Panzersoldaten in Munster - © Foto: Philipp Schulze
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen lässt sich von einem Soldaten ein Navigationsgerät erklären. (© Foto: Philipp Schulze)

Bundeswehr-Aufgaben wachsen

Das Heer stellt ein sechstes Panzerbataillon auf

veröffentlicht

Munster - Die Bundeswehr wird als Reaktion auf wachsende Aufgaben mit einem sechsten Panzerbataillon verstärkt. Die aus vier Kompanien mit etwa 500 Mann bestehende neue Einheit wird in Hardheim (Baden-Württemberg) stationiert.

Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen mit. «Es ist nötig, weil wir stärker wieder die Landes- und Bündnisverteidigung als gleichberechtigtes Standbein aufstellen - neben dem Krisen- und Konfliktmanagement in den Einsatzgebieten.»

Von der Leyen sagte, die Bundeswehr werde in den nächsten Jahren mehrere hundert neue oder modernisierte Kampf- und Schützenpanzer bekommen. «Es ist das erste Mal jetzt seit der Wiedervereinigung, dass wir wieder eine wachsende Truppe haben. Die Bundeswehr wächst und damit auch die Aufstellung eines neuen Panzerbataillons», sagte die Ministerin.

In Hardheim ist damit auch die zunächst geplante Schließung der Carl-Schurz-Kaserne vom Tisch. Die Bundeswehr wird dort etwa 20 Millionen Euro investieren.

Von der Leyen besuchte in Munster das Ausbildungszentrum der Bundeswehr. Am größten Standort des Heeres wird der Führungsnachwuchs der Panzer-, der Panzergrenadier- und der Heeresaufklärungstruppe ausgebildet. Bei einer Vorführung verschafft sich die Ministerin ein Bild über die Fähigkeiten der Panzersoldaten mit ihren Kampfpanzern «Leopard» und der Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer «Puma», von dem bis 2019 rund 140 Modelle neu geliefert werden sollen.

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Bundeswehr-Aufgaben wachsenDas Heer stellt ein sechstes Panzerbataillon aufMunster - Die Bundeswehr wird als Reaktion auf wachsende Aufgaben mit einem sechsten Panzerbataillon verstärkt. Die aus vier Kompanien mit etwa 500 Mann bestehende neue Einheit wird in Hardheim (Baden-Württemberg) stationiert.Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen mit. «Es ist nötig, weil wir stärker wieder die Landes- und Bündnisverteidigung als gleichberechtigtes Standbein aufstellen - neben dem Krisen- und Konfliktmanagement in den Einsatzgebieten.»Von der Leyen sagte, die Bundeswehr werde in den nächsten Jahren mehrere hundert neue oder modernisierte Kampf- und Schützenpanzer bekommen. «Es ist das erste Mal jetzt seit der Wiedervereinigung, dass wir wieder eine wachsende Truppe haben. Die Bundeswehr wächst und damit auch die Aufstellung eines neuen Panzerbataillons», sagte die Ministerin.In Hardheim ist damit auch die zunächst geplante Schließung der Carl-Schurz-Kaserne vom Tisch. Die Bundeswehr wird dort etwa 20 Millionen Euro investieren.Von der Leyen besuchte in Munster das Ausbildungszentrum der Bundeswehr. Am größten Standort des Heeres wird der Führungsnachwuchs der Panzer-, der Panzergrenadier- und der Heeresaufklärungstruppe ausgebildet. Bei einer Vorführung verschafft sich die Ministerin ein Bild über die Fähigkeiten der Panzersoldaten mit ihren Kampfpanzern «Leopard» und der Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer «Puma», von dem bis 2019 rund 140 Modelle neu geliefert werden sollen.