Literaturverfilmung Wilde Sache: «Fabian» bei der Berlinale Berlin - Weiter geht es bei der Sommerausgabe der Berlinale. Auf der Museumsinsel hat Dominik Grafs neuer Film seine Premiere vor Publikum gefeiert - der Regisseur hat sich mit «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» eine Erzählung von Erich Kästner (1899-1974) vorgenommen.Die Hauptrollen spielen Tom Schilling («Oh Boy»), Saskia Rosendahl («Werk ohne Autor») und Albrecht Schuch («Systemsprenger»).Auch Meret Becker («Tatort») taucht im Film auf - als freizügige Irene Moll, die später ein Männerbordell eröffnet. Am Donnerstagabend kletterte sie am roten Teppich kurzerhand vor den Fotografen auf eine Gerüstsäule. Regisseur Graf fehlte an dem Abend.Die Handlung im Film folgt weitgehend der Vorlage. Germanist Jakob Fabian (Schilling) stolpert 1931 durch Berlin - vor allem durch das Nachtleben. Er verliebt sich in die angehende Schauspielerin Cornelia (Rosendahl) und erlebt etliche Schicksalsschläge. Im Hintergrund erstarkt währenddessen der Nationalsozialismus.Graf bebildert die Geschichte mit Effekt und Ekel, mit wackeligen Kamerafahrten und Einblendungen historischer Aufnahmen. Der Film war einer von mehreren deutschen Beiträgen im Wettbewerb der Berlinale, ging bei den Auszeichnungen aber leer aus. Bereits im März hatte es einen digitalen Branchentreff der Berlinale gegeben, nun werden in Freiluftkinos Filmvorführungen fürs Publikum nachgeholt.
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Wilde Sache: «Fabian» bei der Berlinale

Der Schauspieler Tom Schilling kommt zur Filmpremiere des Films «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» ins Freiluftkino auf der Berliner Museumsinsel. © Foto: Jörg Carstensen/dpa-Pool/dpa

Berlin - Weiter geht es bei der Sommerausgabe der Berlinale. Auf der Museumsinsel hat Dominik Grafs neuer Film seine Premiere vor Publikum gefeiert - der Regisseur hat sich mit «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» eine Erzählung von Erich Kästner (1899-1974) vorgenommen.

Die Hauptrollen spielen Tom Schilling («Oh Boy»), Saskia Rosendahl («Werk ohne Autor») und Albrecht Schuch («Systemsprenger»).


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Auch Meret Becker («Tatort») taucht im Film auf - als freizügige Irene Moll, die später ein Männerbordell eröffnet. Am Donnerstagabend kletterte sie am roten Teppich kurzerhand vor den Fotografen auf eine Gerüstsäule. Regisseur Graf fehlte an dem Abend.

Die Handlung im Film folgt weitgehend der Vorlage. Germanist Jakob Fabian (Schilling) stolpert 1931 durch Berlin - vor allem durch das Nachtleben. Er verliebt sich in die angehende Schauspielerin Cornelia (Rosendahl) und erlebt etliche Schicksalsschläge. Im Hintergrund erstarkt währenddessen der Nationalsozialismus.

Graf bebildert die Geschichte mit Effekt und Ekel, mit wackeligen Kamerafahrten und Einblendungen historischer Aufnahmen. Der Film war einer von mehreren deutschen Beiträgen im Wettbewerb der Berlinale, ging bei den Auszeichnungen aber leer aus. Bereits im März hatte es einen digitalen Branchentreff der Berlinale gegeben, nun werden in Freiluftkinos Filmvorführungen fürs Publikum nachgeholt.

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