Plötzlich Sieger: Heimisches Rad-Team gewinnt Mountainbike-Rennen

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Die Fahrer des heimischen Teams Strava Wesergebirge freuen sich über den Sieg im Team-Wettbewerb: (vorne von links) Friedhelm Fischer, Michael Felden und Michael Ranke sowie Thorben Fricke (oben Mitte) und Roberto Engelmann (rechts daneben). - © Foto: pr
Die Fahrer des heimischen Teams Strava Wesergebirge freuen sich über den Sieg im Team-Wettbewerb: (vorne von links) Friedhelm Fischer, Michael Felden und Michael Ranke sowie Thorben Fricke (oben Mitte) und Roberto Engelmann (rechts daneben). (© Foto: pr)

Minden/Rinteln (mt/rich). Radsport in einer spektakulären Variante bietet der Stüken-Wesergold Mountainbike-Cup. Mitten in der Rintelner Altstadt jagen die Radsportler über Hindernisse, Sprünge und durch den Park. 292 Athleten gingen in der sechsten Auflage an den Start. Auch einige Pedal-Sportler aus dem Mindener Land nahmen die Herausforderung an: Mit Erfolg. Das Team Strava Wesergebirge schaffte Platz eins in der Teamwertung.

Den ganzen Tag werden in verschiedenen Klassen Mountainbike-Rennen auf der 2,5 Kilometer langen und harten Rennstrecke durchgeführt. In den engen Altstadtgassen werden unmittelbar vor den Zuschauern schnell Spitzengeschwindigkeiten bis an die 40 Kilometer pro Stunde erreicht, im Park sind die die Kletterfähigkeiten gefragt. „In der Altstadt macht das richtig Spaß“, berichtet der Petershäger Friedhelm Fischer und beschreibt das Rennen: „Das ist extrem anspruchsvoll.“

Neben Fischer gehörten vier weitere Sportler zum Team Wesergebirge: Zum einen Fischers Trainingspartner Michael Ranke und Roberto Engelmann (beide aus Petershagen). Darüber hinaus hatte sich der Stemmeraner Michael Felden der Mannschaft angeschlossen und Thorben Fricke (Gelldorf) mitgebracht. Sie kamen auf der schwierigen Strecke prima zurecht. In der Einzelwertung des Team-Cups kamen Ranke, Fricke und Felden auf die Plätze vier bis sechs – gefolgt übrigens von zwei weiteren heimischen Startern: Marlon Weber (7.) und Uwe Baum (8.) von BOC Porta Westfalica.

Gezeichnet von der Anstrengung des Einzelrennens ging es sodann an den Start des Team-Rennens. „Jeder mit seiner speziellen Aufgabe. Die einen machen vorne Druck, die anderen unterstützen von hinten“, schildert Fischer die zurechtlegte Teamtaktik. Ihm als Senior der Mannschaft kam eher die Rolle des Unterstützers zu, gibt er gerne zu.

Nach vier kräftezehrenden Runden stand dann das Ergebnis fest. Die fünf staubverschmierten Gesichter schauten sich im Verlauf der Siegerehrung zunächst enttäuscht an: Sie belegten weder den 4. oder 3. und auch nicht den 2. Platz. Keiner glaubte an den Sieg. Umso größer war die Freude als der Sprecher den Teamnamen „Strava Wesergebirge“ ausrief und zum Sieger des heiß umkämpften Teamrennens kürte.

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Plötzlich Sieger: Heimisches Rad-Team gewinnt Mountainbike-RennenMinden/Rinteln (mt/rich). Radsport in einer spektakulären Variante bietet der Stüken-Wesergold Mountainbike-Cup. Mitten in der Rintelner Altstadt jagen die Radsportler über Hindernisse, Sprünge und durch den Park. 292 Athleten gingen in der sechsten Auflage an den Start. Auch einige Pedal-Sportler aus dem Mindener Land nahmen die Herausforderung an: Mit Erfolg. Das Team Strava Wesergebirge schaffte Platz eins in der Teamwertung. Den ganzen Tag werden in verschiedenen Klassen Mountainbike-Rennen auf der 2,5 Kilometer langen und harten Rennstrecke durchgeführt. In den engen Altstadtgassen werden unmittelbar vor den Zuschauern schnell Spitzengeschwindigkeiten bis an die 40 Kilometer pro Stunde erreicht, im Park sind die die Kletterfähigkeiten gefragt. „In der Altstadt macht das richtig Spaß“, berichtet der Petershäger Friedhelm Fischer und beschreibt das Rennen: „Das ist extrem anspruchsvoll.“ Neben Fischer gehörten vier weitere Sportler zum Team Wesergebirge: Zum einen Fischers Trainingspartner Michael Ranke und Roberto Engelmann (beide aus Petershagen). Darüber hinaus hatte sich der Stemmeraner Michael Felden der Mannschaft angeschlossen und Thorben Fricke (Gelldorf) mitgebracht. Sie kamen auf der schwierigen Strecke prima zurecht. In der Einzelwertung des Team-Cups kamen Ranke, Fricke und Felden auf die Plätze vier bis sechs – gefolgt übrigens von zwei weiteren heimischen Startern: Marlon Weber (7.) und Uwe Baum (8.) von BOC Porta Westfalica. Gezeichnet von der Anstrengung des Einzelrennens ging es sodann an den Start des Team-Rennens. „Jeder mit seiner speziellen Aufgabe. Die einen machen vorne Druck, die anderen unterstützen von hinten“, schildert Fischer die zurechtlegte Teamtaktik. Ihm als Senior der Mannschaft kam eher die Rolle des Unterstützers zu, gibt er gerne zu. Nach vier kräftezehrenden Runden stand dann das Ergebnis fest. Die fünf staubverschmierten Gesichter schauten sich im Verlauf der Siegerehrung zunächst enttäuscht an: Sie belegten weder den 4. oder 3. und auch nicht den 2. Platz. Keiner glaubte an den Sieg. Umso größer war die Freude als der Sprecher den Teamnamen „Strava Wesergebirge“ ausrief und zum Sieger des heiß umkämpften Teamrennens kürte.