Duisburg/Minden

Rudern: Mindener Achter verpassen Podestplätze beim Bundesliga-Auftakt knapp

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Ausgebremst von Wetterpech und Fehlern in der Zeitnahme: Die Männer vom Melitta-Achter „Team Black“ in Duisburg. Foto: Alexander Pischke/pr - © Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga
Ausgebremst von Wetterpech und Fehlern in der Zeitnahme: Die Männer vom Melitta-Achter „Team Black“ in Duisburg. Foto: Alexander Pischke/pr (© Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga)

Duisburg/Minden (mt/kül). Beste Zeit, aber nur Platz fünf: Die Mindener Männer vom Melitta-Achter „Team Black“ hatten beim Start in die Ruder-Bundesliga Pech, zeigten aber Moral. Die Frauen erreichten in Duisburg als Vierte ihr Auftakt-Ziel.

Frederik Blanck, Simon Körner, Lars Hildebrand, Jannik Eilers, Patrik Schlötel, Jona Lembcke, Marius Redecker, Vincent Schmitz sowie die Steuerfrauen Ricarda Fichtl und Jennifer Schulz starteten als Erste der Zeitrennen in die neue Bundesliga Saison. Auch das Achtelfinale gegen Lübeck gewannen die Mindener deutlich. Aufgrund eines technischen Problems musste nach dem Lauf die Regatta allerdings kurz unterbrochen werden. Während dieser Zeit flaute der zunächst starke Gegenwind ab und die folgenden Boote hatten deutlich besseren Bedingungen.

Das „Team Black“ war somit der langsamste Sieger im Achtelfinale, der laut Modus nur noch maximal Platz fünf belegen kann. Die Mannschaft vom Wasserstraßenkreuz reagierte mit Wut im Bauch und schlug ihre nächsten Gegner deutlich. Auch im Lauf um Platz fünf gegen Gießen gewann der Melitta-Achter und hatte am Ende die beste Zeit aller Teams der Finalrunde. „Das Ergebnis ist nach dem herben Rückschlag im Achtelfinale sehr gut und bestätigt den guten Charakter dieser Crew“, resümierte Trainer Philipp Baumgart.

Der Frauen-Achter „Team-Red“ ruderte in Duisburg mit Sylvia Buddenbohm, Alina Sachtleben, Anna-Maria Brendel, Anna-Lena Warning, Juliane Dammann, Darja Schonebohm, Janna Kemenah, Sophie Müller, Leonie Müller, Dorthe Kayser, Ann-Christin Meier, Charlotte Damerau und Inken Neppert. Zum Start gab es einen vierten Platz im Zeitfahren.

„Danach haben wir deutliches Verbesserungspotential am Start ausgemacht, das haben wir im Viertelfinale deutlich verbessert“, schilderte Steuerfrau Ann-Christin Meier. So zog sie mit ihrem Boot ins Halbfinale um die Plätze eins bis vier ein ein, in dem sich Essen-Kettwig aber als zu stark erwies.

Im kleinen Finale mussten sich die Mindenerinnen dann auch dem Boot aus Hannover knapp geschlagen geben. Trotzdem waren sie zufrieden: „Wir haben hier eine sehr positive Leistung gezeigt. Mit den vielen Neu- und Wiedereinsteigerinnen war das eine gute Leistung. Unser Tagesziel Top-Vier haben wir deutlich erreicht“, sagte Bootstrainer Michael Krüger.

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Duisburg/MindenRudern: Mindener Achter verpassen Podestplätze beim Bundesliga-Auftakt knappDuisburg/Minden (mt/kül). Beste Zeit, aber nur Platz fünf: Die Mindener Männer vom Melitta-Achter „Team Black“ hatten beim Start in die Ruder-Bundesliga Pech, zeigten aber Moral. Die Frauen erreichten in Duisburg als Vierte ihr Auftakt-Ziel. Frederik Blanck, Simon Körner, Lars Hildebrand, Jannik Eilers, Patrik Schlötel, Jona Lembcke, Marius Redecker, Vincent Schmitz sowie die Steuerfrauen Ricarda Fichtl und Jennifer Schulz starteten als Erste der Zeitrennen in die neue Bundesliga Saison. Auch das Achtelfinale gegen Lübeck gewannen die Mindener deutlich. Aufgrund eines technischen Problems musste nach dem Lauf die Regatta allerdings kurz unterbrochen werden. Während dieser Zeit flaute der zunächst starke Gegenwind ab und die folgenden Boote hatten deutlich besseren Bedingungen. Das „Team Black“ war somit der langsamste Sieger im Achtelfinale, der laut Modus nur noch maximal Platz fünf belegen kann. Die Mannschaft vom Wasserstraßenkreuz reagierte mit Wut im Bauch und schlug ihre nächsten Gegner deutlich. Auch im Lauf um Platz fünf gegen Gießen gewann der Melitta-Achter und hatte am Ende die beste Zeit aller Teams der Finalrunde. „Das Ergebnis ist nach dem herben Rückschlag im Achtelfinale sehr gut und bestätigt den guten Charakter dieser Crew“, resümierte Trainer Philipp Baumgart. Der Frauen-Achter „Team-Red“ ruderte in Duisburg mit Sylvia Buddenbohm, Alina Sachtleben, Anna-Maria Brendel, Anna-Lena Warning, Juliane Dammann, Darja Schonebohm, Janna Kemenah, Sophie Müller, Leonie Müller, Dorthe Kayser, Ann-Christin Meier, Charlotte Damerau und Inken Neppert. Zum Start gab es einen vierten Platz im Zeitfahren. „Danach haben wir deutliches Verbesserungspotential am Start ausgemacht, das haben wir im Viertelfinale deutlich verbessert“, schilderte Steuerfrau Ann-Christin Meier. So zog sie mit ihrem Boot ins Halbfinale um die Plätze eins bis vier ein ein, in dem sich Essen-Kettwig aber als zu stark erwies. Im kleinen Finale mussten sich die Mindenerinnen dann auch dem Boot aus Hannover knapp geschlagen geben. Trotzdem waren sie zufrieden: „Wir haben hier eine sehr positive Leistung gezeigt. Mit den vielen Neu- und Wiedereinsteigerinnen war das eine gute Leistung. Unser Tagesziel Top-Vier haben wir deutlich erreicht“, sagte Bootstrainer Michael Krüger.