Lübbecke

2. Liga: Speckmann der Spaßvogel - Lübbeckes Linksaußen macht Finanzen und Stimmung

Volker Krusche

Stimmungsmacher: Lübbeckes Jan-Eric Speckmann (links). Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Stimmungsmacher: Lübbeckes Jan-Eric Speckmann (links). Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Lübbecke (wb). „Ich bin der Mann der Finanzen!“ Jan-Eric Speckmann grinst, denn der Kassierer von Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke wird von Trainer Emir Kurtagic zugleich auf einen zweiten Job im Team hingewiesen. „Außerdem bin ich für die gute Laune verantwortlich, ab und zu bin ich schon ein echter Spaßvogel.“

Bei den Lübbecker Handballern ist die Stimmung gelöst. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen Rimpar und die starke Defensivleistung in Emsdetten haben dazu geführt, dass mit einem Erfolg am Samstag beim HSC 2000 Coburg ein erfolgreicher Start in die neue Saison winkt. Und einer, der seinen Anteil daran hat, ist Linksaußen Jan-Eric Speckmann.

Beim Remis gegen Rimpar war er der Mann, der sich besonders hervortat. So wie Marian Orlowski im Pokalspiel gegen die Füchse Berlin oder Valentin Spohn beim erfolgreichen Zweitliga-Gastspiel in Emsdetten.

Der Lokalmatador, der einst über GWD Minden und MTV Obernkirchen zum Lübbecker Kooperationspartner Lit Tribe Germania kam und Verletzungsprobleme im Lübbecker Kader nutzte, um sich ins Team und in die Herzen der Fans zu spielen, sieht sich auf dem richtigen Weg. „Ich denke, dass ich unter Emir, was meine Defensivarbeit angeht, einen Schritt nach vorn getan habe. Im Angriff war es ja schon in der zurückliegenden Saison mit einer Quote von 75 Prozent nicht schlecht. Aber jetzt bekomme ich auch hinten immer mehr Zugriff. Emir gibt mir halt sehr gute Tipps und stellt mich optimal ein. Meine Entwicklungskurve zeigt jedenfalls kontinuierlich nach oben.«

Eine Einschätzung, die auch sein Trainer bestätigt. „Specki macht einen sehr positiven Eindruck. Ich habe mit ihm in der Vorbereitung ein sehr ernsthaftes Gespräch geführt, und ihn gefragt: Wo willst du hin? Es gibt noch ausreichend Potenzial, das man beim ihm herauskitzeln kann.“ Der 24-Jährige arbeite nun sehr seriös „und beweist, dass ich auf ihn bauen kann. In den ersten Spielen wirkte er sehr solide und souverän in seinen Aktionen“, erklärt Kurtagic und fügt hinzu: „In der Abwehr kann Specki aber noch ein paar Prozent nachlegen.“

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Lübbecke2. Liga: Speckmann der Spaßvogel - Lübbeckes Linksaußen macht Finanzen und StimmungVolker KruscheLübbecke (wb). „Ich bin der Mann der Finanzen!“ Jan-Eric Speckmann grinst, denn der Kassierer von Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke wird von Trainer Emir Kurtagic zugleich auf einen zweiten Job im Team hingewiesen. „Außerdem bin ich für die gute Laune verantwortlich, ab und zu bin ich schon ein echter Spaßvogel.“ Bei den Lübbecker Handballern ist die Stimmung gelöst. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen Rimpar und die starke Defensivleistung in Emsdetten haben dazu geführt, dass mit einem Erfolg am Samstag beim HSC 2000 Coburg ein erfolgreicher Start in die neue Saison winkt. Und einer, der seinen Anteil daran hat, ist Linksaußen Jan-Eric Speckmann. Beim Remis gegen Rimpar war er der Mann, der sich besonders hervortat. So wie Marian Orlowski im Pokalspiel gegen die Füchse Berlin oder Valentin Spohn beim erfolgreichen Zweitliga-Gastspiel in Emsdetten. Der Lokalmatador, der einst über GWD Minden und MTV Obernkirchen zum Lübbecker Kooperationspartner Lit Tribe Germania kam und Verletzungsprobleme im Lübbecker Kader nutzte, um sich ins Team und in die Herzen der Fans zu spielen, sieht sich auf dem richtigen Weg. „Ich denke, dass ich unter Emir, was meine Defensivarbeit angeht, einen Schritt nach vorn getan habe. Im Angriff war es ja schon in der zurückliegenden Saison mit einer Quote von 75 Prozent nicht schlecht. Aber jetzt bekomme ich auch hinten immer mehr Zugriff. Emir gibt mir halt sehr gute Tipps und stellt mich optimal ein. Meine Entwicklungskurve zeigt jedenfalls kontinuierlich nach oben.« Eine Einschätzung, die auch sein Trainer bestätigt. „Specki macht einen sehr positiven Eindruck. Ich habe mit ihm in der Vorbereitung ein sehr ernsthaftes Gespräch geführt, und ihn gefragt: Wo willst du hin? Es gibt noch ausreichend Potenzial, das man beim ihm herauskitzeln kann.“ Der 24-Jährige arbeite nun sehr seriös „und beweist, dass ich auf ihn bauen kann. In den ersten Spielen wirkte er sehr solide und souverän in seinen Aktionen“, erklärt Kurtagic und fügt hinzu: „In der Abwehr kann Specki aber noch ein paar Prozent nachlegen.“