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Heimspiel-Wochenende bei den Frauen: Leiding freut sich auf die Premiere und ein Wiedersehen

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Trainerin Andrea Leiding und vor allem ihre Mannschaft haben „richtig Bock“. Archivfoto: Bendig
Trainerin Andrea Leiding und vor allem ihre Mannschaft haben „richtig Bock“. Archivfoto: Bendig

Minden (rich/cb). Die Saison läuft bereits seit einer Woche, doch nachdem alle heimischen Frauenhandball-Mannschaften am ersten Spieltag reisen mussten, geht es jetzt erst richtig los. Am „Homecoming“-Wochenende gibt es Heimspiele im Überfluss. Lediglich der TSV Hahlen schert aus: Das Heimspiel des Oberligisten gegen die Ibbenbürener Spvg wurde verlegt.

Oberliga: Mit dem Schwung des Auswärtssiegs in Everswinkel feiert der HSV Minden-Nord seine Heimpremiere am Samstag um 17.30 Uhr gegen die SG Ruhrtal Witten. „Wir wollen das nicht mit Erwartungen überfrachten“, spielt HSV-Coach Olaf Grintz das erste Spiel vor den eigenen Fans herunter. Er geht optimistisch in die Partie: „Alle sind fit“, meldet er zum Personalstand und sagt: „Wir wollen das Selbstbewusstsein aus dem ersten Sieg mitnehmen.“ Witten, in der Vorsaison lange im Abstiegskampf gefangen und zum Auftakt gegen Dortmund 21:32 unterlegen, kommt als Außenseiter.

Die Heimpremiere in der Oberliga steht für den Aufsteiger Lit Tribe Germania an. In Holzhausen ist am Samstag ab 16 Uhr der SC DJK Everswinkel zu Gast. Für Lit-Trainerin Andrea Leiding ein besonders Spiel: „Mit Everswinkels Trainerin Franziska Heinz habe ich damals in Magdeburg zusammen gespielt“, erinnert sich die frühere Bundesliga-Spielerin. Nun führt sie das Oberliga-Duell wieder mit der einstigen Weltklasse-Spielerin zusammen. „Ich freue mich darauf“, sagt Leiding, „wir haben eine ähnliche Auffassung vom Handball“. Sie erwartet einen körperlich robust auftretenden Gegner, der aus einer aggressiven Abwehr auf Tempospiel setzt. So wie die Germanen-Frauen auch. Nach der Auftaktniederlage in Ibbenbüren brennen ihre Spielerinnen auf das Heimdebüt: „Alle haben Bock auf das Spiel“, sagt Leiding.

Mit dem TV Arnsberg – zum Saisonstart ein gutes Pflaster für den TSV Hahlen – bekommt es die HSG EURo am Samstag um 17.30 Uhr in Unterlübbe zu tun. Beide Mannschaften stehen nach Auftaktniederlagen unter Druck. EURo-Coach Matthias Bredemeier war nach der 16:33-Pleite in Bergkamen bedient und richtete während der Woche deutliche Worte an die Mannschaft. Die tritt bis auf die beruflich im Ausland weilende Dorothee Heuser komplett an.

Verbandsliga: Das erste Derby der jungen Saison steigt in Stemmer. Der HSV Minden-Nord II empfängt die Nachbarn der HSG Petershagen/Lahde am Sonntag um 16.30 Uhr. HSV-II-Trainer Olaf Wittemeier ist optimistisch. Denn sein junges Team hat mit dem Auftaktsieg in Senne viel Selbstvertrauen aufgebaut. „Außerdem ist es für Petershagen/Lahde das erste Saisonspiel“, hofft Wittemeier, darauf, „dass die HSG nicht so ganz genau weiß, wo sie steht“.

Vor einer schweren Aufgabe steht Eintracht Oberlübbe am Samstag um 17.45 Uhr gegen den FC Vorwärts Wettringen. „Die sind mit Brockhagen mein Titelkandidat“, sagt Eintracht-Coach Matthias Husemeier. Am ersten Spieltag trennten sich seine Favoriten im direkten Duell 19:19. Nach dem Oberlübber 14:23-Fehlstart beim Aufsteiger Versmold meint Husemeier: „Alles muss besser werden.“ Damit die Wiedergutmachung gelingt, muss die Eintracht das Tempospiel der Gäste unterbinden. „Das wird nicht einfach, aber wir sind nicht chancenlos“, sagt der Coach.

