Münster

Judo: GWD Mindens Jakob Schubert ist Westfalenmeister

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Westfalenmeister: GWD Mindens Jakob Schubert (Zweiter von links) mit seiner Trainerin Tetana Zimbelmann (rechts) und Vereinskollege Jehad Mahmoud. - © Foto: pr
Westfalenmeister: GWD Mindens Jakob Schubert (Zweiter von links) mit seiner Trainerin Tetana Zimbelmann (rechts) und Vereinskollege Jehad Mahmoud. (© Foto: pr)

Münster (mt/fat). Mindens Judokas feierten Medaillengewinne. Die Turngemeinde Münster von 1862 richtete die Westfalen-Einzelmeisterschaft für die weibliche und männliche Jugend der U13 aus. Teilnahmeberechtigt waren alle Nachwuchskämpfer, die sich bei den Meisterschaften der Bezirke Arnsberg, Detmold und Münster qualifiziert hatten. Jakob Schubert von GWD gewann Gold. Lorina Reitmeier und Nikita Abermet vom SV 1860 holten Bronze.

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“ sagte GWD-Trainerin Tetana Zimbelmann. Jakob Schubert hatte die Westfalenmeisterschaft der Klasse 55+ kg errungen, obwohl seine Gegner überwiegend schwerer waren. Nach drei erfolgreichen Kämpfen gewann Jakob Schubert das Finale durch einen Tai otoshi, einen Körpersturz. GWD Mindens zweiter Vertreter war Jehad Mahmoud. Der 50 Kilogramm schwere Judoka musste sich nach drei Siegen und zwei Niederlagen mit Platz fünf unter 18 Teilnehmern begnügen.

Für die sechs Kämpfer des SV 1860 erwies sich die Westfalenmeisterschaft zunächst als hartes Pflaster. In der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm gewann Nikita Abermet alle Vorrundenkämpfe, erhielt im Ringen um den Einzug in das Finale dann jedoch einen Dämpfer. Trost war der Sieg im kleinen Finale. Die zweite Bronzemedaille erkämpfte sich Lorina Reitmeier in der Klasse über 57 Kilogramm. Und das als Leichteste ihrer Gewichtsklasse.

In Münster: Der SV 180 Minden um Martin Dodd (von links), Nikita Abermet, Lorena Reitmeier und Maria Schröder bei der Judo-Westfalenmeisterschaft. - © Foto: pr
In Münster: Der SV 180 Minden um Martin Dodd (von links), Nikita Abermet, Lorena Reitmeier und Maria Schröder bei der Judo-Westfalenmeisterschaft. (© Foto: pr)

Andrej Dieser konnte sich in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm im ersten Kampf souverän durchsetzen. Zu seinem Leidwesen war das Glück im zweiten Durchgang nicht auf seiner Seite. Eine wichtige Wertung zu seinen Gunsten wurde vom Mattenrichter nicht gegeben, so dass er am Ende ausschied. In der mit 17 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm war Finn Holtmann vertreten. Mit seiner Kampfmoral gewann er sogar nach einer Verletzung noch einen Kampf, musste sich am Ende aber geschlagen geben und schied vorzeitig aus.

In ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U13 startete Heather Brown. Nach einem souveränen Auftaktsieg in der Klasse bis 40 Kilogramm war sie körperlich allerdings nicht mehr in der Lage, nachzulegen. Im weiteren Verlauf verlor sie ihre Kämpfe und schied aus. Leonie Sommer, ebenfalls Neuling in dieser Altersklasse, zeigte eine herausragende Leistung in der Klasse bis 48 Kilogramm. Sie gewann alle Vorrundenkämpfe und drang bis ins Halbfinale vor. Den Kampf um Platz drei verlor sie erst durch Kampfrichterentscheid.

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MünsterJudo: GWD Mindens Jakob Schubert ist WestfalenmeisterMünster (mt/fat). Mindens Judokas feierten Medaillengewinne. Die Turngemeinde Münster von 1862 richtete die Westfalen-Einzelmeisterschaft für die weibliche und männliche Jugend der U13 aus. Teilnahmeberechtigt waren alle Nachwuchskämpfer, die sich bei den Meisterschaften der Bezirke Arnsberg, Detmold und Münster qualifiziert hatten. Jakob Schubert von GWD gewann Gold. Lorina Reitmeier und Nikita Abermet vom SV 1860 holten Bronze. „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“ sagte GWD-Trainerin Tetana Zimbelmann. Jakob Schubert hatte die Westfalenmeisterschaft der Klasse 55+ kg errungen, obwohl seine Gegner überwiegend schwerer waren. Nach drei erfolgreichen Kämpfen gewann Jakob Schubert das Finale durch einen Tai otoshi, einen Körpersturz. GWD Mindens zweiter Vertreter war Jehad Mahmoud. Der 50 Kilogramm schwere Judoka musste sich nach drei Siegen und zwei Niederlagen mit Platz fünf unter 18 Teilnehmern begnügen. Für die sechs Kämpfer des SV 1860 erwies sich die Westfalenmeisterschaft zunächst als hartes Pflaster. In der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm gewann Nikita Abermet alle Vorrundenkämpfe, erhielt im Ringen um den Einzug in das Finale dann jedoch einen Dämpfer. Trost war der Sieg im kleinen Finale. Die zweite Bronzemedaille erkämpfte sich Lorina Reitmeier in der Klasse über 57 Kilogramm. Und das als Leichteste ihrer Gewichtsklasse. Andrej Dieser konnte sich in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm im ersten Kampf souverän durchsetzen. Zu seinem Leidwesen war das Glück im zweiten Durchgang nicht auf seiner Seite. Eine wichtige Wertung zu seinen Gunsten wurde vom Mattenrichter nicht gegeben, so dass er am Ende ausschied. In der mit 17 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm war Finn Holtmann vertreten. Mit seiner Kampfmoral gewann er sogar nach einer Verletzung noch einen Kampf, musste sich am Ende aber geschlagen geben und schied vorzeitig aus. In ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U13 startete Heather Brown. Nach einem souveränen Auftaktsieg in der Klasse bis 40 Kilogramm war sie körperlich allerdings nicht mehr in der Lage, nachzulegen. Im weiteren Verlauf verlor sie ihre Kämpfe und schied aus. Leonie Sommer, ebenfalls Neuling in dieser Altersklasse, zeigte eine herausragende Leistung in der Klasse bis 48 Kilogramm. Sie gewann alle Vorrundenkämpfe und drang bis ins Halbfinale vor. Den Kampf um Platz drei verlor sie erst durch Kampfrichterentscheid.