Kommentar zum Thema Minden auf der Hannover Messe: Eine Frage der Schuhwahl Henning Wandel Der erste Blick der Woche richtet sich nach unten. Auf die Füße: Die Schuhwahl ist entscheidend, wenn die Dienstreise nach Hannover nicht zur Qual werden soll. Gut eingelaufen müssen sie sein und trotzdem noch ein paar tausend Schritte aushalten, bevor der Absatz endgültig weg ist. Und zum Anzug passen sie idealerweise auch noch. Zur Messe darf es ruhig etwas schicker sein als an einem durchschnittlichen Tag in der Redaktion. Auch wenn die ganz große Zeit der Messen vorbei ist, seit die millionenschweren Abschlüsse woanders gemacht werden – Hannover ist in jedem Frühjahr das Epizentrum der Industrie. Den ersten Rundgang macht traditionell die Kanzlerin. Und als sich vor drei Jahren auch US-Präsident Barack Obama ein Bild von der Messe machen wollte, kam das eigentliche Geschäft vor lauter Sicherheitsvorkehrungen fast zum Stillstand. Von einem Bedeutungsverlust der Hannover Messe kann also kaum die Rede sein. Den Trubel damals hatte auch die Delegation um den Mindener Bürgermeister zu spüren bekommen, deren Besuchsprogramm damals kräftig durcheinandergewirbelt worden war – Obama hatte in Halle 11 auch den Harting-Stand auf dem Programm, immerhin ein Hannover-Aussteller der ersten Stunde. In diesem Jahr dürfte es weniger turbulent werden. Die Konstante aber bleibt Halle elf. Wago, Harting, ABB –hier ist Minden besonders prominent vertreten. Das macht auch die Wege ein bisschen kürzer – und schont zumindest ein Stück weit auch die Füße.

Kommentar zum Thema Minden auf der Hannover Messe: Eine Frage der Schuhwahl

© Alex Lehn/mt

Der erste Blick der Woche richtet sich nach unten. Auf die Füße: Die Schuhwahl ist entscheidend, wenn die Dienstreise nach Hannover nicht zur Qual werden soll. Gut eingelaufen müssen sie sein und trotzdem noch ein paar tausend Schritte aushalten, bevor der Absatz endgültig weg ist. Und zum Anzug passen sie idealerweise auch noch. Zur Messe darf es ruhig etwas schicker sein als an einem durchschnittlichen Tag in der Redaktion.

Auch wenn die ganz große Zeit der Messen vorbei ist, seit die millionenschweren Abschlüsse woanders gemacht werden – Hannover ist in jedem Frühjahr das Epizentrum der Industrie. Den ersten Rundgang macht traditionell die Kanzlerin. Und als sich vor drei Jahren auch US-Präsident Barack Obama ein Bild von der Messe machen wollte, kam das eigentliche Geschäft vor lauter Sicherheitsvorkehrungen fast zum Stillstand. Von einem Bedeutungsverlust der Hannover Messe kann also kaum die Rede sein.

Den Trubel damals hatte auch die Delegation um den Mindener Bürgermeister zu spüren bekommen, deren Besuchsprogramm damals kräftig durcheinandergewirbelt worden war – Obama hatte in Halle 11 auch den Harting-Stand auf dem Programm, immerhin ein Hannover-Aussteller der ersten Stunde.

In diesem Jahr dürfte es weniger turbulent werden. Die Konstante aber bleibt Halle elf. Wago, Harting, ABB –hier ist Minden besonders prominent vertreten. Das macht auch die Wege ein bisschen kürzer – und schont zumindest ein Stück weit auch die Füße.

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