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Männer, Verbandsliga: Tristan Frerichs rettet der HSG Porta einen Punkt in Senden

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Tristan Frerichs vereitelte die Sendener Siegchance. Archivfoto: cb
Tristan Frerichs vereitelte die Sendener Siegchance. Archivfoto: cb

Minden (cb). Sowohl der TSV Hahlen als auch die HSG Porta können mit gestiegenem Selbstvertrauen in das am Donnerstag in Veltheim steigende Derby gehen. Von ihren Auswärtstouren brachten die beiden Männerhandball-Verbandsligisten Zählbares mit. Lit Tribe Germania II ging hingegen beim Titelanwärter HSG Altenbeken/Buke leer aus.

HSG Altenbeken/Buke - Lit Tribe Germania II 32:31 (11:16). 0:3, 2:5 und 5:8 lag die Lit-Reserve in der Anfangsviertelstunde beim Favoriten zurück, spielte sich von da an frei und nahm nach einer famosen Viertelstunde einen Fünf-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. Den Start in Abschnitt zwei verpennten die Schützlinge von Trainer Feiko Kuscer komplett. Die Hausherren führten urplötzlich wieder 18:17 (40.). Von da an gelang es den „Litties“, wieder gegenzusteuern und dem Titelkandidaten bis zum Schluss einen Kampf auf Augenhöhe, schließlich ohne zählbaren Erfolg, zu liefern. Die besten Lit-II-Torschützen waren Tim Grote mit zehn und Marvin Meinking mit sechs Treffern.

ASV Senden - HSG Porta 29:29 (17:12). Zum wiederholten Male offenbarte die HSG Porta erhebliche Anlaufschwierigkeiten. „Hinten haben wir einfach keine Zweikämpfe gewonnen“, schilderte HSG-Trainer Daniel Franke. Der versuchte nach dem 5:9-Rückstand (15.) mit diversen Maßnahmen entgegen zu wirken. „Weder ein Torwartwechsel, noch diverse Abwehrumstellungen fruchteten“, verpufften Frankes Ideen. Der klare Pausenrückstand war die logische Konsequenz. Nach dem Seitenwechsel bot sich lange Zeit das gleiche Bild. Senden strebte immer vier bis fünf Tore vorne liegend in Richtung Heimsieg. „Aber irgendwie haben wir uns in der 6:0-Deckung dann irgendwann besser zurechtgefunden“, registrierte Franke eine schleichende Aufholjagd. Die mündete aber erst in der Schlussminute nach zwei Treffern von Jan-Christoph Hohlfeld im ersten Ausgleich seit dem 1:1. In der hektischen Schlussphase besaßen die Portaner sogar noch die Chance auf den Sieg. „15 Sekunden vor Schluss pfeifen die Schiedsrichter nach einem Foul von Florian Göpfert keinen Freiwurf für Senden“, gab Franke zu, dass der letzte Ballgewinn glücklich zustande kam. Aber nach einer Auszeit vertändelte das Franke-Team das Leder. Die Sendener Siegchance vereitelte Tristan Frerichs mit einem gehaltenen Tempogegenstoß. „Ein Sieg wäre vielleicht auch zu viel des Guten gewesen“, bekannte Portas Trainer.

HSG Porta: Frerichs, Frochte - Hohlfeld 6, Halstenberg 6/3, Tretzack 5, Held 4, Delius 3, Müller 2, Kollmeier 2, Naumann 1, Göpfert, Fuchs.

Spvg Steinhagen - TSV Hahlen 23:27 (9:14). Nach dem Auswärtssieg sinnierte Hahlens Trainer Henrik Thielking mit Blick auf die Tabelle: „Hätten wir vergangene Woche nicht so unnötig verloren, wären wir nach Minuspunkten gerechnet Dritter.“ Stattdessen war nach der Niederlage gegen Spradow „Druck auf dem Kessel“, wie Thielking eingestand. Sein Team ging mit diesem aber souverän um, auch wenn es dafür in der Anfangsphase eine starke Leistung von Keeper Lennart Wilken-Johannes brauchte. Hahlen verschaffte sich mit dem 4:1 durch Stefan Bruns nach zehn und dem 13:6 durch Marc Schilling nach 25 Minuten den entscheidenden Vorteil. In der Schlussphase verkürzte Steinhagen noch einmal auf 23:26 (57.). „Da habe ich noch einmal kurz gebangt“, bekannte Thielking. Bruns beruhigte die Nerven des Trainers mit dem Tor zum 27:23.

TSV Hahlen: Wilken-Johannes, Schumacher - Bruns 7/4, Höltkemeyer 5, Wiese 4, Schilling 4, Böker 2, Möws 2, Kolbe 1, Sülberg-Tewes, Eickenjäger.

