Minden

„Bock auf Handball“ - GWD Mindens A-Jungen gewinnen zum Start der Meisterrunde

veröffentlicht

Jonah Jungmann, der hier beim Wurf attackiert wird, war ein unermüdlicher Antreiber und verdiente sich ein Sonderlob seines Trainers. ? - © Foto: Bendig
Jonah Jungmann, der hier beim Wurf attackiert wird, war ein unermüdlicher Antreiber und verdiente sich ein Sonderlob seines Trainers. ? (© Foto: Bendig)

Minden (cb). Einen gelungenen Start in die Bundesliga-Meisterrunde legten die A-Jungen-Handballer GWD Mindens gegen den TV Gelnhausen hin. Die JSG NSM-Nettelstedt präsentierte sich beim THW Kiel gegenüber dem Aufeinandertreffen in der Vorrunde deutlich verbessert, ging aber leer aus.

GWD Minden - TV Gelnhausen 35:27 (19:10). „Die Jungs haben einfach immer Bock auf Handball“, beschrieb GWD-Trainer Sebastian Bagats die Leistung seiner Schützlinge im ersten Durchgang. Die flinken Gäste bissen sich an der intensiv arbeitenden GWD-Abwehr die Zähne aus. Auf der anderen Seite spielten die Dankerser ihre Angriffszüge laut Bagats „auf den Punkt aus“. Besonders hervor taten sich über die gesamte Spieldauer Jonah Jungmann, der vor dem Seitenwechsel bereits neunmal erfolgreiche Florian Kranzmann und der frisch vom Lehrgang der Jugendnationalmannschaft zurückgekehrte Fynn Hermeling hervor. Ausdruck der Mindener Spielfreude war Kranzmanns sehenswerter Treffer zum 18:9 (29.) per Kempa-Trick nach Jungmann-Anspiel.

Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel in geordneten Bahnen weiter. „Dann erlauben wir uns eine kurze Schwächephase“, berichtete Bagats und sah diese auch in den sieben Zeitstrafen nach der Pause begründet. Nach dem 24:27 (49.)-Anschluss spielte wieder nur noch GWD. „Das war eine starke Reaktion“, lobte der Trainer.

GWD Minden: Grabitz, Reichenbach – Kranzmann 11/3, Jungmann 8, Hermeling 7, Demerza 3, Holzhacker 3, Rosemeier 2, Gernus 1/1, Stoyke, Studberg, Steppeler, Fenske.

THW Kiel - JSG NSM-Nettelstedt 30:26 (14:10). Gut, aber nicht gut genug, spielte die JSG in Kiel auf. „Das war ein ordentlicher Auftritt“, sagte JSG-Trainer Julian Grumbach zufrieden. Entscheidend für die Niederlage war die Startphase. „In der verlieren wir drei Eins-gegen-Eins-Situationen“, schilderte Grumbach, dessen Team dann dem 0:4-Rückstand vergeblich hinterherlief.

Maßgeblich dafür verantwortlich war auch das Spiel- und Passtempo der Norddeutschen. „Deswegen waren wir immer einige Zentimeter zu weit weg vom Kreisläufer und konnten die Anspiele nicht verhindern“, schilderte der JSG-Trainer. Trotzdem erarbeitete sich seine Mannschaft immer wieder Momente, um ins Spiel zurückzufinden. „Aber“, haderte Grumbach, „wir verpassen es mehrmals, auf zwei Tore verkürzen“.

JSG NSM-Nettelstedt: Gerloff, Beckmann – Lengauer 7/4, Krassort 5, Bruns 4, Artmeier 3, Gerfen 2, Altenburg 2, Plaß 2, Niemeyer 1, Grote, Brune.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Minden„Bock auf Handball“ - GWD Mindens A-Jungen gewinnen zum Start der MeisterrundeMinden (cb). Einen gelungenen Start in die Bundesliga-Meisterrunde legten die A-Jungen-Handballer GWD Mindens gegen den TV Gelnhausen hin. Die JSG NSM-Nettelstedt präsentierte sich beim THW Kiel gegenüber dem Aufeinandertreffen in der Vorrunde deutlich verbessert, ging aber leer aus. GWD Minden - TV Gelnhausen 35:27 (19:10). „Die Jungs haben einfach immer Bock auf Handball“, beschrieb GWD-Trainer Sebastian Bagats die Leistung seiner Schützlinge im ersten Durchgang. Die flinken Gäste bissen sich an der intensiv arbeitenden GWD-Abwehr die Zähne aus. Auf der anderen Seite spielten die Dankerser ihre Angriffszüge laut Bagats „auf den Punkt aus“. Besonders hervor taten sich über die gesamte Spieldauer Jonah Jungmann, der vor dem Seitenwechsel bereits neunmal erfolgreiche Florian Kranzmann und der frisch vom Lehrgang der Jugendnationalmannschaft zurückgekehrte Fynn Hermeling hervor. Ausdruck der Mindener Spielfreude war Kranzmanns sehenswerter Treffer zum 18:9 (29.) per Kempa-Trick nach Jungmann-Anspiel. Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel in geordneten Bahnen weiter. „Dann erlauben wir uns eine kurze Schwächephase“, berichtete Bagats und sah diese auch in den sieben Zeitstrafen nach der Pause begründet. Nach dem 24:27 (49.)-Anschluss spielte wieder nur noch GWD. „Das war eine starke Reaktion“, lobte der Trainer. GWD Minden: Grabitz, Reichenbach – Kranzmann 11/3, Jungmann 8, Hermeling 7, Demerza 3, Holzhacker 3, Rosemeier 2, Gernus 1/1, Stoyke, Studberg, Steppeler, Fenske. THW Kiel - JSG NSM-Nettelstedt 30:26 (14:10). Gut, aber nicht gut genug, spielte die JSG in Kiel auf. „Das war ein ordentlicher Auftritt“, sagte JSG-Trainer Julian Grumbach zufrieden. Entscheidend für die Niederlage war die Startphase. „In der verlieren wir drei Eins-gegen-Eins-Situationen“, schilderte Grumbach, dessen Team dann dem 0:4-Rückstand vergeblich hinterherlief. Maßgeblich dafür verantwortlich war auch das Spiel- und Passtempo der Norddeutschen. „Deswegen waren wir immer einige Zentimeter zu weit weg vom Kreisläufer und konnten die Anspiele nicht verhindern“, schilderte der JSG-Trainer. Trotzdem erarbeitete sich seine Mannschaft immer wieder Momente, um ins Spiel zurückzufinden. „Aber“, haderte Grumbach, „wir verpassen es mehrmals, auf zwei Tore verkürzen“. JSG NSM-Nettelstedt: Gerloff, Beckmann – Lengauer 7/4, Krassort 5, Bruns 4, Artmeier 3, Gerfen 2, Altenburg 2, Plaß 2, Niemeyer 1, Grote, Brune.