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Handball-Box: Feiko siegt im Duell der Hampelbrüder

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Trainerduell unter Brüdern: Hauke (links) unterlag in Nordhemmern Feiko Hampel. - © Foto: Christian Bendig
Trainerduell unter Brüdern: Hauke (links) unterlag in Nordhemmern Feiko Hampel. (© Foto: Christian Bendig)

Minden (mt). Zwei Brüder, eine Leidenschaft. Feiko und Hauke Hampel lieben Handball. Am Sonntag trafen die beiden als Trainer aufeinander.

Feuerprobe bestanden

Der Umbruch war groß, die Erwartungen gering. Doch am ersten Spieltag der Oberliga zeigten die Handballerinnen des TSV Hahlen, was in ihnen steckt. Sie feierten einen 23:18-Auswärtssieg und damit einen perfekten Saisonstart. „Wir wussten nicht, was auf uns zukommt“, sagte Trainer Sebastian Winkler. Nun weiß er es: Er kann sich auf sein Team verlassen. Als echte Einheit präsentierte sich der TSV um Hauttorschützin Hannah Wiese in Arnsberg. Die jungen Spielerinnen wir Pia Wüllner, Laura Rose, Filiz Meyer oder Julia Borgmann bestanden die Feuerprobe. Für Winkler war der Sieg eine feine Belohnung an einem herausfordernden Tag. Von einem dienstlichen Termin hatte er sich Sonntagmittag auf die 120 Kilometer lange Strecke nach Arnsberg gemacht, unmittelbar nach dem Abpfiff ging es zurück zur Arbeit. Immerhin mit einem Lächeln auf den Lippen. (rich)

Eine einzige strittige Szene

Es war das erste Bruderduell, das sich Feiko und Hauke Hampel als Trainer lieferten. Die Premiere entschied Feiko Hampel mit dem Verbandsligisten Lit Tribe Germania II gegen die HSG Spradow mit 29:24 klar für sich. Etwas Besonderes sei das Spiel schon gewesen, gab Feiko Hampel zu. In den 60 Spielminuten hingegen herrschte Normalität und nach dem Schlusspfiff Einigkeit darüber, dass der Lit-Sieg verdient war. Lediglich in der Bewertung einer Szene waren sich die Brüder uneins – bei der Roten Karte für Spradows Maurice Schirge nach einem Zweikampf gegen Robert Indeche, berichtete Feiko Hampel (cb)

Artmeier „on the road“

Ein hammerhartes Wochenende erlebte Mark Artmeier. Der Rechtsaußen steht im Kader des Drittligisten Lit Tribe Germania, gehört zum Team der Verbandsliga-Mannschaft des Vereins und spielt in der Bundesliga-A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt. Die Einsatzorte am Wochenende: in Köln mit dem Drittligateam, in Flensburg mit den A-Jungen und abschließend in Nordhemmern mit der zweiten Mannschaft. Der Köln-Trip blieb dem Linkshänder wegen einer Kursfahrt an den Gardasee erspart. „Aber ich bin am Samstagmorgen erst um vier Uhr nach Hause gekommen“, berichtete Artmeier, der um sechs Uhr wieder in den Bus nach Flensburg stieg, ein 10:37-Debakel erlebte und tags darauf im Verbandsligateam spielte – und zumindest einem versöhnlichen Abschluss erlebte. „Insgesamt saß ich an dem Wochenende 25 Stunden im Bus.“ Nur gut, dass der Ahlener inzwischen in Nettelstedt wohnt. So blieben ihm weitere Fahrten erspart. (cb)

Starkes Sextett

Vor einer Wochen rieben sich viele Handball-Interessierte verwundert die Augen: Die B-Jungen GWD Mindens verloren ihr Oberliga-Auftaktspiel bei der SG Menden Sauerland. Es war die erste Liga-Niederlage seit mehr als zwei Jahren. Von der zeigten sich die Jungs von Trainer Marius Traue am zweiten Spieltag beim 32:14-Heimsieg gegen den TV Emsdetten gut erholt. „Den Schock hatten die Jungs schnell verdaut und der Blick richtete sich nach vorne“, schilderte der Trainer des Westfalenmeisters der vergangenen beiden Jahre. Der wird in der gerade angelaufenen Spielzeit nicht wie das heiße Messer durch die kalte Butter gleiten. So lautet Traues Einschätzung. „In dieser Saison befinden sich mit der JSG, Lemgo, Menden, Westfalia Kinderhaus, Ahlen und uns sechs Teams auf Augenhöhe“, prophezeit Traue. Der kommende Gegner kommt aus dieser Riege. „Das Spiel gegen Ahlen hat schon richtungsweisenden Charakter.“ (cb)

