Lübbecke

2. Liga: TuS N-Lübbecke siegt ohne großen Glanz gegen Aufsteiger Krefeld

Marc Schmedtlevin

Lübbeckes Dominik Ebner (links) kommt hier leicht bedrängt zum Abschluss. Fotos: Noah Wedel - © Noah Wedel
Lübbeckes Dominik Ebner (links) kommt hier leicht bedrängt zum Abschluss. Fotos: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Lübbecke (WB). Pflichtaufgabe erfüllt: Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke hat gestern Abend den Aufsteiger HSG Krefeld mit 24:19 (12:6) besiegt. Ohne Glanz, aber wieder mit einer guten Defensivleistung. Trotz der Deutlichkeit des Endergebnisses gestaltete sich die Anfangsphase aber schleppend. Die Lübbecker brauchten einige Minuten, um sich auf die Abwehr der Gäste einzustellen. In der 5:1-Formation fand der TuS zunächst keine Lücken.

Fünf eigene Treffer standen nach einer Viertelstunde auf der Anzeigetafel. Eine Ausbeute, mit der TuS-Trainer Emir Kurtagic nicht zufrieden sein konnte. Vor allem der Positionsangriff sorgte nicht für die nötige Gefahr. Kurtagic nahm daher eine Auszeit und strukturierte das Offensivspiel neu. Das Tempospiel behielten die Lübbecker bei und setzten sich auf diese Weise auf 11:5 (28.) ab.

Die Grundlage stellte eine immer besser harmonierende Deckung vor einem gewohnt starken Peter Tatai dar. Unter anderem deswegen blieb der TuS zwischen der 20. und 30. Minute ohne Gegentor. Der Beginn des zweiten Abschnitts erinnerte stark an den ersten. Wieder tat sich der TuS schwer, brachte es in zehn Minuten gerade einmal auf drei Tore. Wieder nahm Trainer Kurtagic eine Auszeit. Eine Besserung wollte sich dieses Mal aber nicht sofort einstellen. Das lag daran, dass die Gastgeber ihre teilweise klaren Wurfchancen nicht zu nutzen wussten.

Die HSG setzte nach Ballgewinnen auf Geduld, spielte die Angriffe lange aus und geriet mit schöner Regelmäßigkeit in ein drohendes Zeitspiel. Doch der Erfolg gab den Gästen recht. Sie kamen in Minute 47 bis auf 14:17 heran. Deswegen brauchte es die Wurfgewalt und das Selbstvertrauen von Valentin Spohn, um wieder in die Spur zu finden. Der Halblinke kam für Marian Orlowski von der Bank, erzielte vier Treffer in Serie und führte sein Team zum wieder beruhigenden 21:14 (53.). Die Vorentscheidung war gefallen.

TuS N-Lübbecke - HSG Krefeld 24:19 (12:6)

TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesisnki - Becvar 1, Genz 1, Walczak, Bechtloff 2, Ebner, Bagaric 1, Strosack 6/2, Mundus, Spohn 6, Schade, Orlowski 5/2, Speckmann 2.

HSG Krefeld: Toth, Kreutmann - Jaeger 4, Wöstmann, Cutura 4, Janus, Roosna 3, Vonnahme, Luciano, Gentges, Schulz, Ciupinski 3, Brüren 5/3.

Zuschauer: 1.213.

Schiedsr.: Hellbusch/Jansen.

Strafminuten: 6:4.

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Lübbecke2. Liga: TuS N-Lübbecke siegt ohne großen Glanz gegen Aufsteiger KrefeldMarc SchmedtlevinLübbecke (WB). Pflichtaufgabe erfüllt: Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke hat gestern Abend den Aufsteiger HSG Krefeld mit 24:19 (12:6) besiegt. Ohne Glanz, aber wieder mit einer guten Defensivleistung. Trotz der Deutlichkeit des Endergebnisses gestaltete sich die Anfangsphase aber schleppend. Die Lübbecker brauchten einige Minuten, um sich auf die Abwehr der Gäste einzustellen. In der 5:1-Formation fand der TuS zunächst keine Lücken. Fünf eigene Treffer standen nach einer Viertelstunde auf der Anzeigetafel. Eine Ausbeute, mit der TuS-Trainer Emir Kurtagic nicht zufrieden sein konnte. Vor allem der Positionsangriff sorgte nicht für die nötige Gefahr. Kurtagic nahm daher eine Auszeit und strukturierte das Offensivspiel neu. Das Tempospiel behielten die Lübbecker bei und setzten sich auf diese Weise auf 11:5 (28.) ab. Die Grundlage stellte eine immer besser harmonierende Deckung vor einem gewohnt starken Peter Tatai dar. Unter anderem deswegen blieb der TuS zwischen der 20. und 30. Minute ohne Gegentor. Der Beginn des zweiten Abschnitts erinnerte stark an den ersten. Wieder tat sich der TuS schwer, brachte es in zehn Minuten gerade einmal auf drei Tore. Wieder nahm Trainer Kurtagic eine Auszeit. Eine Besserung wollte sich dieses Mal aber nicht sofort einstellen. Das lag daran, dass die Gastgeber ihre teilweise klaren Wurfchancen nicht zu nutzen wussten. Die HSG setzte nach Ballgewinnen auf Geduld, spielte die Angriffe lange aus und geriet mit schöner Regelmäßigkeit in ein drohendes Zeitspiel. Doch der Erfolg gab den Gästen recht. Sie kamen in Minute 47 bis auf 14:17 heran. Deswegen brauchte es die Wurfgewalt und das Selbstvertrauen von Valentin Spohn, um wieder in die Spur zu finden. Der Halblinke kam für Marian Orlowski von der Bank, erzielte vier Treffer in Serie und führte sein Team zum wieder beruhigenden 21:14 (53.). Die Vorentscheidung war gefallen. TuS N-Lübbecke - HSG Krefeld 24:19 (12:6) TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesisnki - Becvar 1, Genz 1, Walczak, Bechtloff 2, Ebner, Bagaric 1, Strosack 6/2, Mundus, Spohn 6, Schade, Orlowski 5/2, Speckmann 2. HSG Krefeld: Toth, Kreutmann - Jaeger 4, Wöstmann, Cutura 4, Janus, Roosna 3, Vonnahme, Luciano, Gentges, Schulz, Ciupinski 3, Brüren 5/3. Zuschauer: 1.213. Schiedsr.: Hellbusch/Jansen. Strafminuten: 6:4.