Minden

C-Jungen: JSG NSM und GWD Minden kämpfen im Gleichschritt

Christian Bendig

Einer gegen alle: Tjorven Stuhrhan traf im Derby 14 Mal für GWD Mindens C-Jungen. - © Foto: Christian Bendig
Einer gegen alle: Tjorven Stuhrhan traf im Derby 14 Mal für GWD Mindens C-Jungen. (© Foto: Christian Bendig)

Minden. Mit GWD Minden und der JSG NSM-Nettelstedt bestimmen zwei große Akteure den heimischen Nachwuchshandball und liefern sich auf westfälischer Ebene allen voran mit der HSG Lemgo einen Dreikampf um die Vormachtstellung. Insbesondere bei den C-Jungen tobt dieser in laufenden Saison. Ein Anzeichen dafür: Die Lemgoer Nachwuchshandballer schauten sich fast in kompletter Mannschaftsstärke das Oberliga-umkämpfte Derby zwischen GWD und der JSG. Das endete mit einem 24:24-Remis.

In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste. „Eigentlich war ich mit der Abwehr nicht so ganz zufrieden“, schränkte JSG-Trainer Jona Finke ein, dessen Team Mindens Tjorven Stuhrhahn nicht stoppen konnte. Dafür glänzte seine Mannschaft gegen die von Verletzungen geplagten Dankerser vor allen in der Offensive. „Die Angriffe haben wir derart auf den Punkt gespielt, dass ich zur Pause dachte, das Spiel können wir nicht verlieren“, erzählte Finke weiter.

Doch nach dem 11:14-Pausenrückstand vereitelte GWD-Keeper Jonathan Hose drei Tempogegenstöße. „Machen wir die, ist das Spiel durch“, ärgerte sich Finke. Auch GWD-Trainer Lars Halstenberg wusste: „Jonathan hat uns in der zweiten Halbzeit im Spiel gehalten.“ Beflügelt durch die Paraden ihres Schlussmannes zogen die Gastgeber auf 18:16 (36.) vorbei. Danach entwickelte sich bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Die letzte des Spiels hatten die Dankerser beim 24:23 inne, ehe Felix Ntodonke für die JSG mit einem Gewaltwurf aus zehn Metern zehn Sekunden vor Schluss ausglich.

Im Kampf um das Halbfinale der Westfalenmeisterschaft besitzt GWD als Zweiter hinter Lemgo gegenüber der JSG durch die Punkteteilung im Derby weiterhin die besseren Karten, muss aber noch zweimal gegen die Lipper antreten. „Ich hoffe, dass verletzte Spieler wie Mattis Welle und Jannis Strunk wieder zurückkommen“, sagte Halstenberg.

Nach dem ersten Spieltag nach der Winterpause ist aus dem Vierkampf um Platz zwei und somit das Ticket zur Deutschen Meisterschaft ein Dreikampf geworden. Für das Schrumpfen des Anwärterkreises ist die JSG verantwortlich. Die schlug die SG Menden auswärts mit 27:20 (14:9). Die Jungen aus dem Sauerland, die nun kaum noch Chancen auf Platz zwei besitzen, hatten GWD Minden, die beim TV Emsdetten locker mit 34:25 gewannen, bereits zweimal geschlagen. „Ein starkes Spiel meiner Jungs. Das gibt Selbstvertrauen“, sagte Trainer Michael Scholz nach dem in Durchgang zwei über die Stationen 11:17, 14:20 und 19:25 herausgeworfenen Sieg, der die JSG auf Rang drei befördert.

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MindenC-Jungen: JSG NSM und GWD Minden kämpfen im GleichschrittChristian BendigMinden. Mit GWD Minden und der JSG NSM-Nettelstedt bestimmen zwei große Akteure den heimischen Nachwuchshandball und liefern sich auf westfälischer Ebene allen voran mit der HSG Lemgo einen Dreikampf um die Vormachtstellung. Insbesondere bei den C-Jungen tobt dieser in laufenden Saison. Ein Anzeichen dafür: Die Lemgoer Nachwuchshandballer schauten sich fast in kompletter Mannschaftsstärke das Oberliga-umkämpfte Derby zwischen GWD und der JSG. Das endete mit einem 24:24-Remis. In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste. „Eigentlich war ich mit der Abwehr nicht so ganz zufrieden“, schränkte JSG-Trainer Jona Finke ein, dessen Team Mindens Tjorven Stuhrhahn nicht stoppen konnte. Dafür glänzte seine Mannschaft gegen die von Verletzungen geplagten Dankerser vor allen in der Offensive. „Die Angriffe haben wir derart auf den Punkt gespielt, dass ich zur Pause dachte, das Spiel können wir nicht verlieren“, erzählte Finke weiter. Doch nach dem 11:14-Pausenrückstand vereitelte GWD-Keeper Jonathan Hose drei Tempogegenstöße. „Machen wir die, ist das Spiel durch“, ärgerte sich Finke. Auch GWD-Trainer Lars Halstenberg wusste: „Jonathan hat uns in der zweiten Halbzeit im Spiel gehalten.“ Beflügelt durch die Paraden ihres Schlussmannes zogen die Gastgeber auf 18:16 (36.) vorbei. Danach entwickelte sich bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Die letzte des Spiels hatten die Dankerser beim 24:23 inne, ehe Felix Ntodonke für die JSG mit einem Gewaltwurf aus zehn Metern zehn Sekunden vor Schluss ausglich. Im Kampf um das Halbfinale der Westfalenmeisterschaft besitzt GWD als Zweiter hinter Lemgo gegenüber der JSG durch die Punkteteilung im Derby weiterhin die besseren Karten, muss aber noch zweimal gegen die Lipper antreten. „Ich hoffe, dass verletzte Spieler wie Mattis Welle und Jannis Strunk wieder zurückkommen“, sagte Halstenberg. Nach dem ersten Spieltag nach der Winterpause ist aus dem Vierkampf um Platz zwei und somit das Ticket zur Deutschen Meisterschaft ein Dreikampf geworden. Für das Schrumpfen des Anwärterkreises ist die JSG verantwortlich. Die schlug die SG Menden auswärts mit 27:20 (14:9). Die Jungen aus dem Sauerland, die nun kaum noch Chancen auf Platz zwei besitzen, hatten GWD Minden, die beim TV Emsdetten locker mit 34:25 gewannen, bereits zweimal geschlagen. „Ein starkes Spiel meiner Jungs. Das gibt Selbstvertrauen“, sagte Trainer Michael Scholz nach dem in Durchgang zwei über die Stationen 11:17, 14:20 und 19:25 herausgeworfenen Sieg, der die JSG auf Rang drei befördert.