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B-Mädchen der JSG NSM-Nettelstedt gehen bescheiden in die Endrunde

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Lexa Höinghaus entwischt den HSV-Spielerinnen Xenia Hirt, Hannah Flömer und Lea Huck (v. l.). - © Foto: Bendig
Lexa Höinghaus entwischt den HSV-Spielerinnen Xenia Hirt, Hannah Flömer und Lea Huck (v. l.). (© Foto: Bendig)

Minden (cb). Nehmen im Jungenhandball Mannschaften aus insgesamt fünf Vereinen am Spielbetrieb in den westfälischen Ligen teil, beschränkt es sich bei den Mädchen auf lediglich drei Vereine. Platzhirsche sind nach wie vor der HSV Minden-Nord, die JSG NSM-Nettelstedt und mit einem einzigen Team der TSV Hahlen. In der OWL-Bezirks- und Kreisliga sind noch die HSG EURo, Eintracht Oberlübbe sowie die JSG Meißen-Röcke und die JSG H2 Hille-Hartum und Jugendhandball MBV vertreten.

Einige Spielerinnen der Hahler A-Mädchen sind mitunter wichtige Säulen der TSV-Frauenteams in der Ober- und Landesliga. Auf denen liegt der Fokus – mit dieser Tatsache ist der letzte Tabellenplatz in der Oberliga-Vorrunde erklärbar.

Ähnlich verhält es sich beim HSV Minden-Nord. Zum einen spielen die A-Mädchen schon zumeist in der zweiten Frauenmannschaft, zum anderen besteht das HSV-Team aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs. Insgesamt steht der HSV mit seinen A-Mädchen in der Oberliga-Vorrunde unwesentlich besser da und hat die Qualifikation für die Endrunde schon abgeschrieben.

Weil es sportlich um nichts mehr geht, sammeln einige HSV-B-Mädchen Erfahrungen in der nächsthöheren Altersklasse. In ihrer eigentlichen Altersklasse dominieren neben dem Bundesliga-Nachwuchs der HSG Blomberg-Lippe die beiden heimischen Teams des HSV und der JSG auf Platz eins und zwei das Geschehen.

In Nettelstedt stieg nun das Spitzenspiel. Das endete leistungsgerecht 23:23. Zur Pause führten die Gastgeberinnen von der JSG 14:13. „Wir haben in der Vorrunde gegen den HSV und Blomberg jeweils ein Mal unentschieden gespielt. Gegen die haben wir noch nie Punkte geholt“, strich JSG-Trainerin Caro Heitmann die „tolle Entwicklung“ der Mannschaft hervor.

Sollte der Einzug in die Endrunde gelingen, sind die Ziele bescheiden. „Da warten noch einmal ganz andere Kaliber. Man darf nicht immer zu viel auf einmal wollen“, wäre Heitmann damit zufrieden, wenn ihre Mannschaft „eine gute Rolle spielen würde“. Denn die „Kaltschnäuzigkeit“ in den knappen Begegnungen fehlte dieser noch. „Die hat uns der HSV wegen der Teilnahmen an der Westfalen- und Westdeutschen Meisterschaft voraus“, meint Heitmann.

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MindenB-Mädchen der JSG NSM-Nettelstedt gehen bescheiden in die EndrundeMinden (cb). Nehmen im Jungenhandball Mannschaften aus insgesamt fünf Vereinen am Spielbetrieb in den westfälischen Ligen teil, beschränkt es sich bei den Mädchen auf lediglich drei Vereine. Platzhirsche sind nach wie vor der HSV Minden-Nord, die JSG NSM-Nettelstedt und mit einem einzigen Team der TSV Hahlen. In der OWL-Bezirks- und Kreisliga sind noch die HSG EURo, Eintracht Oberlübbe sowie die JSG Meißen-Röcke und die JSG H2 Hille-Hartum und Jugendhandball MBV vertreten. Einige Spielerinnen der Hahler A-Mädchen sind mitunter wichtige Säulen der TSV-Frauenteams in der Ober- und Landesliga. Auf denen liegt der Fokus – mit dieser Tatsache ist der letzte Tabellenplatz in der Oberliga-Vorrunde erklärbar. Ähnlich verhält es sich beim HSV Minden-Nord. Zum einen spielen die A-Mädchen schon zumeist in der zweiten Frauenmannschaft, zum anderen besteht das HSV-Team aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs. Insgesamt steht der HSV mit seinen A-Mädchen in der Oberliga-Vorrunde unwesentlich besser da und hat die Qualifikation für die Endrunde schon abgeschrieben. Weil es sportlich um nichts mehr geht, sammeln einige HSV-B-Mädchen Erfahrungen in der nächsthöheren Altersklasse. In ihrer eigentlichen Altersklasse dominieren neben dem Bundesliga-Nachwuchs der HSG Blomberg-Lippe die beiden heimischen Teams des HSV und der JSG auf Platz eins und zwei das Geschehen. In Nettelstedt stieg nun das Spitzenspiel. Das endete leistungsgerecht 23:23. Zur Pause führten die Gastgeberinnen von der JSG 14:13. „Wir haben in der Vorrunde gegen den HSV und Blomberg jeweils ein Mal unentschieden gespielt. Gegen die haben wir noch nie Punkte geholt“, strich JSG-Trainerin Caro Heitmann die „tolle Entwicklung“ der Mannschaft hervor. Sollte der Einzug in die Endrunde gelingen, sind die Ziele bescheiden. „Da warten noch einmal ganz andere Kaliber. Man darf nicht immer zu viel auf einmal wollen“, wäre Heitmann damit zufrieden, wenn ihre Mannschaft „eine gute Rolle spielen würde“. Denn die „Kaltschnäuzigkeit“ in den knappen Begegnungen fehlte dieser noch. „Die hat uns der HSV wegen der Teilnahmen an der Westfalen- und Westdeutschen Meisterschaft voraus“, meint Heitmann.