Minden

Verbandsliga: Porta nimmt mit Heimsieg Druck raus

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Kampf um jeden Zentimeter: Lit-Spieler Jesper Thielking (unten) stoppt Hüllhorsts Timo Wittkötter. - © Foto: Bendig
Kampf um jeden Zentimeter: Lit-Spieler Jesper Thielking (unten) stoppt Hüllhorsts Timo Wittkötter. (© Foto: Bendig)

Minden (rich). Mit einer Heimniederlage gegen die HSG Hüllhorst büßten die Verbandsliga-Handballer von Lit Tribe Germania II den zweiten Tabellenplatz ein. Die HSG Porta erkämpfte wichtige Punkte gegen den TV Emsdetten II und setzt sich im Mittelfeld fest.

Lit Tribe Germania II - HSG 28:31 (13:12). Das Derby besaß Pfeffer. Sieben Zeitstrafen sammelten die Gäste, zudem kassierte der Hüllhorster Florian Pecher in 24. Minute die Rote Karte. Die Gastgeber, die lediglich eine einzige Strafzeit einsammelten, hatten offenbar Mühe mit der harten Gangart und kamen nie in ein flüssiges Spiel. Es blieb immer knapp. In der ersten Halbzeit legten die Germanen vor, unmittelbar nach der Pause ging Hüllhorst beim 14:13 erstmals in Führung. Beim 24:22 durch den neunmaligen Torschützen Philip Reichelt (48.) lag Hüllhorst erstmals zwei Tore vorn. Dem ließ Reichelt noch vier Treffer folgen und sicherte den Gästen damit den Sieg.

Lit Tribe Germania II: Beckmann, Gerlhoff - Indeche 1, Kruse 4, Finke 5, Lengauer, Krassort , Thielking 2, Glöckner 10/8, Grote 3, Ames, Meinking 3.

HSG Porta - TV Emsdetten II 29:28 (13:13). Schön herausgespielt war der Sieg gegen den Kellerklub nicht, aber das scherte HSG-Trainer Daniel Franke herzlich wenig. „Hauptsache gewonnen“, meinte Franke und erläuterte: „Mit 4:6 Punkten standen wir ein bisschen unter Zugzwang. Da rutscht man schnell unten rein. Deshalb war es unheimlich wichtig, dass wir gewonnen haben, egal wie.“ Sein Team erlebte zum 3:7 (10.) einen Fehlstart. Franke nahm eine Auszeit. Danach fing sich die bis dahin löchrige 3:2:1-Abwehr. „Wir haben uns reingekämpft“, schilderte Franke. Über 7:8 und 10:11 war Porta dran, passend zur Halbzeitpause gelang dem treffsicheren Jan-Christoph Hohlfeld zum 13:13 der erste Ausgleich. Im zweiten Abschnitt war Porta überlegen und führte 20:16 (41.), aber der TVE war beim 21:21 (46.) wieder im Geschäft. Von 25:24 auf 28:24 (56.) gelang der HSG der nächste Vorstoß. Das reichte, obgleich die Gäste mit einer offenen Manndeckung für Druck sorgten und aufholten. „Da nutzen wir ein paar ganz freie Würfe nicht“, berichtete Franke von erhöhtem Puls. Doch Emsdetten gelang sieben Sekunden vor Ende nur noch das Anschlusstor.

HSG Porta: Frochte, Frerichs - Müller 1, Delius 4, Held 1, Kollmeier 1, Göpfert, Tretzack 1, Halstenberg 7/3, Fuchs 1, Naumann, Hohlfeld 11, Watermann 2.

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