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Leichtathletik: 16. 24-Stunden-Lauf von Union Minden verbucht Spendenrekord von 27.000 Euro

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Daumen hoch für eine gelungene Veranstaltung: Die Spendenempfänger des 24-Stunden-Laufes von Union Minden freuten sich über 27.000 Euro. MT- - © Foto: Thomas Kühlmann
Daumen hoch für eine gelungene Veranstaltung: Die Spendenempfänger des 24-Stunden-Laufes von Union Minden freuten sich über 27.000 Euro. MT- (© Foto: Thomas Kühlmann)

Minden (tok). Die Nachricht des Tages hatte sich Rainer Thielking bis zum Schluss aufgespart: 27.000 Euro an Spenden hat der 16. 24-Stunden Lauf von Union Minden eingebracht. Rekord zum 30-jährigen Bestehen der Traditionsveranstaltung – das sorgte nicht nur bei Thielking und seinem Organisationsteam für glückliche Mienen. Auch die Spendenempfänger, die fünf Mindener Jugendhäuser, der Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen und die Organisationen „Wildwasser“ und „Mannigfaltig“, die sich um missbrauchte Frauen und Männer kümmern, durften sich jeweils über eine stattliche Summe freuen. Die entsprechenden Schecks überreichten die Lauf-Organisatoren von Union Minden im Rahmen einer Feierstunde im Jugendhaus Anne Frank in Minden.

„Ich möchte mich nochmals bei allen bedanken, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben“, fand Thielking lobende Worte für den Stab der freiwilligen Helfer, für die Sponsoren und nicht zuletzt für die Läufer, die trotz extremer Hitze unentwegt ihre Runden auf dem Sportplatz am Mittelweg absolviert hatten. 25.462 gelaufene Runden standen am Ende zu Buche. 46 Laufteams sorgten ebenfalls für einen Rekord, an der Schlussrunde beteiligten sich insgesamt 1.043 Aktive, 379 Minuten wurden auf den beiden Spinningrädern für den guten Zweck ertrampelt. Mit den eingenommenen 27.000 Euro wurde die zum „30-Jährigen“ angestrebte Gesamtsumme von 300.000 Euro deutlich übertroffen. 312.500 Euro stehen nach nunmehr 16 Auflagen des Massenspektakels zu Buche, das die vier „Urväter“ Dieter Wiegmann, Uwe Gerdes, Hans-Peter „Pit“ Schwier und Heinz Stade 1989 ins Leben gerufen hatten.

Daher hatte es sich Uwe Gerdes, den es mittlerweile beruflich und privat seit 20 Jahren nach Magdeburg verschlagen hat, nicht nehmen lassen, zum runden Geburtstag in Minden anwesend zu sein und noch einmal ein wenig aus dem Nähkästchen über die Anfänge der Veranstaltung zu plaudern. „Wenn man sieht, wie sich der 24-Stunden-Lauf im Verlaufe der der vergangenen 30 Jahre entwickelt hat, darf man nur stolz sein und den Organisatoren ein großes Lob aussprechen. Bei der Premiere war ich seinerzeit besonders erstaunt über Altkanzler Helmut Kohl, der nicht nur ein Grußwort geschickt, sondern gleich die ersten 500 Mark gespendet hatte“, erinnerte sich Gerdes. Er spornte die „Macher“ an, auf jeden Fall weiter zu machen, was Thielking und sein Team bereits vor Ort zusicherten. Lohenden Applaus aller Gäste ernteten zudem die Vorführungen von Peppino Poppolo und der Lebenshilfe Minden, die für das Unterhaltungsprogramm bei der Spendenübergabe verantwortlich gezeichnet hatten.

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MindenLeichtathletik: 16. 24-Stunden-Lauf von Union Minden verbucht Spendenrekord von 27.000 EuroMinden (tok). Die Nachricht des Tages hatte sich Rainer Thielking bis zum Schluss aufgespart: 27.000 Euro an Spenden hat der 16. 24-Stunden Lauf von Union Minden eingebracht. Rekord zum 30-jährigen Bestehen der Traditionsveranstaltung – das sorgte nicht nur bei Thielking und seinem Organisationsteam für glückliche Mienen. Auch die Spendenempfänger, die fünf Mindener Jugendhäuser, der Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen und die Organisationen „Wildwasser“ und „Mannigfaltig“, die sich um missbrauchte Frauen und Männer kümmern, durften sich jeweils über eine stattliche Summe freuen. Die entsprechenden Schecks überreichten die Lauf-Organisatoren von Union Minden im Rahmen einer Feierstunde im Jugendhaus Anne Frank in Minden. „Ich möchte mich nochmals bei allen bedanken, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben“, fand Thielking lobende Worte für den Stab der freiwilligen Helfer, für die Sponsoren und nicht zuletzt für die Läufer, die trotz extremer Hitze unentwegt ihre Runden auf dem Sportplatz am Mittelweg absolviert hatten. 25.462 gelaufene Runden standen am Ende zu Buche. 46 Laufteams sorgten ebenfalls für einen Rekord, an der Schlussrunde beteiligten sich insgesamt 1.043 Aktive, 379 Minuten wurden auf den beiden Spinningrädern für den guten Zweck ertrampelt. Mit den eingenommenen 27.000 Euro wurde die zum „30-Jährigen“ angestrebte Gesamtsumme von 300.000 Euro deutlich übertroffen. 312.500 Euro stehen nach nunmehr 16 Auflagen des Massenspektakels zu Buche, das die vier „Urväter“ Dieter Wiegmann, Uwe Gerdes, Hans-Peter „Pit“ Schwier und Heinz Stade 1989 ins Leben gerufen hatten. Daher hatte es sich Uwe Gerdes, den es mittlerweile beruflich und privat seit 20 Jahren nach Magdeburg verschlagen hat, nicht nehmen lassen, zum runden Geburtstag in Minden anwesend zu sein und noch einmal ein wenig aus dem Nähkästchen über die Anfänge der Veranstaltung zu plaudern. „Wenn man sieht, wie sich der 24-Stunden-Lauf im Verlaufe der der vergangenen 30 Jahre entwickelt hat, darf man nur stolz sein und den Organisatoren ein großes Lob aussprechen. Bei der Premiere war ich seinerzeit besonders erstaunt über Altkanzler Helmut Kohl, der nicht nur ein Grußwort geschickt, sondern gleich die ersten 500 Mark gespendet hatte“, erinnerte sich Gerdes. Er spornte die „Macher“ an, auf jeden Fall weiter zu machen, was Thielking und sein Team bereits vor Ort zusicherten. Lohenden Applaus aller Gäste ernteten zudem die Vorführungen von Peppino Poppolo und der Lebenshilfe Minden, die für das Unterhaltungsprogramm bei der Spendenübergabe verantwortlich gezeichnet hatten.