Bückeburg

Im Konzert der Großen: Die Nobodys aus Meißen und Röcke mischen in der C-Jungen-Oberliga mit

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Nachwuchs-Handballer mit eingebautem Turbo und Torgarantie: Tjorven Sturhahn (links) von GWD Minden und Ramin Merkher von der JSG Meißen/Röcke. - © Foto: Bendig
Nachwuchs-Handballer mit eingebautem Turbo und Torgarantie: Tjorven Sturhahn (links) von GWD Minden und Ramin Merkher von der JSG Meißen/Röcke. (© Foto: Bendig)

Bückeburg (cb). Wenn neben den beiden Nachwuchshandball-Platzhirschen GWD Minden und JSG NSM-Nettelstedt ein Klub den Sprung in die Oberliga schafft, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Tuspo Meißen stellt überraschenderweise bei den C-Jungen ein Oberliga-Team, das am vergangenen Wochenende auf GWD Minden traf.

In der Kreissporthalle Bückeburg waren beim 36:19 (18:11)-Sieg der Grün-Weißen die Rollen von der ersten Minute an klar verteilt. Auf der einen Seite die am ersten Spieltag mit einem Kantersieg in die Serie gestarteten Dankerser von Trainer Lars Halstenberg, auf der anderen Seite der klare Außenseiter. Der hatte in der Kreisqualifikation die Konkurrenten TSV Hahlen und JSG H2 Hille-Hartum hinter sich gelassen und darf nun auf westfälischer Ebene seine Spielstärke unter Beweis stellen. Am ersten Spieltag gelang das mit einem Auswärtssieg beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ausgezeichnet. Erfolgreichster Torschütze in Bielefeld war der mit zehn Treffern Ramin Merkher. Dessen Torgefahr hatte sich auch die wenigen Kilometer bis nach Dankersen herumgesprochen. Dementsprechend beorderte Halstenberg mit Tjorven Stuhrhahn einen seiner besten Abwehrspieler gegen den athletisch starken Rückraumspieler. Der Schachzug zeigte Wirkung. „Insgesamt waren meine Spieler gegen den großen Namen GWD zu nervös. Deswegen konnten wir unsere wahre Leistungsstärke nicht zeigen“, bemerkte Meißens Trainer Steffen Hilgendorf.

Dessen Sohn Dennis gelangen mit sieben Treffern vom Kreis ebenso viele Tore wie Merkher, auf GWD-Seite war Tjorven Sturhahn mit 17 Toren bester Schütze. Am ersten Spieltag traf er schon 16 Mal.

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BückeburgIm Konzert der Großen: Die Nobodys aus Meißen und Röcke mischen in der C-Jungen-Oberliga mitBückeburg (cb). Wenn neben den beiden Nachwuchshandball-Platzhirschen GWD Minden und JSG NSM-Nettelstedt ein Klub den Sprung in die Oberliga schafft, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Tuspo Meißen stellt überraschenderweise bei den C-Jungen ein Oberliga-Team, das am vergangenen Wochenende auf GWD Minden traf. In der Kreissporthalle Bückeburg waren beim 36:19 (18:11)-Sieg der Grün-Weißen die Rollen von der ersten Minute an klar verteilt. Auf der einen Seite die am ersten Spieltag mit einem Kantersieg in die Serie gestarteten Dankerser von Trainer Lars Halstenberg, auf der anderen Seite der klare Außenseiter. Der hatte in der Kreisqualifikation die Konkurrenten TSV Hahlen und JSG H2 Hille-Hartum hinter sich gelassen und darf nun auf westfälischer Ebene seine Spielstärke unter Beweis stellen. Am ersten Spieltag gelang das mit einem Auswärtssieg beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ausgezeichnet. Erfolgreichster Torschütze in Bielefeld war der mit zehn Treffern Ramin Merkher. Dessen Torgefahr hatte sich auch die wenigen Kilometer bis nach Dankersen herumgesprochen. Dementsprechend beorderte Halstenberg mit Tjorven Stuhrhahn einen seiner besten Abwehrspieler gegen den athletisch starken Rückraumspieler. Der Schachzug zeigte Wirkung. „Insgesamt waren meine Spieler gegen den großen Namen GWD zu nervös. Deswegen konnten wir unsere wahre Leistungsstärke nicht zeigen“, bemerkte Meißens Trainer Steffen Hilgendorf. Dessen Sohn Dennis gelangen mit sieben Treffern vom Kreis ebenso viele Tore wie Merkher, auf GWD-Seite war Tjorven Sturhahn mit 17 Toren bester Schütze. Am ersten Spieltag traf er schon 16 Mal.