Streamingplattform Twitch sperrt Account von Trumps Wahlkampfteam Washington - Die Streamingplattform Twitch hat den Account des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump vorübergehend gesperrt.Grund dafür sind Hassinhalte und der Verstoß gegen die Community-Richtlinien der Plattform, wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf eine Twitch-Sprecherin berichteten.Konkret geht es um zwei Videos von Trumps Wahlkampfveranstaltungen, in denen er unter anderem Mexikaner als Vergewaltiger und Kriminelle bezeichnete. Auf Twitch, das zum Amazon-Konzern gehört, werden normalerweise Videospiele gestreamt. Die Plattform verzeichnete in den letzten Monaten im Schnitt über zwei Millionen Zuschauer pro Tag.In den vergangenen Wochen sind soziale Netzwerke gegen Trump-Inhalte vorgegangen. So versah Twitter mehrere Postings des Präsidenten mit Warnhinweisen. Die Plattform Reddit sperrte die bei Trumps Anhängern beliebte Gruppe «The_Donald», die laut «New York Times» zuletzt knapp 800.000 Mitglieder hatte.Facebook war dafür kritisiert worden, nicht gegen umstrittene Trump-Postings vorzugehen. Infolge der Debatte um Hassbotschaften in sozialen Netzwerken kündigten zahlreiche Firmen wie Coca Cola, Honda, Unilever oder Starbucks an, ihre Social-Media-Werbung auszusetzen. Facebook will nun stärker gegen Hassnachrichten und Falschmeldungen vorgehen, wie sein Chef Mark Zuckerberg betonte.© dpa-infocom, dpa:200630-99-615829/2
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Twitch sperrt Account von Trumps Wahlkampfteam

Videospiele wie FIFA 20 sind das Kerngesschäft der Streaming-Plattform Twitch. © Foto: Scott Wilson/PA Wire/dpa

Washington - Die Streamingplattform Twitch hat den Account des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump vorübergehend gesperrt.

Grund dafür sind Hassinhalte und der Verstoß gegen die Community-Richtlinien der Plattform, wie mehrere US-Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf eine Twitch-Sprecherin berichteten.


Links
TwitchTracker zur allgemeinen Zuschauerentwicklung auf Twitch
Bericht New York Times
Bericht Washington Post
Bericht CNN
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Konkret geht es um zwei Videos von Trumps Wahlkampfveranstaltungen, in denen er unter anderem Mexikaner als Vergewaltiger und Kriminelle bezeichnete. Auf Twitch, das zum Amazon-Konzern gehört, werden normalerweise Videospiele gestreamt. Die Plattform verzeichnete in den letzten Monaten im Schnitt über zwei Millionen Zuschauer pro Tag.

In den vergangenen Wochen sind soziale Netzwerke gegen Trump-Inhalte vorgegangen. So versah Twitter mehrere Postings des Präsidenten mit Warnhinweisen. Die Plattform Reddit sperrte die bei Trumps Anhängern beliebte Gruppe «The_Donald», die laut «New York Times» zuletzt knapp 800.000 Mitglieder hatte.

Facebook war dafür kritisiert worden, nicht gegen umstrittene Trump-Postings vorzugehen. Infolge der Debatte um Hassbotschaften in sozialen Netzwerken kündigten zahlreiche Firmen wie Coca Cola, Honda, Unilever oder Starbucks an, ihre Social-Media-Werbung auszusetzen. Facebook will nun stärker gegen Hassnachrichten und Falschmeldungen vorgehen, wie sein Chef Mark Zuckerberg betonte.

© dpa-infocom, dpa:200630-99-615829/2

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