Hille

Dennis Eichhorn wagt was völlig Neues: Meistercoach wird Jugendtrainer bei der HSG EURo

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Hille (rich). Mit einer ungewöhnlichen Personalie macht die HSG EURo von sich reden: Die Handball-B-Jungen der Spielgemeinschaft werden künftig von Dennis Eichhorn trainiert.

Zuletzt war Dennis Eichhorn bei der SG Bünde-Dünne tätig. Archivfoto: Christian Bendig
Zuletzt war Dennis Eichhorn bei der SG Bünde-Dünne tätig. Archivfoto: Christian Bendig

Der 46-Jährige ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Männertrainer der Region: Beim VfL Mennighüffen, beim TuS Möllbergen, bei der HSG Porta und beim TSV Hahlen arbeitete Eichhorn hochklassig und sammelte Titel. Nun nimmt seine Laufbahn eine völlig neue Wendung: „Das ist meine erste Station im Jugendbereich“, sagt Eichhorn und freut sich drauf.

Glückliche Umstände bahnten den Weg zu dieser ungewöhnlichen Konstellation. Sein Arbeitskollege Jörn Malinowski, der das Team seit Jahren als Spielervater coacht, habe gefragt, ob er mal eine Trainingseinheit leiten wollte, erzählt Eichhorn. Er hatte Zeit, schließlich war sein Engagement bei der SG Bünde-Dünne im Herbst vorzeitig ausgelaufen. Aus einer Einheit wurden zwei und drei. „Wir haben das einfach mal so ausprobiert. Das hat beiden Seiten Spaß gemacht“, berichtet Eichhorn. Schließlich wünschten sich die Jungs mehr. Und hatten Glück: Eichhorns Pläne und die vorliegenden Angebote im Männerhandball passten nicht zusammen und so sagte der Coach, selbst Vater eines Sohns, den B-Jungen zu.

„Die sind mir schon ans Herz gewachsen“, sagt der Trainer und urteilt: „Das ist eine talentierte Truppe. Alle ein Jahrgang, da kann was wachsen. Das wird Spaß machen.“ Malinowski wird ihm als Co-Trainer und Betreuer zur Seite stehen. Das Team will in die Überkreis-Qualifikation starten.

Bei der HSG EURo ist man hocherfreut über die prominente und hoch qualifizierte Unterstützung. „Das nennt man wohl einen guten Griff, für uns ein großes Glück“, sagt Christoph Meinert. Der Jungen-Koordinator der HSG setzt Hoffnungen auf den Jahrgang als Aushängeschild, nachdem die HSG in den älteren Jahrgängen zuletzt auf Kooperationen angewiesen war. „Mit einem Trainer wie Dennis kann sich was entwickeln“, sagt Meinert und meint: „Wir können den Jungs damit eine Perspektive bieten und sie so vielleicht im Verein halten.“

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HilleDennis Eichhorn wagt was völlig Neues: Meistercoach wird Jugendtrainer bei der HSG EURoHille (rich). Mit einer ungewöhnlichen Personalie macht die HSG EURo von sich reden: Die Handball-B-Jungen der Spielgemeinschaft werden künftig von Dennis Eichhorn trainiert. Der 46-Jährige ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Männertrainer der Region: Beim VfL Mennighüffen, beim TuS Möllbergen, bei der HSG Porta und beim TSV Hahlen arbeitete Eichhorn hochklassig und sammelte Titel. Nun nimmt seine Laufbahn eine völlig neue Wendung: „Das ist meine erste Station im Jugendbereich“, sagt Eichhorn und freut sich drauf. Glückliche Umstände bahnten den Weg zu dieser ungewöhnlichen Konstellation. Sein Arbeitskollege Jörn Malinowski, der das Team seit Jahren als Spielervater coacht, habe gefragt, ob er mal eine Trainingseinheit leiten wollte, erzählt Eichhorn. Er hatte Zeit, schließlich war sein Engagement bei der SG Bünde-Dünne im Herbst vorzeitig ausgelaufen. Aus einer Einheit wurden zwei und drei. „Wir haben das einfach mal so ausprobiert. Das hat beiden Seiten Spaß gemacht“, berichtet Eichhorn. Schließlich wünschten sich die Jungs mehr. Und hatten Glück: Eichhorns Pläne und die vorliegenden Angebote im Männerhandball passten nicht zusammen und so sagte der Coach, selbst Vater eines Sohns, den B-Jungen zu. „Die sind mir schon ans Herz gewachsen“, sagt der Trainer und urteilt: „Das ist eine talentierte Truppe. Alle ein Jahrgang, da kann was wachsen. Das wird Spaß machen.“ Malinowski wird ihm als Co-Trainer und Betreuer zur Seite stehen. Das Team will in die Überkreis-Qualifikation starten. Bei der HSG EURo ist man hocherfreut über die prominente und hoch qualifizierte Unterstützung. „Das nennt man wohl einen guten Griff, für uns ein großes Glück“, sagt Christoph Meinert. Der Jungen-Koordinator der HSG setzt Hoffnungen auf den Jahrgang als Aushängeschild, nachdem die HSG in den älteren Jahrgängen zuletzt auf Kooperationen angewiesen war. „Mit einem Trainer wie Dennis kann sich was entwickeln“, sagt Meinert und meint: „Wir können den Jungs damit eine Perspektive bieten und sie so vielleicht im Verein halten.“