Warmsen

Motorsport: RG Bonhorsts erfolgreiche Rückkehr zum Auto-Cross

Astrid Plaßhenrich

Es wurde mit harten Bandagen gefahren, Unfälle gab es aber nur sehr wenige. Hier duellieren sich Richard Huisman (links) und Mos Kroon. - © Foto: Dieter Biermann/pr
Es wurde mit harten Bandagen gefahren, Unfälle gab es aber nur sehr wenige. Hier duellieren sich Richard Huisman (links) und Mos Kroon. (© Foto: Dieter Biermann/pr)

Warmsen (mt). Es war eine Mammutveranstaltung, die die RG Bohnhorst mit Bravour gemeistert hat. Die Renngemeinschaft richtete am vergangenen Wochenende den vorletzten Meisterschaftslauf der Auto-Cross-Masters 2019 aus. Damit waren die Bohnhorster seit neun Jahren das erste Mal wieder Gastgeber der deutsch-belgisch-niederländischen Rennserie. „Auto-Cross ist die Seele des Vereins, der Verein hat sich wegen diesem Sport in den 70ern gegründet. Es war einfach genial“, sagt RG-Pressesprecher Martin Wiehe.

Ein Jahr haben die Vorbereitungen auf den Meisterschaftslauf insgesamt gedauert. Das schmucke Vereinsgelände wurde zwei Wochen vor dem ersten Start für die insgesamt 90 Rennen hergerichtet. „Es haben mehr als 60 Mitglieder bei der Organisation, beim Auf- und Abbau mitangepackt. Das war eine großartige Gemeinschaftsleistung – von jung bis alt. Jeder hat sich eingebracht“, lobte Wiehe.

Die Bohnhorster begrüßten 139 Piloten mit ihren Rennfahrzeugen, die in zehn verschiedenen Klassen antraten. Mit ihren Technikern, Familien, Freunden und Fans bauten die Fahrer einige Meter abseits der Strecke eine große Zeltstadt auf. „Wir sind eine große Familie“, sagte der Pressesprecher. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass jeder der Piloten nach den Rennen Schulterklopfer erhielt und von den zahlreichen Zuschauern angefeuert wurde. Eine Fahrerin schloss das Publikum aber besonders in ihre Arme. Die erst zwölfjährige Stijn Theunissen avancierte mit jedem Rennen, das sie fuhr, mehr und mehr zum kleinen Star.

Die schnellste Runde auf dem 700 Meter langen Oval fuhr Michel Schoenmakres in der Klasse „Buggy bis 1600 ccm“. Der Niederländer umrundete den Bohnhorster Acker in 20,75 Sekunden. „Damit wird er auf der Geraden eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 160 Stundenkilometer erreicht haben“, erzählt Wiehe. Der Pressesprecher bekam auch noch Tage später Gänsehaut, wenn er von den Finalläufen erzählte, die auf hohem sportlichen Niveau ausgetragen wurden.

Für die Organisation ernteten die Bohnhorster von allen Seiten Lob. „Wir wurden von den Verantwortlichen des Auto-Cross-Masters schon gefragt, ob wir auch im kommenden Jahr einen Meisterschaftslauf ausrichten können“, freute sich Wiehe.

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WarmsenMotorsport: RG Bonhorsts erfolgreiche Rückkehr zum Auto-CrossAstrid PlaßhenrichWarmsen (mt). Es war eine Mammutveranstaltung, die die RG Bohnhorst mit Bravour gemeistert hat. Die Renngemeinschaft richtete am vergangenen Wochenende den vorletzten Meisterschaftslauf der Auto-Cross-Masters 2019 aus. Damit waren die Bohnhorster seit neun Jahren das erste Mal wieder Gastgeber der deutsch-belgisch-niederländischen Rennserie. „Auto-Cross ist die Seele des Vereins, der Verein hat sich wegen diesem Sport in den 70ern gegründet. Es war einfach genial“, sagt RG-Pressesprecher Martin Wiehe. Ein Jahr haben die Vorbereitungen auf den Meisterschaftslauf insgesamt gedauert. Das schmucke Vereinsgelände wurde zwei Wochen vor dem ersten Start für die insgesamt 90 Rennen hergerichtet. „Es haben mehr als 60 Mitglieder bei der Organisation, beim Auf- und Abbau mitangepackt. Das war eine großartige Gemeinschaftsleistung – von jung bis alt. Jeder hat sich eingebracht“, lobte Wiehe. Die Bohnhorster begrüßten 139 Piloten mit ihren Rennfahrzeugen, die in zehn verschiedenen Klassen antraten. Mit ihren Technikern, Familien, Freunden und Fans bauten die Fahrer einige Meter abseits der Strecke eine große Zeltstadt auf. „Wir sind eine große Familie“, sagte der Pressesprecher. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass jeder der Piloten nach den Rennen Schulterklopfer erhielt und von den zahlreichen Zuschauern angefeuert wurde. Eine Fahrerin schloss das Publikum aber besonders in ihre Arme. Die erst zwölfjährige Stijn Theunissen avancierte mit jedem Rennen, das sie fuhr, mehr und mehr zum kleinen Star. Die schnellste Runde auf dem 700 Meter langen Oval fuhr Michel Schoenmakres in der Klasse „Buggy bis 1600 ccm“. Der Niederländer umrundete den Bohnhorster Acker in 20,75 Sekunden. „Damit wird er auf der Geraden eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 160 Stundenkilometer erreicht haben“, erzählt Wiehe. Der Pressesprecher bekam auch noch Tage später Gänsehaut, wenn er von den Finalläufen erzählte, die auf hohem sportlichen Niveau ausgetragen wurden. Für die Organisation ernteten die Bohnhorster von allen Seiten Lob. „Wir wurden von den Verantwortlichen des Auto-Cross-Masters schon gefragt, ob wir auch im kommenden Jahr einen Meisterschaftslauf ausrichten können“, freute sich Wiehe.