Aurich

3. Liga: Nach der Pause hakt es bei GWD II - Nun wieder Schlusslicht

veröffentlicht

Aurich (mt/jöw). Im Tabellenkeller der dritten Handball-Liga bleibt es richtig eng. Weil die SG Menden Sauerland Wölfe sowie die Ahlener SG doppelt punkteten und der Leichlinger TV immerhin einen Zähler gegen den Rangdritten Longericher SC holte, rutschte GWD Minden II nach dem gestrigen 27:31 (14:13) beim OHV Aurich wieder ans Tabellenende. „Wir waren im Angriff nicht effektiv genug. Das hat am Ende leider den Ausschlag gegeben“, kommentierte Trainer Moritz Schäpsmeier die Niederlage im hohen Norden.

Seine Mannschaft zeigte insbesondere in der ersten Halbzeit eine solide Vorstellung und erarbeitete sich dank einer guten Deckungsleistung einen Vorsprung. „Wir haben die Partie hier mindestens offen gestaltet“, sagte Schäpsmeier zum Spielverlauf der ersten Halbzeit. Beim 5:3 waren die Mindener nach acht Minuten das erste Mal mit zwei Treffern vorne, handelten sich dann aber einen knappen Rückstand ein. Erst dank eines Treffers von Max Staar führte die GWD-Reserve zur Pause aber wieder mit 14:13-Toren.

In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. „Leider haben wir uns in der Schlussphase aber einige Fehler zu viel erlaubt. Das hat Aurich clever genutzt“, berichtet Schäpsmeier von der zweiten Halbzeit.

Bis zum 22:23 nach einem Treffer von Max Staar waren die Mindener in Reichweite (46.) und kamen für einen Punktgewinn in Frage. Die anschließenden fünf Minuten sorgten dann aber dafür, dass es für die Grün-Weißen nichts mehr zu holen gab. Mit dem 26:22 (50.) erarbeiteten sich die Gastgeber den Vorsprung, den sie bis zum Schluss trotz aller GWD-Bemühungen verteidigten.

„Insgesamt hatte Aurich auch die etwas bessere Torhüterleistung. Auch das war sicher ein Faktor“, sagte Schäpsmeier. Schmerzhaft als Alternative vermisst wurde Maximilian Nowatzki, der eigentlich in Aurich für GWD II auflaufen sollte, aber aufgrund einer Grippe das Bett hüten musste. „So hat uns leider ein Linkshänder gefehlt“, sagt Schäpsmeier abschließend. Ein weiterer Faktor war auch die Siebenmeterschwäche des GWD-Teams. So vergaben die Mindener gleich vier Strafwürfe.

GWD Minden II: Grabenstein 1.-40., Rose 41.- 60. – Strakeljahn 7/1, Staar 6, Galling 4, Huckauf 3, Molz 2, Kunisch 2, Nolting 1, Jungmann 1, Mattausch 1, Richtzenhain, Braun, Reimler.

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Aurich3. Liga: Nach der Pause hakt es bei GWD II - Nun wieder SchlusslichtAurich (mt/jöw). Im Tabellenkeller der dritten Handball-Liga bleibt es richtig eng. Weil die SG Menden Sauerland Wölfe sowie die Ahlener SG doppelt punkteten und der Leichlinger TV immerhin einen Zähler gegen den Rangdritten Longericher SC holte, rutschte GWD Minden II nach dem gestrigen 27:31 (14:13) beim OHV Aurich wieder ans Tabellenende. „Wir waren im Angriff nicht effektiv genug. Das hat am Ende leider den Ausschlag gegeben“, kommentierte Trainer Moritz Schäpsmeier die Niederlage im hohen Norden. Seine Mannschaft zeigte insbesondere in der ersten Halbzeit eine solide Vorstellung und erarbeitete sich dank einer guten Deckungsleistung einen Vorsprung. „Wir haben die Partie hier mindestens offen gestaltet“, sagte Schäpsmeier zum Spielverlauf der ersten Halbzeit. Beim 5:3 waren die Mindener nach acht Minuten das erste Mal mit zwei Treffern vorne, handelten sich dann aber einen knappen Rückstand ein. Erst dank eines Treffers von Max Staar führte die GWD-Reserve zur Pause aber wieder mit 14:13-Toren. In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams einen Schlagabtausch. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. „Leider haben wir uns in der Schlussphase aber einige Fehler zu viel erlaubt. Das hat Aurich clever genutzt“, berichtet Schäpsmeier von der zweiten Halbzeit. Bis zum 22:23 nach einem Treffer von Max Staar waren die Mindener in Reichweite (46.) und kamen für einen Punktgewinn in Frage. Die anschließenden fünf Minuten sorgten dann aber dafür, dass es für die Grün-Weißen nichts mehr zu holen gab. Mit dem 26:22 (50.) erarbeiteten sich die Gastgeber den Vorsprung, den sie bis zum Schluss trotz aller GWD-Bemühungen verteidigten. „Insgesamt hatte Aurich auch die etwas bessere Torhüterleistung. Auch das war sicher ein Faktor“, sagte Schäpsmeier. Schmerzhaft als Alternative vermisst wurde Maximilian Nowatzki, der eigentlich in Aurich für GWD II auflaufen sollte, aber aufgrund einer Grippe das Bett hüten musste. „So hat uns leider ein Linkshänder gefehlt“, sagt Schäpsmeier abschließend. Ein weiterer Faktor war auch die Siebenmeterschwäche des GWD-Teams. So vergaben die Mindener gleich vier Strafwürfe. GWD Minden II: Grabenstein 1.-40., Rose 41.- 60. – Strakeljahn 7/1, Staar 6, Galling 4, Huckauf 3, Molz 2, Kunisch 2, Nolting 1, Jungmann 1, Mattausch 1, Richtzenhain, Braun, Reimler.