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MindenHandball-Box: Feiko siegt im Duell der HampelbrüderMinden (mt). Zwei Brüder, eine Leidenschaft. Feiko und Hauke Hampel lieben Handball. Am Sonntag trafen die beiden als Trainer aufeinander. Feuerprobe bestanden Der Umbruch war groß, die Erwartungen gering. Doch am ersten Spieltag der Oberliga zeigten die Handballerinnen des TSV Hahlen, was in ihnen steckt. Sie feierten einen 23:18-Auswärtssieg und damit einen perfekten Saisonstart. „Wir wussten nicht, was auf uns zukommt“, sagte Trainer Sebastian Winkler. Nun weiß er es: Er kann sich auf sein Team verlassen. Als echte Einheit präsentierte sich der TSV um Hauttorschützin Hannah Wiese in Arnsberg. Die jungen Spielerinnen wir Pia Wüllner, Laura Rose, Filiz Meyer oder Julia Borgmann bestanden die Feuerprobe. Für Winkler war der Sieg eine feine Belohnung an einem herausfordernden Tag. Von einem dienstlichen Termin hatte er sich Sonntagmittag auf die 120 Kilometer lange Strecke nach Arnsberg gemacht, unmittelbar nach dem Abpfiff ging es zurück zur Arbeit. Immerhin mit einem Lächeln auf den Lippen. (rich) Eine einzige strittige Szene Es war das erste Bruderduell, das sich Feiko und Hauke Hampel als Trainer lieferten. Die Premiere entschied Feiko Hampel mit dem Verbandsligisten Lit Tribe Germania II gegen die HSG Spradow mit 29:24 klar für sich. Etwas Besonderes sei das Spiel schon gewesen, gab Feiko Hampel zu. In den 60 Spielminuten hingegen herrschte Normalität und nach dem Schlusspfiff Einigkeit darüber, dass der Lit-Sieg verdient war. Lediglich in der Bewertung einer Szene waren sich die Brüder uneins – bei der Roten Karte für Spradows Maurice Schirge nach einem Zweikampf gegen Robert Indeche, berichtete Feiko Hampel (cb) Artmeier „on the road“ Ein hammerhartes Wochenende erlebte Mark Artmeier. Der Rechtsaußen steht im Kader des Drittligisten Lit Tribe Germania, gehört zum Team der Verbandsliga-Mannschaft des Vereins und spielt in der Bundesliga-A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt. Die Einsatzorte am Wochenende: in Köln mit dem Drittligateam, in Flensburg mit den A-Jungen und abschließend in Nordhemmern mit der zweiten Mannschaft. Der Köln-Trip blieb dem Linkshänder wegen einer Kursfahrt an den Gardasee erspart. „Aber ich bin am Samstagmorgen erst um vier Uhr nach Hause gekommen“, berichtete Artmeier, der um sechs Uhr wieder in den Bus nach Flensburg stieg, ein 10:37-Debakel erlebte und tags darauf im Verbandsligateam spielte – und zumindest einem versöhnlichen Abschluss erlebte. „Insgesamt saß ich an dem Wochenende 25 Stunden im Bus.“ Nur gut, dass der Ahlener inzwischen in Nettelstedt wohnt. So blieben ihm weitere Fahrten erspart. (cb) Starkes Sextett Vor einer Wochen rieben sich viele Handball-Interessierte verwundert die Augen: Die B-Jungen GWD Mindens verloren ihr Oberliga-Auftaktspiel bei der SG Menden Sauerland. Es war die erste Liga-Niederlage seit mehr als zwei Jahren. Von der zeigten sich die Jungs von Trainer Marius Traue am zweiten Spieltag beim 32:14-Heimsieg gegen den TV Emsdetten gut erholt. „Den Schock hatten die Jungs schnell verdaut und der Blick richtete sich nach vorne“, schilderte der Trainer des Westfalenmeisters der vergangenen beiden Jahre. Der wird in der gerade angelaufenen Spielzeit nicht wie das heiße Messer durch die kalte Butter gleiten. So lautet Traues Einschätzung. „In dieser Saison befinden sich mit der JSG, Lemgo, Menden, Westfalia Kinderhaus, Ahlen und uns sechs Teams auf Augenhöhe“, prophezeit Traue. Der kommende Gegner kommt aus dieser Riege. „Das Spiel gegen Ahlen hat schon richtungsweisenden Charakter.“ (cb)