Porta Westfalica

Sportlerehrung Porta Westfalica: Kurt Büsching ausgezeichnet - Dazu Anerkennung für die Aktiven

Jörg Wehling

Die Sportplakette an Kurt Büsching überreicht hier Portas Bürgermeister Bernd Hedtmann. MT-Fotos: Jörg Wehling
Die Sportplakette an Kurt Büsching überreicht hier Portas Bürgermeister Bernd Hedtmann. MT-Fotos: Jörg Wehling

Porta Westfalica. „Sport ist Lebensart:“ Dieser Sinnspruch von Bürgermeister Bernd Hedtmann durchzog gestern Abend die Neeser Kulturhalle bei der Ehrung der Portaner Sportlerinnen und Sportler durch die Stadt und den Stadtsportverband. Ausgezeichnet wurden 110 Aktive aus acht Vereinen für die herausragenden Leistungen des vergangenen Jahres. Ein stimmungsvoller Abend, der musikalisch umrahmt wurde von der Band des Gymnasiums Porta. Ein Event, das mit einer besonderen Ehrung für Kurt Büsching begann und mit der Auszeichnung eines Welt- und Europameisters, in diesem Fall von Theodor Block, endete.

Die Schwimmer und Wasserballer des SC 80 Porta, die Leichtathleten des SC Nammen, die Sportschützen des SV Barkhausen, die Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen, die Turnerinnender TG Vennebeck, die Schachspieler des SC Porta und die Korballerinnen des TuS Eisbergen wurden vor die Bühne gebeten, um sich ihre verdiente Anerkennung in Form einer Medaille und Urkunde abzuholen. Dafür sorgten Bürgermeister Bernd Hedtmann ebenso, wie Klaus-Dieter Vogt (Stadtsportverbands-Vorsitzender) und Karl-Erich Schmeding als Vertreter des Sportausschusses.

Sportlerehrung Porta (Plus-Inhalt)

Gelebte Inklusion war gestern auch ein Thema der Ehrung, in diesem Fall von der sehbehinderten Ausnahmeschwimmerin Lili-Sophie Lindemann, die durch ihre besonderen Leistungen davor steht, in diesem Jahr bei den paralympischen Spielen in Tokio teilnehmen zu dürfen. „Inklusion kann so einfach sein. Man muss es einfach mal machen“, ermunterten Dr. Carsten Urbat und Axel Müller vom SC 80 Porta auch die anderen Vertreter, Inklusion in ihren Vereinen anzubieten.

Hereingeturnt kamen die Mädchen der TG Vennebeck.
Hereingeturnt kamen die Mädchen der TG Vennebeck.

Die erste Ehrung des Abend ging aber an den 64-Jährigen Kurt Büsching für sein Lebenswerk. Über vier Jahrzehnte Verantwortung hat der passionierte Schwimmer und Schachspieler im Laufe seines Lebens übernommen. Beim SC 80 Porta, der Portaner Ortsgruppe des DLRG und beim Schachclub. „Oft stand das eigene Interesse dabei hinten an“, lobte Bürgermeister Bernd Hedtmann und stellte dabei auch einen weiteren Aspekt außerhalb des Sports in den Vordergrund - und zwar das Menschen vor dem Ertrinken retten. Nebenbei bemerkt: 1000 junge Menschen hat Büsching im Rahmen seiner Tätigkeit das Schwimmen beigebracht.

Mächtig stolz: Die Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen
Mächtig stolz: Die Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen

Ein Beispiel, dass man auch im hohen Alter Topsport leisten kann, dafür steht Triathlet Theodor Block. „Man kann sich immer verbessern. Egal wie alt man ist“, sagt der 70-Jährige Ausdauersportler, der im vergangen Jahr Weltmeister im Duathlon in seiner Altersklasse wurde.

Hereingeturnt zu Ehrung kamen die Mädchen der TG Vennebeck, die viele mannschaftliche Erfolge feiern durften, unter anderem den zweiten Platz in der Gauliga I und der Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Gauliga II. „Es war das beste Jahr seit langen“, sagte TG Vorsitzender Dr. Bernhard Schulte. Viele vordere Plätze und Toptalente wie Bastian Brinkmann präsentierte Klaus-Dieter Vogt in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des SC Nammen. „Ich bin mir schon jetzt sicher, dass wir Bastian im kommenden Jahr wieder sehen werden“, sagte Vogt über den OWL-Meister über 60 Meter in der Altersklasse M15.

Einen Rückblick auf begeisternden Sport vor eigenem Publikum mit einem deutschen Vizemeister-Titel im Korbball präsentierte Christiane Heyse vom TuS Eisbergen. Herausragend waren auch die weiteren Mannschaftsleistungen, etwa der Aufstieg der Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen in die Verbandsliga oder der Aufstieg der Schachmannschaft in die Regionalliga.