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MindenMänner, Verbandsliga: Tristan Frerichs rettet der HSG Porta einen Punkt in SendenMinden (cb). Sowohl der TSV Hahlen als auch die HSG Porta können mit gestiegenem Selbstvertrauen in das am Donnerstag in Veltheim steigende Derby gehen. Von ihren Auswärtstouren brachten die beiden Männerhandball-Verbandsligisten Zählbares mit. Lit Tribe Germania II ging hingegen beim Titelanwärter HSG Altenbeken/Buke leer aus. HSG Altenbeken/Buke - Lit Tribe Germania II 32:31 (11:16). 0:3, 2:5 und 5:8 lag die Lit-Reserve in der Anfangsviertelstunde beim Favoriten zurück, spielte sich von da an frei und nahm nach einer famosen Viertelstunde einen Fünf-Tore-Vorsprung mit in die Kabine. Den Start in Abschnitt zwei verpennten die Schützlinge von Trainer Feiko Kuscer komplett. Die Hausherren führten urplötzlich wieder 18:17 (40.). Von da an gelang es den „Litties“, wieder gegenzusteuern und dem Titelkandidaten bis zum Schluss einen Kampf auf Augenhöhe, schließlich ohne zählbaren Erfolg, zu liefern. Die besten Lit-II-Torschützen waren Tim Grote mit zehn und Marvin Meinking mit sechs Treffern. ASV Senden - HSG Porta 29:29 (17:12). Zum wiederholten Male offenbarte die HSG Porta erhebliche Anlaufschwierigkeiten. „Hinten haben wir einfach keine Zweikämpfe gewonnen“, schilderte HSG-Trainer Daniel Franke. Der versuchte nach dem 5:9-Rückstand (15.) mit diversen Maßnahmen entgegen zu wirken. „Weder ein Torwartwechsel, noch diverse Abwehrumstellungen fruchteten“, verpufften Frankes Ideen. Der klare Pausenrückstand war die logische Konsequenz. Nach dem Seitenwechsel bot sich lange Zeit das gleiche Bild. Senden strebte immer vier bis fünf Tore vorne liegend in Richtung Heimsieg. „Aber irgendwie haben wir uns in der 6:0-Deckung dann irgendwann besser zurechtgefunden“, registrierte Franke eine schleichende Aufholjagd. Die mündete aber erst in der Schlussminute nach zwei Treffern von Jan-Christoph Hohlfeld im ersten Ausgleich seit dem 1:1. In der hektischen Schlussphase besaßen die Portaner sogar noch die Chance auf den Sieg. „15 Sekunden vor Schluss pfeifen die Schiedsrichter nach einem Foul von Florian Göpfert keinen Freiwurf für Senden“, gab Franke zu, dass der letzte Ballgewinn glücklich zustande kam. Aber nach einer Auszeit vertändelte das Franke-Team das Leder. Die Sendener Siegchance vereitelte Tristan Frerichs mit einem gehaltenen Tempogegenstoß. „Ein Sieg wäre vielleicht auch zu viel des Guten gewesen“, bekannte Portas Trainer. HSG Porta: Frerichs, Frochte - Hohlfeld 6, Halstenberg 6/3, Tretzack 5, Held 4, Delius 3, Müller 2, Kollmeier 2, Naumann 1, Göpfert, Fuchs. Spvg Steinhagen - TSV Hahlen 23:27 (9:14). Nach dem Auswärtssieg sinnierte Hahlens Trainer Henrik Thielking mit Blick auf die Tabelle: „Hätten wir vergangene Woche nicht so unnötig verloren, wären wir nach Minuspunkten gerechnet Dritter.“ Stattdessen war nach der Niederlage gegen Spradow „Druck auf dem Kessel“, wie Thielking eingestand. Sein Team ging mit diesem aber souverän um, auch wenn es dafür in der Anfangsphase eine starke Leistung von Keeper Lennart Wilken-Johannes brauchte. Hahlen verschaffte sich mit dem 4:1 durch Stefan Bruns nach zehn und dem 13:6 durch Marc Schilling nach 25 Minuten den entscheidenden Vorteil. In der Schlussphase verkürzte Steinhagen noch einmal auf 23:26 (57.). „Da habe ich noch einmal kurz gebangt“, bekannte Thielking. Bruns beruhigte die Nerven des Trainers mit dem Tor zum 27:23. TSV Hahlen: Wilken-Johannes, Schumacher - Bruns 7/4, Höltkemeyer 5, Wiese 4, Schilling 4, Böker 2, Möws 2, Kolbe 1, Sülberg-Tewes, Eickenjäger.