Hille

Bezirksliga: HSG EURo steht nach dem Abstieg vor einem langen Weg

Marcus Riechmann

Mit diesem Team startet die HSG EURo in die Saison: (hinten von links) Carsten Poggemeier (Trainer), Patrick Selow, Arno Ehlenbröker, Jan-Niklas Kruse, Benjamin Grohmann, (Mitte v. l.) Andreas Volkmann (Betreuer), Julian Venzke, Jonas Meyer, Jannis Stockmann, Jannik Lütkemeier, Meiko Grotefeld (Betreuer) sowie (unten v. l.) Jonas Fabry, Maurice Häseker, Cedric Dehne, Daniel Bekemeier, Jannis Becker und Malte Kollmeier. Es fehlen, Daniel Machlitt und Tobias Eisele. - © Foto: pr
Mit diesem Team startet die HSG EURo in die Saison: (hinten von links) Carsten Poggemeier (Trainer), Patrick Selow, Arno Ehlenbröker, Jan-Niklas Kruse, Benjamin Grohmann, (Mitte v. l.) Andreas Volkmann (Betreuer), Julian Venzke, Jonas Meyer, Jannis Stockmann, Jannik Lütkemeier, Meiko Grotefeld (Betreuer) sowie (unten v. l.) Jonas Fabry, Maurice Häseker, Cedric Dehne, Daniel Bekemeier, Jannis Becker und Malte Kollmeier. Es fehlen, Daniel Machlitt und Tobias Eisele. (© Foto: pr)

Hille (mt). Beim Handball-Bezirksligisten HSG EURo herrscht nach dem Abstieg Aufbruchstimmung. Unter der Leitung des 33-jährigen Trainers Carsten Poggemeier soll nun der Neuaufbau erfolgen. „Wir haben in der vergangenen Saison oft verloren, und wir haben oft deutlich verloren“, sagt der langjährige Abwehrchef und Kreisläufer über die verkorkste Spielzeit. Diesen Ballast will man abwerfen und sich wieder Selbstbewusstsein erarbeiten.

„Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren“, beschreibt Jens Kruse das Saisonziel dezent. Kruse, der sich nach seinem Ausstieg im Frauenbereich der HSG nun um die EURo-Männer kümmert, beschreibt ein „Konsolidierungsjahr ohne große Sprünge“. Dem stimmt Poggemeier zu: „Wir gehen das mit Demut an, das ist keine einfache Liga.“, sagt er vor dem ersten Saisonspiel am Samstag beim TSV Hahlen II.

Bei der HSG hat sich ein großer Umbruch vollzogen. Etliche Spieler haben das Team verlassen, mit Sven Krause oder Meiko Grotefeld ist viel Erfahrung verloren gegangen. Tobias Eisele (Lit), Cedric Dehne (HSV) und Arno Ehlenbröker (HCE) sind neu, dazu ist ein ganzer Schwung junger Spieler aus dem eigenen Unterbau hochgerutscht. „Wir sind breiter aufgestellt und werden wieder besser trainieren können“, benennt Poggemeier einen Vorteil des gewachsenen Kaders. Behutsam will er die Mannschaft entwickeln. „Wir werden unser Spiel nicht neu erfinden“, sagt Poggemeier mit innerer Ruhe: „Es geht zunächst mal um Basics, wir wollen wieder sicher werden, bei dem was wir tun.“

Kruse will mit dem Neustart bessere Jahre für den im Schatten der Oberliga-Frauen stehenden Männerbereich einläuten. „Wir wollen das Schiff wieder flott machen“, sagt der 57-Jährige ambitioniert wie eh und je. Er will die Spieler, die den Verein in den letzten Jahren verlasen haben, zurückgewinnen: „Aus denen kann man eine gute Mannschaft stricken“ sagt Kruse über den Substanzverlust und hofft auf eine Rückwärtsbewegung: „Wir wollen denen etwas bieten, was sie woanders nicht haben.“ Und man wolle die Jugendspieler aus dem eigenen Verein mit einer sportlichen Perspektive binden. „Wir nehmen uns Zeit“, sagt Kruse. Die wird man bei der HSG aber auch brauchen, denn bis die ersten Jugendspieler in die Männer-Mannschaft nachrücken, wird es noch dauern. Aktuell sind weder die A- noch die B-Jugend besetzt.

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HilleBezirksliga: HSG EURo steht nach dem Abstieg vor einem langen WegMarcus RiechmannHille (mt). Beim Handball-Bezirksligisten HSG EURo herrscht nach dem Abstieg Aufbruchstimmung. Unter der Leitung des 33-jährigen Trainers Carsten Poggemeier soll nun der Neuaufbau erfolgen. „Wir haben in der vergangenen Saison oft verloren, und wir haben oft deutlich verloren“, sagt der langjährige Abwehrchef und Kreisläufer über die verkorkste Spielzeit. Diesen Ballast will man abwerfen und sich wieder Selbstbewusstsein erarbeiten. „Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren“, beschreibt Jens Kruse das Saisonziel dezent. Kruse, der sich nach seinem Ausstieg im Frauenbereich der HSG nun um die EURo-Männer kümmert, beschreibt ein „Konsolidierungsjahr ohne große Sprünge“. Dem stimmt Poggemeier zu: „Wir gehen das mit Demut an, das ist keine einfache Liga.“, sagt er vor dem ersten Saisonspiel am Samstag beim TSV Hahlen II. Bei der HSG hat sich ein großer Umbruch vollzogen. Etliche Spieler haben das Team verlassen, mit Sven Krause oder Meiko Grotefeld ist viel Erfahrung verloren gegangen. Tobias Eisele (Lit), Cedric Dehne (HSV) und Arno Ehlenbröker (HCE) sind neu, dazu ist ein ganzer Schwung junger Spieler aus dem eigenen Unterbau hochgerutscht. „Wir sind breiter aufgestellt und werden wieder besser trainieren können“, benennt Poggemeier einen Vorteil des gewachsenen Kaders. Behutsam will er die Mannschaft entwickeln. „Wir werden unser Spiel nicht neu erfinden“, sagt Poggemeier mit innerer Ruhe: „Es geht zunächst mal um Basics, wir wollen wieder sicher werden, bei dem was wir tun.“ Kruse will mit dem Neustart bessere Jahre für den im Schatten der Oberliga-Frauen stehenden Männerbereich einläuten. „Wir wollen das Schiff wieder flott machen“, sagt der 57-Jährige ambitioniert wie eh und je. Er will die Spieler, die den Verein in den letzten Jahren verlasen haben, zurückgewinnen: „Aus denen kann man eine gute Mannschaft stricken“ sagt Kruse über den Substanzverlust und hofft auf eine Rückwärtsbewegung: „Wir wollen denen etwas bieten, was sie woanders nicht haben.“ Und man wolle die Jugendspieler aus dem eigenen Verein mit einer sportlichen Perspektive binden. „Wir nehmen uns Zeit“, sagt Kruse. Die wird man bei der HSG aber auch brauchen, denn bis die ersten Jugendspieler in die Männer-Mannschaft nachrücken, wird es noch dauern. Aktuell sind weder die A- noch die B-Jugend besetzt.