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Round-Up: GWD Minden II feiert zweiten Saisonsieg, TuS 09 Möllbergen steht im Pokal-Finalturnier

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Malte Nolting rackerte wie gewohnt in der Abwehr und setzte auch vorne einige Akzente. - © Foto: Christian Bendig
Malte Nolting rackerte wie gewohnt in der Abwehr und setzte auch vorne einige Akzente. (© Foto: Christian Bendig)

Minden (cb). Männerhandball-Drittligist GWD Minden II befreit sich immer mehr aus der Umklammerung des Tabellenkellers. Gegen den TuS Volmetal feierte die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier vor stattlicher Kulisse in der Mindener Kampa-Halle einen 26:21 (12:7)-Heimsieg. Nach dem 22:21-Auswärtsieg bei der Ahlener SG vor einer Woche war es der zweite in Serie und der zweite überhaupt nach acht Spieltagen. In der 2. Bundesliga hat der TuS N-Lübbecke mal wieder Grund zur Freude.

Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem TuS N-Lübbecke ein 25:20-Heimsieg über den Tabellen-16. TV Hüttenberg. Gegen den Ex-Klub des Nettelstedter Trainers Emir Kurtagic fand der TuS gut in die Partie, hatte den sicheren Vorsprung bis zur Pause (12:10) eingebüßt. Nach der Halbzeitpause führten die Hausherren permanent, mussten beim 19:19-Ausgleich (50.) aber wieder um den Erfolg bangen. Mit einem energischen Schlussspurt behielt das Kurtagic-Team die beiden Punkte aber in der mit 1.402 Zuschauern gefüllten Halle. In der Tabelle der 2. Bundesliga verbessert sich der TuS auf Rang zwölf.

Sebastian Luchtmeier und der TuS 09 Möllbergen kämpften sich durch einen unerwartet hohen Sieg gegen Mennighüffen ins Pokal-Finalturnier. - © Foto: Bendig
Sebastian Luchtmeier und der TuS 09 Möllbergen kämpften sich durch einen unerwartet hohen Sieg gegen Mennighüffen ins Pokal-Finalturnier. (© Foto: Bendig)

Der TuS Volmetal hatte vor einer Woche noch sensationell den Meisterschaftskandidaten der 3. Liga, den Wilhelmshavener HV, entzaubert und wurde von einem stattlichen Anhang in das GWD-Ausweichquartier Kampa-Halle begleitet. Der Gäste-Anhang verstummte jedoch recht schnell, weil das Schäpsmeier-Team von Beginn an leidenschaftlich verteidigte und den Gästen keinen Raum zur Entfaltung ließ. Dazu erwischte Leon Grabenstein im GWD-II-Kasten wieder einen guten Tag.

Kira Haack und die HSG EURo schieden ersatzgeschwächt aus dem Pokal-Wettbewerb aus. - © Foto: Bendig
Kira Haack und die HSG EURo schieden ersatzgeschwächt aus dem Pokal-Wettbewerb aus. (© Foto: Bendig)

Ausdruck fand das in den Zwischenständen: 3:1 (6.), 6:2 (14.) und sogar 11:3 (23.) lauteten Wegmarken bis zur ersten Volmetaler Auszeit, nach der die Gäste, die bis dato wie GWD II drei Zähler auf dem Konto hatten, bis zum Seitenwechsel ein wenig verkürzen konnten.

Nach der Pause erzwingt GWD II die Entscheidung

Die Hausherren kamen hellwach aus der Kabine und bauten den 12:7-Pausenvorsprung binnen 13 Minuten auf 20:10 aus. Linksaußen Frederik Galling erhöhte für die Grün-Weißen gar noch auf 22:10 (47.) – das Spiel war entschieden. Im Anschluss wechselte Schäpsmeier ordentlich durch und die nie aufsteckenden Gäste konnten gestützt auf die Paraden des früheren GWD-Nachwuchskeepers Jannis Michel das Ergebnis noch freundlich gestalten. Die Dankerser ließen es zudem im Angriff gemächlicher angehen.