Den Heimspiel-Auftakt in der neuen Liga feiert Aufsteiger TuS 09 Möllbergen. Vor dem Spiel gegen HT SF Senne am Samstag um 19 Uhr hofft TuS-Trainer Patrick Richter auf eine ansprechende Kulisse. Sportlich sieht er seine Mannschaft, obwohl diese am ersten Spieltag in Hüllhorst 15:19 unterlag, auf einem guten Weg. „Die Fahrtrichtung stimmt.“

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MindenHeimspiel-Wochenende bei den Frauen: Leiding freut sich auf die Premiere und ein WiedersehenMinden (rich/cb). Die Saison läuft bereits seit einer Woche, doch nachdem alle heimischen Frauenhandball-Mannschaften am ersten Spieltag reisen mussten, geht es jetzt erst richtig los. Am „Homecoming“-Wochenende gibt es Heimspiele im Überfluss. Lediglich der TSV Hahlen schert aus: Das Heimspiel des Oberligisten gegen die Ibbenbürener Spvg wurde verlegt. Oberliga: Mit dem Schwung des Auswärtssiegs in Everswinkel feiert der HSV Minden-Nord seine Heimpremiere am Samstag um 17.30 Uhr gegen die SG Ruhrtal Witten. „Wir wollen das nicht mit Erwartungen überfrachten“, spielt HSV-Coach Olaf Grintz das erste Spiel vor den eigenen Fans herunter. Er geht optimistisch in die Partie: „Alle sind fit“, meldet er zum Personalstand und sagt: „Wir wollen das Selbstbewusstsein aus dem ersten Sieg mitnehmen.“ Witten, in der Vorsaison lange im Abstiegskampf gefangen und zum Auftakt gegen Dortmund 21:32 unterlegen, kommt als Außenseiter. Die Heimpremiere in der Oberliga steht für den Aufsteiger Lit Tribe Germania an. In Holzhausen ist am Samstag ab 16 Uhr der SC DJK Everswinkel zu Gast. Für Lit-Trainerin Andrea Leiding ein besonders Spiel: „Mit Everswinkels Trainerin Franziska Heinz habe ich damals in Magdeburg zusammen gespielt“, erinnert sich die frühere Bundesliga-Spielerin. Nun führt sie das Oberliga-Duell wieder mit der einstigen Weltklasse-Spielerin zusammen. „Ich freue mich darauf“, sagt Leiding, „wir haben eine ähnliche Auffassung vom Handball“. Sie erwartet einen körperlich robust auftretenden Gegner, der aus einer aggressiven Abwehr auf Tempospiel setzt. So wie die Germanen-Frauen auch. Nach der Auftaktniederlage in Ibbenbüren brennen ihre Spielerinnen auf das Heimdebüt: „Alle haben Bock auf das Spiel“, sagt Leiding. Mit dem TV Arnsberg – zum Saisonstart ein gutes Pflaster für den TSV Hahlen – bekommt es die HSG EURo am Samstag um 17.30 Uhr in Unterlübbe zu tun. Beide Mannschaften stehen nach Auftaktniederlagen unter Druck. EURo-Coach Matthias Bredemeier war nach der 16:33-Pleite in Bergkamen bedient und richtete während der Woche deutliche Worte an die Mannschaft. Die tritt bis auf die beruflich im Ausland weilende Dorothee Heuser komplett an. Verbandsliga: Das erste Derby der jungen Saison steigt in Stemmer. Der HSV Minden-Nord II empfängt die Nachbarn der HSG Petershagen/Lahde am Sonntag um 16.30 Uhr. HSV-II-Trainer Olaf Wittemeier ist optimistisch. Denn sein junges Team hat mit dem Auftaktsieg in Senne viel Selbstvertrauen aufgebaut. „Außerdem ist es für Petershagen/Lahde das erste Saisonspiel“, hofft Wittemeier, darauf, „dass die HSG nicht so ganz genau weiß, wo sie steht“. Vor einer schweren Aufgabe steht Eintracht Oberlübbe am Samstag um 17.45 Uhr gegen den FC Vorwärts Wettringen. „Die sind mit Brockhagen mein Titelkandidat“, sagt Eintracht-Coach Matthias Husemeier. Am ersten Spieltag trennten sich seine Favoriten im direkten Duell 19:19. Nach dem Oberlübber 14:23-Fehlstart beim Aufsteiger Versmold meint Husemeier: „Alles muss besser werden.“ Damit die Wiedergutmachung gelingt, muss die Eintracht das Tempospiel der Gäste unterbinden. „Das wird nicht einfach, aber wir sind nicht chancenlos“, sagt der Coach. Den Heimspiel-Auftakt in der neuen Liga feiert Aufsteiger TuS 09 Möllbergen. Vor dem Spiel gegen HT SF Senne am Samstag um 19 Uhr hofft TuS-Trainer Patrick Richter auf eine ansprechende Kulisse. Sportlich sieht er seine Mannschaft, obwohl diese am ersten Spieltag in Hüllhorst 15:19 unterlag, auf einem guten Weg. „Die Fahrtrichtung stimmt.“