Porta Westfalica

Triathlon: Adrian Schürmanns sportlicher Ausflug in Möllbergen

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Adrian Schürmann war nicht im vollen Umfang zufrieden mit seiner Leistung in Möllbergen. - © Foto: Bendig
Adrian Schürmann war nicht im vollen Umfang zufrieden mit seiner Leistung in Möllbergen. (© Foto: Bendig)

Porta Westfalica (cb). Die beiden Gesamtsieger Freya Höfeler und Jonas Bawinski machten große Augen, als sie erfuhren, dass sich mit Adrian Schürmann ein früherer Deutscher Meister über 400 Meter Hürden im Teilnehmerfeld tummelte. „Das ist ja echt cool", sagten beide unisono.

Der Mindener war mit seiner Leistung hingegen nicht im vollen Umfang zufrieden. „Sicher will man für sich das Maximale erreichen, wenn man an den Start geht", sagte der frühere Spitzenathlet. Aber auch nicht auf Teufel komm raus: „Auf der letzten Laufrunde habe ich ein bisschen langsamer gemacht. Ich wollte ja ins Ziel kommen", berichtete Schürmann, der in der Altersklasse der 30 bis 39-Jährigen Platz sechs belegte. „Ich glaube, bei meiner ersten Teilnahme vor drei Jahren war ich ein bisschen besser", mutmaßte der Lehrer der NRW-Sportschule Besselgymnasium. Nicht nur er selber, sondern auch einige Zuschauer und andere Teilnehmer hatten von Schürmann mehr erwartet. „Ich bin so oft angesprochen worden, warum ich nicht alles in Grund und Boden laufe", meinte Schürmann süffisant.

17. Triathlon des TuS 09 Möllbergen (Plus-Inhalt)

Eine richtige Vorbereitung auf den Triathlon habe er nicht absolviert. „Ich versuche, im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten so oft es geht zu Laufen oder Rad zu fahren."

Ein gezieltes – ein sogenanntes „Koppeltraining", in dem hintereinander zwei Sportarten ohne Unterbrechung trainiert und die Muskulatur an die unterschiedlichen Beanspruchungen gewöhnt werden – absolviert Schürmann nicht. „Außerdem verliere ich immer in den Wechselzonen eine Zeit." So auch dieses Mal nach dem Schwimmen. „Ich habe die ganze Zeit meinen Helm gesucht. Bis ich gemerkt habe, dass ich den schon aufhabe", erzählte Schürmann schmunzelnd und gestand: „Im Schwimmen bin ich doch recht langsam."

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Porta WestfalicaTriathlon: Adrian Schürmanns sportlicher Ausflug in MöllbergenPorta Westfalica (cb). Die beiden Gesamtsieger Freya Höfeler und Jonas Bawinski machten große Augen, als sie erfuhren, dass sich mit Adrian Schürmann ein früherer Deutscher Meister über 400 Meter Hürden im Teilnehmerfeld tummelte. „Das ist ja echt cool", sagten beide unisono. Der Mindener war mit seiner Leistung hingegen nicht im vollen Umfang zufrieden. „Sicher will man für sich das Maximale erreichen, wenn man an den Start geht", sagte der frühere Spitzenathlet. Aber auch nicht auf Teufel komm raus: „Auf der letzten Laufrunde habe ich ein bisschen langsamer gemacht. Ich wollte ja ins Ziel kommen", berichtete Schürmann, der in der Altersklasse der 30 bis 39-Jährigen Platz sechs belegte. „Ich glaube, bei meiner ersten Teilnahme vor drei Jahren war ich ein bisschen besser", mutmaßte der Lehrer der NRW-Sportschule Besselgymnasium. Nicht nur er selber, sondern auch einige Zuschauer und andere Teilnehmer hatten von Schürmann mehr erwartet. „Ich bin so oft angesprochen worden, warum ich nicht alles in Grund und Boden laufe", meinte Schürmann süffisant. Eine richtige Vorbereitung auf den Triathlon habe er nicht absolviert. „Ich versuche, im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten so oft es geht zu Laufen oder Rad zu fahren." Ein gezieltes – ein sogenanntes „Koppeltraining", in dem hintereinander zwei Sportarten ohne Unterbrechung trainiert und die Muskulatur an die unterschiedlichen Beanspruchungen gewöhnt werden – absolviert Schürmann nicht. „Außerdem verliere ich immer in den Wechselzonen eine Zeit." So auch dieses Mal nach dem Schwimmen. „Ich habe die ganze Zeit meinen Helm gesucht. Bis ich gemerkt habe, dass ich den schon aufhabe", erzählte Schürmann schmunzelnd und gestand: „Im Schwimmen bin ich doch recht langsam."