Mit nun fünf Punkten haben die Mindener den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt und reisen am kommenden Spieltag zum OWL-Derby bei der Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo-Lippe, dem Team Handball Lippe II. GWD-II-Klassenpartner Lit Tribe Germania empfängt am Sonntag die Bergischen Panther (17.00 Uhr, Nordhemmern).

Möllbergen verdaut Schock der Hanke-Verletzung

Männer-Oberligist TuS 09 Möllbergen, der für den aufgrund des Drittliga-Aufstiegs nicht startberechtigten Kreispokalsieger Lit Tribe Germania ins Feld gerutscht war, hat den Heimvorteil im Erstrunden-Turnier des Westfalenpokals genutzt und sich für die Finalrunde qualifiziert. Dabei sah es nach dem ersten Spiel für die ersatzgeschwächten Möllberger gar nicht gut aus. Gegen den starken Verbandsligisten HSG Altenbeken-Buke setzte es in der auf zweimal 20 Minuten verkürzten Spielzeit eine 18:23-Niederlage. Zu allem Überfluss verletzte sich kurz vor dem Seitenwechsel Rechtsaußen Torben Hanke am Knie. Eine schwere Verletzung ist zu befürchten. Im zweiten Turnierspiel siegte Möllbergens Oberliga-Rivale gegen den Verbandsligisten 21:14. Plötzlich war die Tür zum Turniersieg für die Gastgeber offen und die ließen sich nicht zweimal bitten und gewannen 22:10. Der Einzug in die Finalrunde stand fest. Gegner werden die Oberliga-Rivalen Sportfreunde Loxten, der Soester TV und der Mendener Landesligist TV Westfalia Halingen sein. Der Westfalenpokalsieger qualifiziert sich für den DHB-Amateurpokal.

Bei den Frauen setzte sich beim von der HSG EURo ausgerichteten Dreier-Runde wie erwartet HB Bad Salzuflen durch. Im Duell der beiden Oberligisten des Erstrunden-Pokalturniers setzte sich Bad Salzuflen deutlich mit 20:10 durch und hatte auch gegen den Landesligisten TSG Altenhagen-Heepen (26:20) keine Mühe. Der abschließende Sieg der EURo-Frauen gegen die Bielefelderinnen (19:17) hatte nur statistischen Wert.

In der A-Jungen-Bundesliga war die JSG NSM-Nettelstedt beim 24:35 (11:18) beim THW Kiel chancenlos und tauscht mit den Gastgebern in der Tabelle den Platz. Die JSG ist nun Sechster. Tabellenführer GWD Minden hat spielfrei.

