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3. Liga: Drittligist Lit Tribe Germania vor lösbarer Aufgabe

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Bisher war Bjarne Schulz (Nr. 11) wegen einer Knieverletzung zwar mittendrin, aber auch außen vor. Trainer Daniel Gerling (links) warnt vor Menden. Archivfoto: Bendig
Bisher war Bjarne Schulz (Nr. 11) wegen einer Knieverletzung zwar mittendrin, aber auch außen vor. Trainer Daniel Gerling (links) warnt vor Menden. Archivfoto: Bendig

Minden (cb). Nach zuletzt 1:5-Punkten ist es für Handball-Drittligist Lit Tribe Germania mal wieder an der Zeit, die volle Punktzahl einzufahren, für den noch sieglosen Klassenpartner GWD Minden II am fünften Spieltag sogar alle höchste Eisenbahn. Doch für das Schlusslicht müssen alle Fäden zusammenlaufen, um beim Aufstiegskandidaten Wilhelmshavener HV Zählbares mitzunehmen.

Die Norddeutschen reagierten auf dem monatelangen Ausfall des früheren GWD-Profis Miladin Kozlina mit der Nachverpflichtung des Ex-Bundesligaprofis Domagoj Srsen (früher Hannover-Burgdorf). Zudem scheint sich der Zweitliga-Absteiger in der 3. Liga akklimatisiert zu haben. Nach knappen Erfolgen gegen den Longericher SC, den Leichlinger TV und dem TuS Spenge fegte der WHV zuletzt die starken Bergischen Panther mit 32:18 weg. Die an diesem Samstag um 19.30 Uhr stattfindende Partie wird im Live-stream bei sportdeutschland.tv übertragen.

Für die Germanen hingegen stehen die Vorzeichen vor dem Heimspiel gegen die SG Menden Sauerland Wölfe gut. „Alle an Bord“, meldet Trainer Daniel Gerling. Neben Jannik Oevermann und Julien Knickmeier kehrt auch Bjarne Schulz nach überstandenem Innenbandriss im Knie wieder in den Kader zurück. Und weil der TuS N-Lübbecke bereits am Samstag in Dormagen antritt, könnte Marvin Mundus am Sonntag um 17 Uhr in Nordhemmern mit an Bord sein. „Menden ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Kreisläufer Rafael Dudczak sticht aus der kämpferisch starken Truppe heraus“, beschreibt Gerling den Tabellenzwölften. Nichtsdestotrotz sollen die Zähler in der Gemeinde Hille bleiben.

Der TuS 09 Möllbergen sorgte am ersten Spieltag mit dem 23:23-Remis gegen die TSG AH Bielefeld für Aufsehen in der Oberliga. Nun geht es zum HTV Hemer, der drei starke Spieler an die SG Menden verloren hat. „Wir müssen zusehen, dass wir unsere Leistung stabilisieren und den Kampf annehmen“, warnt TuS-Trainer André Torge seine Mannschaft.

In der Verbandsliga ist das Derby zwischen der HSG Porta und dem TSV Hahlen auf das Wochenende des 23./24. November verlegt worden. Somit ist Lit Tribe Germania II, die beim TV Isselhorst antreten, der einzige heimische Verbandsligist im Einsatz.

Pfeffer ist in den Duellen in der Landesliga. Die HSG Petershagen/Lahde empfängt am heutigen Samstag um 18 Uhr den HSV Minden-Nord zum Derby. Beide lieferten am ersten Spieltag schwache Leistungen ab. Sowohl HSG-Trainer Frank Habbe als auch HSV-Trainer Alex Röthemeier sagten bereits am vergangenen Wochenende im Hinblick auf den Lokalkampf: „Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen.“

Zudem steigen am heutigen Samstag die beiden Kreisduelle zwischen dem TV Hille und dem TuS Wehe (19.30 Uhr) sowie zwischen Eintracht Oberlübbe und TuS Nettelstedt II (19.45 Uhr). Ob bei Oberlübbe Pascal Bekemeier mitspielen kann, entscheidet sich kurzfristig. „Es wird ein hochinteressantes Spiel“, prophezeit Eintracht-Coach Björn Petereit.

