Fridays for Future Klima-Aktivisten rufen zum globalen Klimastreik auf Berlin - Die Organisation Fridays for Future ruft für den 24. September zum globalen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl wollen die Aktivisten die Bevölkerung weltweit für mehr Klimaschutz mobilisieren und Druck auf politische Entscheidungsträger üben.Auch hierzulande wolle man kurz vor der anstehenden Wahl ein deutliches Zeichen setzen und einen «sofortigen systemischen Wandel» fordern, sagte die deutsche Aktivistin Carla Reemtsma der dpa. Die letzten Monate hätten gezeigt, «wie verlogen die Parteien mit der Klimakrise Wahlkampf machen, ohne ansatzweise ausreichende Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu vertreten».Den Regierungsparteien warf sie vor, die Erderhitzung noch weiter anzutreiben und den «Profit fossiler Konzerne vor Klimaschutz und Menschenleben» zu stellen, etwa durch «Rodungen von Wäldern für Autobahnen» oder dem Bau der Gas-Pipeline Nordstream 2.Ohne massiven Druck aus der Gesellschaft werde eine künftige Bundesregierung die Erderwärmung nicht auf maximal 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzen können, erklärte Reemtsma weiter.Die Bewegung rechnet für den 24. September nach eigenen Angaben mit mehr als 1100 Streiks in 78 Ländern, in ganz Deutschland seien bis dato 277 Aktionen angemeldet, wie Fridays for Future Deutschland am Montag vor der offiziellen Verkündung der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.Dem globalen Streikaufruf unter dem Motto #AllefürsKlima hätten sich auch 200 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Kirchen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), sowie 4000 Unternehmen angeschlossen, wie die Organisation weiter mitteilte.Die weltweite Bewegung Fridays for Future streikt seit drei Jahren für einen effektiveren Klimaschutz und die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens, auf das sich die Staatengemeinschaft im Jahr 2015 geeinigt hatte, um die fortschreitende Erderwärmung zu bremsen.Der jüngste globale Klimastreik der Organisation hatte am 19. März dieses Jahres stattgefunden.
Fridays for Future

Klima-Aktivisten rufen zum globalen Klimastreik auf

Schild bei einer "Fridaysforfuture"-Demo im Frühjahr 2019. © Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin - Die Organisation Fridays for Future ruft für den 24. September zum globalen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl wollen die Aktivisten die Bevölkerung weltweit für mehr Klimaschutz mobilisieren und Druck auf politische Entscheidungsträger üben.

Auch hierzulande wolle man kurz vor der anstehenden Wahl ein deutliches Zeichen setzen und einen «sofortigen systemischen Wandel» fordern, sagte die deutsche Aktivistin Carla Reemtsma der dpa. Die letzten Monate hätten gezeigt, «wie verlogen die Parteien mit der Klimakrise Wahlkampf machen, ohne ansatzweise ausreichende Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu vertreten».

Den Regierungsparteien warf sie vor, die Erderhitzung noch weiter anzutreiben und den «Profit fossiler Konzerne vor Klimaschutz und Menschenleben» zu stellen, etwa durch «Rodungen von Wäldern für Autobahnen» oder dem Bau der Gas-Pipeline Nordstream 2.

Ohne massiven Druck aus der Gesellschaft werde eine künftige Bundesregierung die Erderwärmung nicht auf maximal 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzen können, erklärte Reemtsma weiter.

Die Bewegung rechnet für den 24. September nach eigenen Angaben mit mehr als 1100 Streiks in 78 Ländern, in ganz Deutschland seien bis dato 277 Aktionen angemeldet, wie Fridays for Future Deutschland am Montag vor der offiziellen Verkündung der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Dem globalen Streikaufruf unter dem Motto #AllefürsKlima hätten sich auch 200 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Kirchen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), sowie 4000 Unternehmen angeschlossen, wie die Organisation weiter mitteilte.

Die weltweite Bewegung Fridays for Future streikt seit drei Jahren für einen effektiveren Klimaschutz und die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens, auf das sich die Staatengemeinschaft im Jahr 2015 geeinigt hatte, um die fortschreitende Erderwärmung zu bremsen.

Der jüngste globale Klimastreik der Organisation hatte am 19. März dieses Jahres stattgefunden.

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