Münster

Rudern: Bronzener Bundesliga-Abschluss für Melitta-Achter der Männer

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Der Mindener Männer vom Team Black feierten in Münster ihren dritten Platz, den sie auch in der Endabrechnung der Ruder-Bundesliga belegen. Fotos: Alexander Pischke/pr - © Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga
Der Mindener Männer vom Team Black feierten in Münster ihren dritten Platz, den sie auch in der Endabrechnung der Ruder-Bundesliga belegen. Fotos: Alexander Pischke/pr (© Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga)

Münster (mt/kül). Vom Saisonfinale der Ruder-Bundesliga in Münster brachten die beiden Mindener Melitta-Achter eine Bronzemedaille sowie die Plätze drei und fünf in der Liga-Gesamtwertung mit nach Hause.

Die Mindener Frauen mussten mit der krankheitsbedingten Absage von Schlagfrau Sylvia Buddenbohm neben Kapitänin Inken Neppert einen weiteren schmerzhaften Ausfall verkraften. Das erwies sich im Zeitfahren gegen das Top-Team der Havelqueens aus Potsdam als zu große Hypothek. Die Mindener Frauen wurden deutlich geschlagen und kamen als langsamste Crew ins Ziel.

Auch anschließend kamen sie ohne ihre Schlagfrau nicht richtig in den Rhythmus und mussten sich im Viertelfinale erneut den Havelqueens geschlagen geben. Im Halbfinale gegen Bremen lief es etwas besser, Minden verlor aber knapp. So ging es im letzten Rennen nur noch um Rang sieben gegen den Hebewerkachter aus Waltrop. Das Team Red trumpfte noch einmal auf und distanzierte den Gegner um mehr als eine Sekunde.

Die Frauen wurden in Münster Siebte und blicken auf eine schwierige Saison zurück. - © Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga
Die Frauen wurden in Münster Siebte und blicken auf eine schwierige Saison zurück. (© Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga)

„Wir blicken zurück auf eine schwierige Saison, in der wir zusätzlich zum umfassenden Neuaufbau des Teams viel mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen hatten. Es ist schade, dass wir es am letzten Renntag nicht geschafft haben, mit einem positiven Trend die Saison zu beenden“, sagte Trainer Christoph Knost, dessen Team in der Endabrechnung Rang fünf unter neun Teilnehmern belegte.

Das Team Black der Männer startete in Münster mit Platz fünf im Zeitfahren verhalten, kam aber von Rennen zu Rennen immer besser zurecht. Das Achtelfinale gegen den Sparkasse-Mülheim-Achter gewannen die Mindener deutlich. Im Viertelfinale warteten die Altmeister vom Crefelder Ruderclub, die dem Tabellenführer Hauptstadtsprinter Berlin im Zeitfahren die erste Saisonniederlage zugefügt hatten. Die Mindener waren also gewarnt, zogen dann aber mit Biss und Kampf ins Halbfinale ein.

Im Rennen um den Finaleinzug kam es im Westfalenderby gegen Münster zu einem absoluten Vollgasrennen. Nach schlechtem Start trieb Steuerfrau Jennifer Schulz das Mindener Boot zur Aufholjagd, die Ruderer holten alles aus sich heraus. Aber die heranfliegende Ziellinie rettete den knappen Sieg der Gastgeber. Das Rennen um Bronze gewann der Melitta-Achter überlegen gegen Wurzen und holte so zum vierten Mal in dieser Saison eine Medaille.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Trainer Philipp Baumgard: „Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass wir es dieses Jahr nie bis ganz nach oben aufs Treppchen geschafft haben. Aber mit Platz drei in der Saisonwertung haben wir gezeigt, dass wir zur deutschen Spitze gehören.“

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MünsterRudern: Bronzener Bundesliga-Abschluss für Melitta-Achter der MännerMünster (mt/kül). Vom Saisonfinale der Ruder-Bundesliga in Münster brachten die beiden Mindener Melitta-Achter eine Bronzemedaille sowie die Plätze drei und fünf in der Liga-Gesamtwertung mit nach Hause. Die Mindener Frauen mussten mit der krankheitsbedingten Absage von Schlagfrau Sylvia Buddenbohm neben Kapitänin Inken Neppert einen weiteren schmerzhaften Ausfall verkraften. Das erwies sich im Zeitfahren gegen das Top-Team der Havelqueens aus Potsdam als zu große Hypothek. Die Mindener Frauen wurden deutlich geschlagen und kamen als langsamste Crew ins Ziel. Auch anschließend kamen sie ohne ihre Schlagfrau nicht richtig in den Rhythmus und mussten sich im Viertelfinale erneut den Havelqueens geschlagen geben. Im Halbfinale gegen Bremen lief es etwas besser, Minden verlor aber knapp. So ging es im letzten Rennen nur noch um Rang sieben gegen den Hebewerkachter aus Waltrop. Das Team Red trumpfte noch einmal auf und distanzierte den Gegner um mehr als eine Sekunde. „Wir blicken zurück auf eine schwierige Saison, in der wir zusätzlich zum umfassenden Neuaufbau des Teams viel mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen hatten. Es ist schade, dass wir es am letzten Renntag nicht geschafft haben, mit einem positiven Trend die Saison zu beenden“, sagte Trainer Christoph Knost, dessen Team in der Endabrechnung Rang fünf unter neun Teilnehmern belegte. Das Team Black der Männer startete in Münster mit Platz fünf im Zeitfahren verhalten, kam aber von Rennen zu Rennen immer besser zurecht. Das Achtelfinale gegen den Sparkasse-Mülheim-Achter gewannen die Mindener deutlich. Im Viertelfinale warteten die Altmeister vom Crefelder Ruderclub, die dem Tabellenführer Hauptstadtsprinter Berlin im Zeitfahren die erste Saisonniederlage zugefügt hatten. Die Mindener waren also gewarnt, zogen dann aber mit Biss und Kampf ins Halbfinale ein. Im Rennen um den Finaleinzug kam es im Westfalenderby gegen Münster zu einem absoluten Vollgasrennen. Nach schlechtem Start trieb Steuerfrau Jennifer Schulz das Mindener Boot zur Aufholjagd, die Ruderer holten alles aus sich heraus. Aber die heranfliegende Ziellinie rettete den knappen Sieg der Gastgeber. Das Rennen um Bronze gewann der Melitta-Achter überlegen gegen Wurzen und holte so zum vierten Mal in dieser Saison eine Medaille. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Trainer Philipp Baumgard: „Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass wir es dieses Jahr nie bis ganz nach oben aufs Treppchen geschafft haben. Aber mit Platz drei in der Saisonwertung haben wir gezeigt, dass wir zur deutschen Spitze gehören.“