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Minden3. Liga: Drittligist Lit Tribe Germania vor lösbarer AufgabeMinden (cb). Nach zuletzt 1:5-Punkten ist es für Handball-Drittligist Lit Tribe Germania mal wieder an der Zeit, die volle Punktzahl einzufahren, für den noch sieglosen Klassenpartner GWD Minden II am fünften Spieltag sogar alle höchste Eisenbahn. Doch für das Schlusslicht müssen alle Fäden zusammenlaufen, um beim Aufstiegskandidaten Wilhelmshavener HV Zählbares mitzunehmen. Die Norddeutschen reagierten auf dem monatelangen Ausfall des früheren GWD-Profis Miladin Kozlina mit der Nachverpflichtung des Ex-Bundesligaprofis Domagoj Srsen (früher Hannover-Burgdorf). Zudem scheint sich der Zweitliga-Absteiger in der 3. Liga akklimatisiert zu haben. Nach knappen Erfolgen gegen den Longericher SC, den Leichlinger TV und dem TuS Spenge fegte der WHV zuletzt die starken Bergischen Panther mit 32:18 weg. Die an diesem Samstag um 19.30 Uhr stattfindende Partie wird im Live-stream bei sportdeutschland.tv übertragen. Für die Germanen hingegen stehen die Vorzeichen vor dem Heimspiel gegen die SG Menden Sauerland Wölfe gut. „Alle an Bord“, meldet Trainer Daniel Gerling. Neben Jannik Oevermann und Julien Knickmeier kehrt auch Bjarne Schulz nach überstandenem Innenbandriss im Knie wieder in den Kader zurück. Und weil der TuS N-Lübbecke bereits am Samstag in Dormagen antritt, könnte Marvin Mundus am Sonntag um 17 Uhr in Nordhemmern mit an Bord sein. „Menden ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Kreisläufer Rafael Dudczak sticht aus der kämpferisch starken Truppe heraus“, beschreibt Gerling den Tabellenzwölften. Nichtsdestotrotz sollen die Zähler in der Gemeinde Hille bleiben. Der TuS 09 Möllbergen sorgte am ersten Spieltag mit dem 23:23-Remis gegen die TSG AH Bielefeld für Aufsehen in der Oberliga. Nun geht es zum HTV Hemer, der drei starke Spieler an die SG Menden verloren hat. „Wir müssen zusehen, dass wir unsere Leistung stabilisieren und den Kampf annehmen“, warnt TuS-Trainer André Torge seine Mannschaft. In der Verbandsliga ist das Derby zwischen der HSG Porta und dem TSV Hahlen auf das Wochenende des 23./24. November verlegt worden. Somit ist Lit Tribe Germania II, die beim TV Isselhorst antreten, der einzige heimische Verbandsligist im Einsatz. Pfeffer ist in den Duellen in der Landesliga. Die HSG Petershagen/Lahde empfängt am heutigen Samstag um 18 Uhr den HSV Minden-Nord zum Derby. Beide lieferten am ersten Spieltag schwache Leistungen ab. Sowohl HSG-Trainer Frank Habbe als auch HSV-Trainer Alex Röthemeier sagten bereits am vergangenen Wochenende im Hinblick auf den Lokalkampf: „Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen.“ Zudem steigen am heutigen Samstag die beiden Kreisduelle zwischen dem TV Hille und dem TuS Wehe (19.30 Uhr) sowie zwischen Eintracht Oberlübbe und TuS Nettelstedt II (19.45 Uhr). Ob bei Oberlübbe Pascal Bekemeier mitspielen kann, entscheidet sich kurzfristig. „Es wird ein hochinteressantes Spiel“, prophezeit Eintracht-Coach Björn Petereit.