Minden

3. Liga: Lit muss bissige Panther abwehren, GWD II peilt zweiten Sieg an

Christian Bendig

Jannik Gartmann (rechts) fällt lange aus, um so wichtiger ist nun Marvin Mundus. Foto: Wedel - © Noah Wedel
Jannik Gartmann (rechts) fällt lange aus, um so wichtiger ist nun Marvin Mundus. Foto: Wedel (© Noah Wedel)

Minden (cb). Nach dem Last-Second-Coup beim TuS Spenge rollt auf die Drittliga-Handballer von Lit Tribe Germanias die nächste große Aufgabe zu. Am Sonntag gastieren um 17 Uhr die Bergischen Panther in Nordhemmern. Beide Teams sind seit drei Spielen ungeschlagen. Klassenpartner GWD Minden II hat das Sensationsteam des jüngsten Spieltages zu Gast.

Nach der Schlusssirene verwandelte Jan König für den TuS Volmetal einen Direktfreiwurf gegen den Wilhelmshavener HV zum 27:26. Der nicht für möglich gehaltene Sieg gegen die Startruppe wurde Realität. Der ist auch ein Produkt des vor zwei Wochen vorgenommenen Trainerwechsels. Unter dem vom Co-Trainer zum Chef beförderten Marc Rode holte der TuS beim Zweitliga-Absteiger Rhein Vikings einen Zähler und landete vor einer Woche den Coup gegen die Norddeutschen.

Die an den vergangenen beiden Spieltagen gezeigten Leistungen sind mit jener vom Saisonstart bei Lit nicht mehr vergleichbar. Aber auch die Dankerser gehen am heutigen Samstag ab 19 Uhr im Ausweichquartier Kampa-Halle optimistisch an die kommende Aufgabe heran. Vor einer Woche fuhr die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier bei der Ahlener SG endlich den ersten Saisonsieg ein und verließ das Tabellenende.

Nach dem Punktgewinn im OWL-Derby beim TuS Spenge gab es im Germanen-Lager aber auch eine Hiobsbotschaft. Kapitän Jannik Gartmann zog sich in der 20. Minute eine Handverletzung zu und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Das wird auch bis zum Jahresende so sein. Die Verletzung stellte sich als Bruch heraus. Nichtsdestotrotz peilt Trainer Daniel Gerling gegen die zuletzt dreimal in Serie siegreichen Bergischen Panther den vierten Heimsieg der Saison an, weiß aber um die Schwere der Aufgabe: „Die Panther sind ein körperlich robustes und routiniertes Team.“

Vor allem Jens Reinarz müsse seine Mannschaft in den Griff bekommen. Der Mittelmann ist der Schlüsselspieler der Panther, alle Angriffe werden von ihm initiiert und oft auch abgeschlossen. Neben Reinarz gilt die Aufmerksamkeit dem bundesligaerfahrenen Kreisläufer Max Weiß. Zumindest kann Gerling nach dem Gartmann-Ausfall auf die Dienste des flinken Marvin Mundus zurückgreifen. Gegen die groß gewachsenen Panther-Abwehrspieler eine wichtige Personalie. „Über die Jungs drüber zu werfen, wird schwierig“, weiß Gerling. Ziel ist es, die Riesen aus dem Bergischen Land in Bewegung zu bringen und auseinander zu spielen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Minden3. Liga: Lit muss bissige Panther abwehren, GWD II peilt zweiten Sieg anChristian BendigMinden (cb). Nach dem Last-Second-Coup beim TuS Spenge rollt auf die Drittliga-Handballer von Lit Tribe Germanias die nächste große Aufgabe zu. Am Sonntag gastieren um 17 Uhr die Bergischen Panther in Nordhemmern. Beide Teams sind seit drei Spielen ungeschlagen. Klassenpartner GWD Minden II hat das Sensationsteam des jüngsten Spieltages zu Gast. Nach der Schlusssirene verwandelte Jan König für den TuS Volmetal einen Direktfreiwurf gegen den Wilhelmshavener HV zum 27:26. Der nicht für möglich gehaltene Sieg gegen die Startruppe wurde Realität. Der ist auch ein Produkt des vor zwei Wochen vorgenommenen Trainerwechsels. Unter dem vom Co-Trainer zum Chef beförderten Marc Rode holte der TuS beim Zweitliga-Absteiger Rhein Vikings einen Zähler und landete vor einer Woche den Coup gegen die Norddeutschen. Die an den vergangenen beiden Spieltagen gezeigten Leistungen sind mit jener vom Saisonstart bei Lit nicht mehr vergleichbar. Aber auch die Dankerser gehen am heutigen Samstag ab 19 Uhr im Ausweichquartier Kampa-Halle optimistisch an die kommende Aufgabe heran. Vor einer Woche fuhr die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier bei der Ahlener SG endlich den ersten Saisonsieg ein und verließ das Tabellenende. Nach dem Punktgewinn im OWL-Derby beim TuS Spenge gab es im Germanen-Lager aber auch eine Hiobsbotschaft. Kapitän Jannik Gartmann zog sich in der 20. Minute eine Handverletzung zu und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Das wird auch bis zum Jahresende so sein. Die Verletzung stellte sich als Bruch heraus. Nichtsdestotrotz peilt Trainer Daniel Gerling gegen die zuletzt dreimal in Serie siegreichen Bergischen Panther den vierten Heimsieg der Saison an, weiß aber um die Schwere der Aufgabe: „Die Panther sind ein körperlich robustes und routiniertes Team.“ Vor allem Jens Reinarz müsse seine Mannschaft in den Griff bekommen. Der Mittelmann ist der Schlüsselspieler der Panther, alle Angriffe werden von ihm initiiert und oft auch abgeschlossen. Neben Reinarz gilt die Aufmerksamkeit dem bundesligaerfahrenen Kreisläufer Max Weiß. Zumindest kann Gerling nach dem Gartmann-Ausfall auf die Dienste des flinken Marvin Mundus zurückgreifen. Gegen die groß gewachsenen Panther-Abwehrspieler eine wichtige Personalie. „Über die Jungs drüber zu werfen, wird schwierig“, weiß Gerling. Ziel ist es, die Riesen aus dem Bergischen Land in Bewegung zu bringen und auseinander zu spielen.