Dortmund

HSV Minden-Nord erleidet beim ASC Dortmund nach der Pause einen Leistungsabfall

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Olaf Grintz verteilte im Hinblick auf die Doppelbelastung schon früh die Spielanteile. Archivfoto: Bendig
Olaf Grintz verteilte im Hinblick auf die Doppelbelastung schon früh die Spielanteile. Archivfoto: Bendig

Dortmund (cb). Teil eins des Doppelspieltages endete für die Oberliga-Handballerinnen des HSV Minden-Nord am Freitagabend mit einer Niederlage beim Tabellenzweiten ASC Dortmund. Das 21:29 (14:15) war die vierte Niederlage in Serie gegen eines der Topteams der Liga. Am Sonntag absolviert der HSV bei HB Bad Salzuflen den zweiten Teil des Wochenendes.

Ohne die kurzfristig ausgefallene Rückraumspielerin Bea Hartmann standen Trainer Olaf Grintz lediglich zwei Feldspielerinnen als Wechsel-Alternativen zur Verfügung. Zudem hatten sich Leonie Friesen und Katharina Martin nach 20 Spielminuten bereits jeweils zwei Zeitstrafen auf ihrem Konto. „Da muss man dann eben viel durchwechseln, um bei dem knappen Kader nicht noch eine Spielerin durch eine Rote Karte zu verlieren“, erklärte der HSV-Trainer. Seine Mannschaft hielt in der ersten Halbzeit aufgrund einer guten Abwehr- und einer mutigen Angriffsleistung mit. „Vorne sind wir sehr entschlossen in die Lücken gegangen“, strich Grintz heraus.

Nach dem Seitenwechsel verzeichnete der HSV einen extremem Leistungsabfall, Dortmund zog weg. „Von da an habe ich durchgewechselt und zum Beispiel Josi Kelle nach ihrer Bronchitis geschont“, berichtete Grintz, der die verdiente Niederlage als „drei bis vier Tore zu hoch“ einstufte. Ein besseres Resultat verbaute sich der HSV, der weiterhin auf Rang acht steht, zudem durch drei vergebene Strafwürfe.

HSV Minden-Nord: Dahle, Hunger – Martin 3, McCarthy 2, Kelle, J. Schröder 3, K. Schröder 3, Pross 4/1, Friesen 4, Viering 2.

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DortmundHSV Minden-Nord erleidet beim ASC Dortmund nach der Pause einen LeistungsabfallDortmund (cb). Teil eins des Doppelspieltages endete für die Oberliga-Handballerinnen des HSV Minden-Nord am Freitagabend mit einer Niederlage beim Tabellenzweiten ASC Dortmund. Das 21:29 (14:15) war die vierte Niederlage in Serie gegen eines der Topteams der Liga. Am Sonntag absolviert der HSV bei HB Bad Salzuflen den zweiten Teil des Wochenendes. Ohne die kurzfristig ausgefallene Rückraumspielerin Bea Hartmann standen Trainer Olaf Grintz lediglich zwei Feldspielerinnen als Wechsel-Alternativen zur Verfügung. Zudem hatten sich Leonie Friesen und Katharina Martin nach 20 Spielminuten bereits jeweils zwei Zeitstrafen auf ihrem Konto. „Da muss man dann eben viel durchwechseln, um bei dem knappen Kader nicht noch eine Spielerin durch eine Rote Karte zu verlieren“, erklärte der HSV-Trainer. Seine Mannschaft hielt in der ersten Halbzeit aufgrund einer guten Abwehr- und einer mutigen Angriffsleistung mit. „Vorne sind wir sehr entschlossen in die Lücken gegangen“, strich Grintz heraus. Nach dem Seitenwechsel verzeichnete der HSV einen extremem Leistungsabfall, Dortmund zog weg. „Von da an habe ich durchgewechselt und zum Beispiel Josi Kelle nach ihrer Bronchitis geschont“, berichtete Grintz, der die verdiente Niederlage als „drei bis vier Tore zu hoch“ einstufte. Ein besseres Resultat verbaute sich der HSV, der weiterhin auf Rang acht steht, zudem durch drei vergebene Strafwürfe. HSV Minden-Nord: Dahle, Hunger – Martin 3, McCarthy 2, Kelle, J. Schröder 3, K. Schröder 3, Pross 4/1, Friesen 4, Viering 2.