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Beim Weserdrachen-Cup ist "Scheune Bierpohl" Stammgast

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Stammgast beim Weserdrachen-Cup ist die Formation „Scheune Bierpohl.“ MT- - © Foto: Jörg Wehling
Stammgast beim Weserdrachen-Cup ist die Formation „Scheune Bierpohl.“ MT- (© Foto: Jörg Wehling)

Minden (jöw). „Wir sind kein Verein, sondern eine Clique, die sich trifft, um Spaß auch beim Sport zu haben." So bezeichnet Norbert Fuchs die Formation „Scheune Bierpohl", die Stammgast beim Weserdrachen-Cup ist und als einziges Team neben der Formation des Gastgebers an allen 21 Veranstaltungen teilgenommen hat. Neben diesem besonderen Attribut besteht die Gruppierung aus dem Mindener Norden seit 30 Jahren und trifft sich auch, um andere Aktivitäten gemeinsam zu betreiben.

„Große Ambitionen haben wir hier nicht. Wir haben auch nicht trainiert, sondern leben von unserer Erfahrung", sagt Fuchs. Wenn die „Bierpohler" auf dem Wasser sind, wollen sie aber dennoch bestmöglich abschneiden.

Weserdrachen-Cup 2019 (Plus-Inhalt)

Schon aus alter Verbundenheit zu Achim Riemekasten machen die „Bierpohler Scheunen"-Sportler mit. „So lange es den Weserdrachencup geben wird, bleiben wir auch dabei", betont Fuchs den Mitmachgedanken, den ihnen vor 21 Jahren Riemekasten persönlich eingeimpft hatte.

Warum die Zahl der Mannschaften in der Vergangenheit stetig abgenommen hat, ist für Norbert Fuchs und seine Leute nachvollziehbar. In diesem Jahr waren es noch 16 Mannschaften, neun 20er und sieben 10er-Boote, die sich auf der Weser duellierten.

„Drachenboot fahren war ein Trendsport. Nun fehlt es an Nachwuchs, weil die jüngeren Generationen andere Interessen haben", sagt der Mindener. „Wie man sieht, sind auch wir mit der Veranstaltung älter geworden", sagt Fuchs und erinnert sich an die besseren Zeiten zurück, wo bis zu 80 Teams dabei waren. In den Anfängen war die „Scheune Bierpohl", der gut 40 Männer und Frauen angehören, mit vier Booten dabei, einem Mixed-20-Boot, einem reinen Frauen-Boot („Die Scheunen Schönen"), sowie einem Boot für Jugendliche und einem für Kinder. Auf eine Meldung im Langstreckenrennen verzichteten die Sportlerinnen und Sportler der „Scheune Bierpohl" aber diesmal ganz bewusst. „Da fehlt es uns auch an Ausdauer" , sagt Norbert Fuchs.

Neben dem Drachenboot fahren trafen sie sich in den vergangenen Jahren auch für andere gemeinsame Aktivitäten. So konzipierten sie unter anderem Tischtennis-Turniere und nannten sie angelehnt an andere große Sportveranstaltungen auch die „Hof Open".

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MindenBeim Weserdrachen-Cup ist "Scheune Bierpohl" StammgastMinden (jöw). „Wir sind kein Verein, sondern eine Clique, die sich trifft, um Spaß auch beim Sport zu haben." So bezeichnet Norbert Fuchs die Formation „Scheune Bierpohl", die Stammgast beim Weserdrachen-Cup ist und als einziges Team neben der Formation des Gastgebers an allen 21 Veranstaltungen teilgenommen hat. Neben diesem besonderen Attribut besteht die Gruppierung aus dem Mindener Norden seit 30 Jahren und trifft sich auch, um andere Aktivitäten gemeinsam zu betreiben. „Große Ambitionen haben wir hier nicht. Wir haben auch nicht trainiert, sondern leben von unserer Erfahrung", sagt Fuchs. Wenn die „Bierpohler" auf dem Wasser sind, wollen sie aber dennoch bestmöglich abschneiden. Schon aus alter Verbundenheit zu Achim Riemekasten machen die „Bierpohler Scheunen"-Sportler mit. „So lange es den Weserdrachencup geben wird, bleiben wir auch dabei", betont Fuchs den Mitmachgedanken, den ihnen vor 21 Jahren Riemekasten persönlich eingeimpft hatte. Warum die Zahl der Mannschaften in der Vergangenheit stetig abgenommen hat, ist für Norbert Fuchs und seine Leute nachvollziehbar. In diesem Jahr waren es noch 16 Mannschaften, neun 20er und sieben 10er-Boote, die sich auf der Weser duellierten. „Drachenboot fahren war ein Trendsport. Nun fehlt es an Nachwuchs, weil die jüngeren Generationen andere Interessen haben", sagt der Mindener. „Wie man sieht, sind auch wir mit der Veranstaltung älter geworden", sagt Fuchs und erinnert sich an die besseren Zeiten zurück, wo bis zu 80 Teams dabei waren. In den Anfängen war die „Scheune Bierpohl", der gut 40 Männer und Frauen angehören, mit vier Booten dabei, einem Mixed-20-Boot, einem reinen Frauen-Boot („Die Scheunen Schönen"), sowie einem Boot für Jugendliche und einem für Kinder. Auf eine Meldung im Langstreckenrennen verzichteten die Sportlerinnen und Sportler der „Scheune Bierpohl" aber diesmal ganz bewusst. „Da fehlt es uns auch an Ausdauer" , sagt Norbert Fuchs. Neben dem Drachenboot fahren trafen sie sich in den vergangenen Jahren auch für andere gemeinsame Aktivitäten. So konzipierten sie unter anderem Tischtennis-Turniere und nannten sie angelehnt an andere große Sportveranstaltungen auch die „Hof Open".