Lübbecke

2. Liga: TuS-N-Spieler Genz mahnt: Man darf sich nie sicher fühlen

Marc Schmedtlevin

Jo Gerrit Genz spielt mit dem TuS in Dresden. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Jo Gerrit Genz spielt mit dem TuS in Dresden. Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Lübbecke (wb). Das Positive vorweg: Der TuS N-Lübbecke ist in der 2. Handball-Bundesliga seit drei Partien ungeschlagen. Probleme wurden zuletzt beim Remis gegen die HSG Konstanz aber reichlich aufgezeigt. Und genau deswegen verlangt Trainer Emir Kurtagic von seinem Team eine Steigerung beim HC Elbflorenz am Sonntag (Anwurf 17 Uhr).

Es schien alles auf dem richtigen Weg zu sein. Nach den Siegen gegen Hüttenberg und in Bietigheim erwischte der TuS auch gegen Konstanz einen guten Start, legte Führungen zum 9:4 und 10:6 vor. Nach 17 Minuten riss der Faden dann allerdings komplett. Am Ende mussten die Lübbecker froh sein, überhaupt noch einen Punkt mitgenommen zu haben. „Das war eigentlich ein Spiel, in dem wir zwei Punkte holen sollten“, gibt Rückraumspieler Jo Gerrit Genz zu und zieht aus dem Konstanz-Spiel seine Schlüsse: „Wir haben einen Schuss vor den Bug bekommen. Wir dürfen uns auf Siegen nicht ausruhen und uns auch nicht zu sicher fühlen. Wer das tut, wird in dieser Liga bestraft. Das haben wir zu spüren bekommen.“

Trainer Kurtagic konnten mehr als 40 Minuten am vergangenen Wochenende ebenfalls nicht gefallen. Vor allem die Leistung im Angriff ließ zu wünschen übrig. Auch deshalb nimmt er den nächsten Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter. Der Blick auf die Tabelle veranschaulicht, dass es sich beim HC Elbflorenz um ein weiteres Mittelfeldteam handelt. Die Sachsen haben nur einen Pluspunkt weniger auf dem Konto als der TuS.

„Wenn wir so ähnlich wie gegen Konstanz spielen, wird es extrem schwer für uns. Dresden hat doch mehr Potenzial als Konstanz“, betont Kurtagic. Im HC-Kader tummeln sich schließlich einige Spieler mit Erstliga-Erfahrung sowie Einsätzen für Nationalmannschaften. Zu nennen sind da unter anderem Michal Kasal, Jonas Thümmler oder Torhüter Mario Huhnstock.

Dresden ist angriffsfreudig und torhungrig. Schon 40 Treffer mehr als der TuS hat Elbflorenz in dieser Saison erzielt. „Wir sollten uns auf ein temporeiches Spiel einrichten“, vermutet Kurtagic daraus.

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Lübbecke2. Liga: TuS-N-Spieler Genz mahnt: Man darf sich nie sicher fühlenMarc SchmedtlevinLübbecke (wb). Das Positive vorweg: Der TuS N-Lübbecke ist in der 2. Handball-Bundesliga seit drei Partien ungeschlagen. Probleme wurden zuletzt beim Remis gegen die HSG Konstanz aber reichlich aufgezeigt. Und genau deswegen verlangt Trainer Emir Kurtagic von seinem Team eine Steigerung beim HC Elbflorenz am Sonntag (Anwurf 17 Uhr). Es schien alles auf dem richtigen Weg zu sein. Nach den Siegen gegen Hüttenberg und in Bietigheim erwischte der TuS auch gegen Konstanz einen guten Start, legte Führungen zum 9:4 und 10:6 vor. Nach 17 Minuten riss der Faden dann allerdings komplett. Am Ende mussten die Lübbecker froh sein, überhaupt noch einen Punkt mitgenommen zu haben. „Das war eigentlich ein Spiel, in dem wir zwei Punkte holen sollten“, gibt Rückraumspieler Jo Gerrit Genz zu und zieht aus dem Konstanz-Spiel seine Schlüsse: „Wir haben einen Schuss vor den Bug bekommen. Wir dürfen uns auf Siegen nicht ausruhen und uns auch nicht zu sicher fühlen. Wer das tut, wird in dieser Liga bestraft. Das haben wir zu spüren bekommen.“ Trainer Kurtagic konnten mehr als 40 Minuten am vergangenen Wochenende ebenfalls nicht gefallen. Vor allem die Leistung im Angriff ließ zu wünschen übrig. Auch deshalb nimmt er den nächsten Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter. Der Blick auf die Tabelle veranschaulicht, dass es sich beim HC Elbflorenz um ein weiteres Mittelfeldteam handelt. Die Sachsen haben nur einen Pluspunkt weniger auf dem Konto als der TuS. „Wenn wir so ähnlich wie gegen Konstanz spielen, wird es extrem schwer für uns. Dresden hat doch mehr Potenzial als Konstanz“, betont Kurtagic. Im HC-Kader tummeln sich schließlich einige Spieler mit Erstliga-Erfahrung sowie Einsätzen für Nationalmannschaften. Zu nennen sind da unter anderem Michal Kasal, Jonas Thümmler oder Torhüter Mario Huhnstock. Dresden ist angriffsfreudig und torhungrig. Schon 40 Treffer mehr als der TuS hat Elbflorenz in dieser Saison erzielt. „Wir sollten uns auf ein temporeiches Spiel einrichten“, vermutet Kurtagic daraus.