Über 8190 Tote

Mehr als 177.600 Corona-Nachweise in Deutschland

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Im Labor - © Foto: Marcel Kusch/dpa
Proben für die Coronavirus-Forschung stehen auf einem Tisch einem Labor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. (© Foto: Marcel Kusch/dpa)

Berlin - Bundesweit sind bis Freitagabend über 177.600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 19.45 Uhr: mehr als 177.180 Infektionen).

Mindestens 8197 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 19.45 Uhr: über 8173). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

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Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag bei 0,85 (Datenstand 22.5., 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Inzwischen gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,91. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2372 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36.900 Fällen und mindestens 1546 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34.300 bestätigten Fällen und mindestens 1692 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 354,2 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 213,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

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Über 8190 ToteMehr als 177.600 Corona-Nachweise in DeutschlandBerlin - Bundesweit sind bis Freitagabend über 177.600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 19.45 Uhr: mehr als 177.180 Infektionen).Mindestens 8197 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 19.45 Uhr: über 8173). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag bei 0,85 (Datenstand 22.5., 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.Inzwischen gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,91. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2372 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36.900 Fällen und mindestens 1546 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34.300 bestätigten Fällen und mindestens 1692 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 354,2 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 213,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.