Die Titelsammler schlechthin kamen auch in diesem Jahr nicht zu kurz und zwar die Sportschützen des SV Barkhausen. 21 Vereinsmitglieder starteten bei Deutschen, den Landesmeister- oder Bezirksmeisterschaften und repräsentierten so die Stadt Porta Westfalica auch hier auf sportlichem Top-Niveau.

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Porta WestfalicaSportlerehrung Porta Westfalica: Kurt Büsching ausgezeichnet - Dazu Anerkennung für die AktivenJörg WehlingPorta Westfalica. „Sport ist Lebensart:“ Dieser Sinnspruch von Bürgermeister Bernd Hedtmann durchzog gestern Abend die Neeser Kulturhalle bei der Ehrung der Portaner Sportlerinnen und Sportler durch die Stadt und den Stadtsportverband. Ausgezeichnet wurden 110 Aktive aus acht Vereinen für die herausragenden Leistungen des vergangenen Jahres. Ein stimmungsvoller Abend, der musikalisch umrahmt wurde von der Band des Gymnasiums Porta. Ein Event, das mit einer besonderen Ehrung für Kurt Büsching begann und mit der Auszeichnung eines Welt- und Europameisters, in diesem Fall von Theodor Block, endete. Die Schwimmer und Wasserballer des SC 80 Porta, die Leichtathleten des SC Nammen, die Sportschützen des SV Barkhausen, die Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen, die Turnerinnender TG Vennebeck, die Schachspieler des SC Porta und die Korballerinnen des TuS Eisbergen wurden vor die Bühne gebeten, um sich ihre verdiente Anerkennung in Form einer Medaille und Urkunde abzuholen. Dafür sorgten Bürgermeister Bernd Hedtmann ebenso, wie Klaus-Dieter Vogt (Stadtsportverbands-Vorsitzender) und Karl-Erich Schmeding als Vertreter des Sportausschusses. Gelebte Inklusion war gestern auch ein Thema der Ehrung, in diesem Fall von der sehbehinderten Ausnahmeschwimmerin Lili-Sophie Lindemann, die durch ihre besonderen Leistungen davor steht, in diesem Jahr bei den paralympischen Spielen in Tokio teilnehmen zu dürfen. „Inklusion kann so einfach sein. Man muss es einfach mal machen“, ermunterten Dr. Carsten Urbat und Axel Müller vom SC 80 Porta auch die anderen Vertreter, Inklusion in ihren Vereinen anzubieten. Die erste Ehrung des Abend ging aber an den 64-Jährigen Kurt Büsching für sein Lebenswerk. Über vier Jahrzehnte Verantwortung hat der passionierte Schwimmer und Schachspieler im Laufe seines Lebens übernommen. Beim SC 80 Porta, der Portaner Ortsgruppe des DLRG und beim Schachclub. „Oft stand das eigene Interesse dabei hinten an“, lobte Bürgermeister Bernd Hedtmann und stellte dabei auch einen weiteren Aspekt außerhalb des Sports in den Vordergrund - und zwar das Menschen vor dem Ertrinken retten. Nebenbei bemerkt: 1000 junge Menschen hat Büsching im Rahmen seiner Tätigkeit das Schwimmen beigebracht. Ein Beispiel, dass man auch im hohen Alter Topsport leisten kann, dafür steht Triathlet Theodor Block. „Man kann sich immer verbessern. Egal wie alt man ist“, sagt der 70-Jährige Ausdauersportler, der im vergangen Jahr Weltmeister im Duathlon in seiner Altersklasse wurde. Hereingeturnt zu Ehrung kamen die Mädchen der TG Vennebeck, die viele mannschaftliche Erfolge feiern durften, unter anderem den zweiten Platz in der Gauliga I und der Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Gauliga II. „Es war das beste Jahr seit langen“, sagte TG Vorsitzender Dr. Bernhard Schulte. Viele vordere Plätze und Toptalente wie Bastian Brinkmann präsentierte Klaus-Dieter Vogt in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des SC Nammen. „Ich bin mir schon jetzt sicher, dass wir Bastian im kommenden Jahr wieder sehen werden“, sagte Vogt über den OWL-Meister über 60 Meter in der Altersklasse M15. Einen Rückblick auf begeisternden Sport vor eigenem Publikum mit einem deutschen Vizemeister-Titel im Korbball präsentierte Christiane Heyse vom TuS Eisbergen. Herausragend waren auch die weiteren Mannschaftsleistungen, etwa der Aufstieg der Handballerinnen des TuS 09 Möllbergen in die Verbandsliga oder der Aufstieg der Schachmannschaft in die Regionalliga. Die Titelsammler schlechthin kamen auch in diesem Jahr nicht zu kurz und zwar die Sportschützen des SV Barkhausen. 21 Vereinsmitglieder starteten bei Deutschen, den Landesmeister- oder Bezirksmeisterschaften und repräsentierten so die Stadt Porta Westfalica auch hier auf sportlichem Top-Niveau.