erfüllen und ein neues, starkes Klimapaket vorzulegen. «Das, was da auf dem Tisch liegt, reicht laut Wissenschaft nicht aus. Und wer die Schöpfung bewahren will, muss das Klima schützen.»

In seiner am Ende vor dem Adenauerhaus - ohne den roten Buchstaben - gehaltenen Andacht sagte der Berliner Pfarrer Alexander Brodt-Zabka, das C könne niemand alleine für sich beanspruchen, es sei nicht für irgendeinen Zweck zu gebrauchen. Christliche Grundwerte ließen sich nicht vereinnahmen. Zugleich rief er zur Umkehr auf: «Ein immer mehr, immer weiter, immer höher führt in die Sackgasse.»

Greenpeace-Aktivisten hatten den Buchstaben C am 21. November aus der Parteizentrale mitgenommen - unmittelbar vor dem CDU-Parteitag in Leipzig. In Messebau-Kleidung hatten sie Mitarbeitern des Adenauerhauses vorgetäuscht, sie gehörten zu einer Firma, die mit der Überarbeitung des Schriftzugs beauftragt sei. Das verbleibende «DU» hatten sie mit einem Banner ergänzt, so dass an der Glasfassade zu lesen war: «DU sollst das Klima schützen.»

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zunächst humorvoll reagiert. «So ein C für Christlichkeit und Nachhaltigkeit kann auch Greenpeace nix schaden, leihen wir also gerne für kurze Zeit einmal aus.» Auf dem CDU-Parteitag sagte sie dann, die CDU habe eine Verantwortung für die Schöpfung. Dies sei keine Greenpeace-Erfindung.

Eine Kampagne der Organisation mit Kunststoff-Nachbildungen des Buchstabens hatte anschließend für Aufregung gesorgt, zuletzt in Erkelenz im rheinischen Braunkohlerevier. Nachdem dort ein Foto einer Replik des C in einer Kirche bekannt wurde, musste die Küsterin ihre Schlüssel abgeben. Sie hatte die Aktivisten in die Kirche gelassen.

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Nach Greenpeace-AktionDie CDU hat ihr C zurückBerlin - Das C ist wieder da: Greenpeace hat den vor eineinhalb Wochen aus der Parteizentrale geklauten Originalbuchstaben des CDU-Schriftzugs zurückgebracht.Aktivisten der Umweltorganisation transportierten das große rote C am Dienstag gegen 11.00 Uhr zurück zum Adenauerhaus in Berlin. Diesmal wurde allerdings Greenpeace von der CDU überrumpelt.CDU-Bundesgeschäftsführer Stefan Hennewig holte den Buchstaben zusammen mit Mitarbeitern von einem von Greenpeace aufgebauten Podium vor der Parteizentrale. Dort sollte eigentlich auf Bitte der Organisation ein evangelischer Pfarrer eine Andacht halten - vor dem C. Auf das Angebot, eine gemeinsame Andacht im Adenauerhaus zu feiern, wollten die Aktivisten nur eingehen, wenn auch Fotografen hätten teilnehmen können - und man sich vor dem C versammelt hätte. Darauf ging Hennewig nicht ein: «PR & Klamauk statt christliches Menschenbild - das hat nichts mit dem C zu tun», twitterte er.Greenpeace-Klimaexpertin Marion Tiemann forderte die CDU auf, das C mit Leben zu erfüllen und ein neues, starkes Klimapaket vorzulegen. «Das, was da auf dem Tisch liegt, reicht laut Wissenschaft nicht aus. Und wer die Schöpfung bewahren will, muss das Klima schützen.»In seiner am Ende vor dem Adenauerhaus - ohne den roten Buchstaben - gehaltenen Andacht sagte der Berliner Pfarrer Alexander Brodt-Zabka, das C könne niemand alleine für sich beanspruchen, es sei nicht für irgendeinen Zweck zu gebrauchen. Christliche Grundwerte ließen sich nicht vereinnahmen. Zugleich rief er zur Umkehr auf: «Ein immer mehr, immer weiter, immer höher führt in die Sackgasse.»Greenpeace-Aktivisten hatten den Buchstaben C am 21. November aus der Parteizentrale mitgenommen - unmittelbar vor dem CDU-Parteitag in Leipzig. In Messebau-Kleidung hatten sie Mitarbeitern des Adenauerhauses vorgetäuscht, sie gehörten zu einer Firma, die mit der Überarbeitung des Schriftzugs beauftragt sei. Das verbleibende «DU» hatten sie mit einem Banner ergänzt, so dass an der Glasfassade zu lesen war: «DU sollst das Klima schützen.»CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zunächst humorvoll reagiert. «So ein C für Christlichkeit und Nachhaltigkeit kann auch Greenpeace nix schaden, leihen wir also gerne für kurze Zeit einmal aus.» Auf dem CDU-Parteitag sagte sie dann, die CDU habe eine Verantwortung für die Schöpfung. Dies sei keine Greenpeace-Erfindung.Eine Kampagne der Organisation mit Kunststoff-Nachbildungen des Buchstabens hatte anschließend für Aufregung gesorgt, zuletzt in Erkelenz im rheinischen Braunkohlerevier. Nachdem dort ein Foto einer Replik des C in einer Kirche bekannt wurde, musste die Küsterin ihre Schlüssel abgeben. Sie hatte die Aktivisten in die Kirche gelassen.