Laschet, Schröder und Kim in Düsseldorf - © Foto: Bernd Thissen
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (l-r), Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder und seine damalige Freundin und heutige Ehefrau Soyeon Kim in Düsseldorf. (© Foto: Bernd Thissen)

Schröder sieht Laschet, Scholz und Weil als Kanzleranwärter

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Berlin - Drei Politiker haben nach Einschätzung von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) das Zeug zum Kanzler: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet für die CDU sowie Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil für die SPD.

In der CDU sehe er nur Laschet als geeigneten Anwärter auf die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel, sagte Schröder dem Magazin «Stern». «Sein Politikkonzept ist gar nicht so schlecht», kommentierte er. «Er hat enge Kontakte in die Wirtschaft. Daneben aber betont er auch die soziale Frage.» Insofern sei er ein schwieriger Gegner, mit dem man in der SPD rechnen solle.

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Vorabbericht des "Sterns"

Die SPD habe immer nur dann Erfolg, wenn der Kanzlerkandidat auch wirtschaftliche Kompetenzen vorzuweisen habe, sagte Schröder. «Und da sehe ich gegenwärtig zwei: Olaf Scholz, den Finanzminister, und Stephan Weil, den Ministerpräsidenten von Niedersachsen.» Zugleich erinnerte Schröder daran, dass qua Amt in der SPD der oder die Parteivorsitzende traditionell das erste Zugriffsrecht habe, wenn es um eine Kanzlerkandidatur gehe. Schröder plädierte zugleich für eine Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers. «Zwei Perioden, acht Jahre. Ich finde, das wäre nicht schlecht», sagte er.

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Altkanzler mit EinschätzungSchröder sieht Laschet, Scholz und Weil als KanzleranwärterBerlin - Drei Politiker haben nach Einschätzung von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) das Zeug zum Kanzler: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet für die CDU sowie Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil für die SPD.In der CDU sehe er nur Laschet als geeigneten Anwärter auf die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel, sagte Schröder dem Magazin «Stern». «Sein Politikkonzept ist gar nicht so schlecht», kommentierte er. «Er hat enge Kontakte in die Wirtschaft. Daneben aber betont er auch die soziale Frage.» Insofern sei er ein schwieriger Gegner, mit dem man in der SPD rechnen solle.Die SPD habe immer nur dann Erfolg, wenn der Kanzlerkandidat auch wirtschaftliche Kompetenzen vorzuweisen habe, sagte Schröder. «Und da sehe ich gegenwärtig zwei: Olaf Scholz, den Finanzminister, und Stephan Weil, den Ministerpräsidenten von Niedersachsen.» Zugleich erinnerte Schröder daran, dass qua Amt in der SPD der oder die Parteivorsitzende traditionell das erste Zugriffsrecht habe, wenn es um eine Kanzlerkandidatur gehe. Schröder plädierte zugleich für eine Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers. «Zwei Perioden, acht Jahre. Ich finde, das wäre nicht schlecht», sagte er.