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MindenRound-Up: GWD Minden II feiert zweiten Saisonsieg, TuS 09 Möllbergen steht im Pokal-FinalturnierMinden (cb). Männerhandball-Drittligist GWD Minden II befreit sich immer mehr aus der Umklammerung des Tabellenkellers. Gegen den TuS Volmetal feierte die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier vor stattlicher Kulisse in der Mindener Kampa-Halle einen 26:21 (12:7)-Heimsieg. Nach dem 22:21-Auswärtsieg bei der Ahlener SG vor einer Woche war es der zweite in Serie und der zweite überhaupt nach acht Spieltagen. In der 2. Bundesliga hat der TuS N-Lübbecke mal wieder Grund zur Freude. Nach drei Niederlagen in Serie gelang dem TuS N-Lübbecke ein 25:20-Heimsieg über den Tabellen-16. TV Hüttenberg. Gegen den Ex-Klub des Nettelstedter Trainers Emir Kurtagic fand der TuS gut in die Partie, hatte den sicheren Vorsprung bis zur Pause (12:10) eingebüßt. Nach der Halbzeitpause führten die Hausherren permanent, mussten beim 19:19-Ausgleich (50.) aber wieder um den Erfolg bangen. Mit einem energischen Schlussspurt behielt das Kurtagic-Team die beiden Punkte aber in der mit 1.402 Zuschauern gefüllten Halle. In der Tabelle der 2. Bundesliga verbessert sich der TuS auf Rang zwölf. Der TuS Volmetal hatte vor einer Woche noch sensationell den Meisterschaftskandidaten der 3. Liga, den Wilhelmshavener HV, entzaubert und wurde von einem stattlichen Anhang in das GWD-Ausweichquartier Kampa-Halle begleitet. Der Gäste-Anhang verstummte jedoch recht schnell, weil das Schäpsmeier-Team von Beginn an leidenschaftlich verteidigte und den Gästen keinen Raum zur Entfaltung ließ. Dazu erwischte Leon Grabenstein im GWD-II-Kasten wieder einen guten Tag. Ausdruck fand das in den Zwischenständen: 3:1 (6.), 6:2 (14.) und sogar 11:3 (23.) lauteten Wegmarken bis zur ersten Volmetaler Auszeit, nach der die Gäste, die bis dato wie GWD II drei Zähler auf dem Konto hatten, bis zum Seitenwechsel ein wenig verkürzen konnten. Nach der Pause erzwingt GWD II die Entscheidung Die Hausherren kamen hellwach aus der Kabine und bauten den 12:7-Pausenvorsprung binnen 13 Minuten auf 20:10 aus. Linksaußen Frederik Galling erhöhte für die Grün-Weißen gar noch auf 22:10 (47.) – das Spiel war entschieden. Im Anschluss wechselte Schäpsmeier ordentlich durch und die nie aufsteckenden Gäste konnten gestützt auf die Paraden des früheren GWD-Nachwuchskeepers Jannis Michel das Ergebnis noch freundlich gestalten. Die Dankerser ließen es zudem im Angriff gemächlicher angehen. Mit nun fünf Punkten haben die Mindener den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt und reisen am kommenden Spieltag zum OWL-Derby bei der Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo-Lippe, dem Team Handball Lippe II. GWD-II-Klassenpartner Lit Tribe Germania empfängt am Sonntag die Bergischen Panther (17.00 Uhr, Nordhemmern). Möllbergen verdaut Schock der Hanke-Verletzung Männer-Oberligist TuS 09 Möllbergen, der für den aufgrund des Drittliga-Aufstiegs nicht startberechtigten Kreispokalsieger Lit Tribe Germania ins Feld gerutscht war, hat den Heimvorteil im Erstrunden-Turnier des Westfalenpokals genutzt und sich für die Finalrunde qualifiziert. Dabei sah es nach dem ersten Spiel für die ersatzgeschwächten Möllberger gar nicht gut aus. Gegen den starken Verbandsligisten HSG Altenbeken-Buke setzte es in der auf zweimal 20 Minuten verkürzten Spielzeit eine 18:23-Niederlage. Zu allem Überfluss verletzte sich kurz vor dem Seitenwechsel Rechtsaußen Torben Hanke am Knie. Eine schwere Verletzung ist zu befürchten. Im zweiten Turnierspiel siegte Möllbergens Oberliga-Rivale gegen den Verbandsligisten 21:14. Plötzlich war die Tür zum Turniersieg für die Gastgeber offen und die ließen sich nicht zweimal bitten und gewannen 22:10. Der Einzug in die Finalrunde stand fest. Gegner werden die Oberliga-Rivalen Sportfreunde Loxten, der Soester TV und der Mendener Landesligist TV Westfalia Halingen sein. Der Westfalenpokalsieger qualifiziert sich für den DHB-Amateurpokal. Bei den Frauen setzte sich beim von der HSG EURo ausgerichteten Dreier-Runde wie erwartet HB Bad Salzuflen durch. Im Duell der beiden Oberligisten des Erstrunden-Pokalturniers setzte sich Bad Salzuflen deutlich mit 20:10 durch und hatte auch gegen den Landesligisten TSG Altenhagen-Heepen (26:20) keine Mühe. Der abschließende Sieg der EURo-Frauen gegen die Bielefelderinnen (19:17) hatte nur statistischen Wert. In der A-Jungen-Bundesliga war die JSG NSM-Nettelstedt beim 24:35 (11:18) beim THW Kiel chancenlos und tauscht mit den Gastgebern in der Tabelle den Platz. Die JSG ist nun Sechster. Tabellenführer GWD Minden hat spielfrei.