EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff uneingeschränkt: Das sagt der Kreis dazu Lea Oetjen Amsterdam (mt/dpa/afp/rtr). Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt weiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca. Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Impfstoffes. „Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken", sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam. Unklar ist, was für Folgen die EMA-Entscheidung nun für die Impfungen haben wird. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten zuvor den Einsatz des Impfstoffes auf Personen ab 60 Jahre eingeschränkt. Für den Kreis Minden-Lübbecke läuft vorerst alles weiter nach Plan. „Die Einschätzung der EMA ändert zunächst nichts am aktuellen Vorgehen", betont Kreis-Pressesprecher Florian Hemann. Genauso wie der Kreis Minden-Lübbecke nach der Entscheidung des zuständigen NRW-Landesgesundheitsministeriums die Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca für Personen unter 60 Jahren gestoppt habe, hänge auch das weitere Vorgehen davon ab, was Bund und Land entscheiden. Geimpften rät die EMA, auf die entfernte Möglichkeit der sehr seltenen Blutgerinnsel zu achten. Bei entsprechenden Symptome sollten sie sofort medizinischen Rat einholen, hieß es weiter. Der Impfstoff mit dem Marktnamen Vaxzevria hatte Ende Januar eine bedingte Marktzulassung für die EU erhalten. Danach ist der britisch-schwedische Hersteller weiterhin verpflichtet, alle Daten zu möglichen Nebenwirkungen weiterzuleiten.

EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff uneingeschränkt: Das sagt der Kreis dazu

Der Umgang mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca unterscheidet sich von Land zu Land. © Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Amsterdam (mt/dpa/afp/rtr). Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt weiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca. Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Impfstoffes. Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken", sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam.

Unklar ist, was für Folgen die EMA-Entscheidung nun für die Impfungen haben wird. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten zuvor den Einsatz des Impfstoffes auf Personen ab 60 Jahre eingeschränkt. Für den Kreis Minden-Lübbecke läuft vorerst alles weiter nach Plan. „Die Einschätzung der EMA ändert zunächst nichts am aktuellen Vorgehen", betont Kreis-Pressesprecher Florian Hemann. Genauso wie der Kreis Minden-Lübbecke nach der Entscheidung des zuständigen NRW-Landesgesundheitsministeriums die Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca für Personen unter 60 Jahren gestoppt habe, hänge auch das weitere Vorgehen davon ab, was Bund und Land entscheiden.

Geimpften rät die EMA, auf die entfernte Möglichkeit der sehr seltenen Blutgerinnsel zu achten. Bei entsprechenden Symptome sollten sie sofort medizinischen Rat einholen, hieß es weiter. Der Impfstoff mit dem Marktnamen Vaxzevria hatte Ende Januar eine bedingte Marktzulassung für die EU erhalten. Danach ist der britisch-schwedische Hersteller weiterhin verpflichtet, alle Daten zu möglichen Nebenwirkungen weiterzuleiten.

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