Dortmund/Minden

DHB empfiehlt Saisonabbruch

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Die Handballer hängen in den Seilen: Für TSV Hahlens Torwart Lennart Wilken-Johannes und die Mannschaften in Westfalen könnte die Saison nach der Empfehlung des DHB bald vorbei sein. MT-Archivfoto: Wehling
Die Handballer hängen in den Seilen: Für TSV Hahlens Torwart Lennart Wilken-Johannes und die Mannschaften in Westfalen könnte die Saison nach der Empfehlung des DHB bald vorbei sein. MT-Archivfoto: Wehling

Dortmund/Minden (mt/kül). Der Deutsche Handball-Bund (DHB) empfiehlt seinen Landesverbänden den sofortigen Saisonabbruch. Das geht aus einem Beschluss des Präsidiums hervor.

Demnach bleibt der Spielbetrieb deutschlandweit bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Für die folgende Zeit empfiehlt das DHB-Präsidium die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den Landesverbänden, also in den Klassen unterhalb der 3. Liga. Das reguläre Saisonende ist der 30. Juni. Alle relevanten Spielordnungsregelungen stellen auf diesen Termin als Saisonende ab. Zudem legt das Präsidium den Meldeschluss für die Folgesaison der 3. Liga auf den 15. Mai fest und empfiehlt den Landesverbänden eine entsprechende Terminierung.

Die Handball-Bundesliga der Männer und der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga vertagen eine Entscheidung über Abbruch oder Fortführung der laufenden Saison abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und entsprechender behördlicher Auflagen auf einen späteren Zeitpunkt. Die Handball-Bundesliga der Männer beabsichtigt derzeit, den Spielbetrieb spätestens zum 16. Mai wieder aufzunehmen. Die Frauen-Bundesliga hat die laufende Saison bereits Mitte März beendet.

Außerdem spricht sich das DHB-Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen.

DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit Ausnahme bereits zurückgezogener Mannschaften und „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger für die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt auch für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Landesverbandsebene empfohlen. Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen.

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Dortmund/MindenDHB empfiehlt SaisonabbruchDortmund/Minden (mt/kül). Der Deutsche Handball-Bund (DHB) empfiehlt seinen Landesverbänden den sofortigen Saisonabbruch. Das geht aus einem Beschluss des Präsidiums hervor. Demnach bleibt der Spielbetrieb deutschlandweit bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Für die folgende Zeit empfiehlt das DHB-Präsidium die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den Landesverbänden, also in den Klassen unterhalb der 3. Liga. Das reguläre Saisonende ist der 30. Juni. Alle relevanten Spielordnungsregelungen stellen auf diesen Termin als Saisonende ab. Zudem legt das Präsidium den Meldeschluss für die Folgesaison der 3. Liga auf den 15. Mai fest und empfiehlt den Landesverbänden eine entsprechende Terminierung. Die Handball-Bundesliga der Männer und der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga vertagen eine Entscheidung über Abbruch oder Fortführung der laufenden Saison abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und entsprechender behördlicher Auflagen auf einen späteren Zeitpunkt. Die Handball-Bundesliga der Männer beabsichtigt derzeit, den Spielbetrieb spätestens zum 16. Mai wieder aufzunehmen. Die Frauen-Bundesliga hat die laufende Saison bereits Mitte März beendet. Außerdem spricht sich das DHB-Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen. DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit Ausnahme bereits zurückgezogener Mannschaften und „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger für die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt auch für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Landesverbandsebene empfohlen. Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen.