Petershagen

Frauen-Teams bestehen den Willenstest beim Lübkemann-Cup

Christian Bendig

Annika Scholten setzte sich oft gegen die Abwehr von Bad Salzuflen durch. - © Foto: Christian Bendig
Annika Scholten setzte sich oft gegen die Abwehr von Bad Salzuflen durch. (© Foto: Christian Bendig)

Petershagen (cb). Mit großen Schritten nähert sich die Handballsaison ihrem Auftakt. Mitte September nehmen die Amateurligen der Frauen und Männer den Betrieb auf. Nach dem Lübkemann-Cup der HSG Petershagen/Lahde lässt sich festhalten: Die drei teilnehmenden heimischen Frauenteams sind zum Teil gut in Schuss. Den Turniersieg errang Lit Tribe Germania.

Die Gastgeberinnen präsentierten vor heimischen Publikum mit Annika Scholten sogar noch eine neue Spielerin. Die früher beim HSV Minden-Nord aktive Rechtshänderin unterstrich, dass sie für den Verbandsligisten ein echter Gewinn sein kann. Nach der deutlichen 10:18-Auftaktniederlage gegen das eine Liga höher spielende Lit-Team bewies Scholten gegen den Oberliga-Aufsteiger HB Bad Salzuflen beim 16:19 ihre Zweikampfstärke. „Unser bestes Spiel“, kommentierte HSG-Trainer Heiko Breuer, der mit den beiden weiteren Auftritten nicht zufrieden war.

Gegen den HSV Minden-Nord, dem dritten Viertligisten im Feld, war die HSG beim 11:19 chancenlos. Im letzten Turnierspiel trafen dann mit Lit und dem HSV die beiden vermeintlich stärksten heimischen Teams aufeinander. Das aufgrund der tropischen Temperaturen in der Halle auch als Willenstest zu betrachtende Prestigeduell entschied der HSV zwar mit 19:18 für sich, doch aufgrund des 18. Lit-Treffers von Leonie Wöbking sicherte sich das Team von Trainerin Andrea Leiding den Turniersieg. Ein Zwei-Tore-Vorsprung hätte Minden-Nord den Titel eingebracht.

„Vor dem Hintergrund, dass wir davor ein Testspiel hatten und das letzte Spiel für uns die Spielminuten 120 bis 150 an dem Tag waren, war ich mit dem Willen sehr zufrieden“, sagte HSV-Trainer Olaf Grintz.

Andrea Leiding sah viel Positives bei ihrem Team, das in knapper Besetzung – unter anderem fehlte die langzeitverletzte Ann-Cathrin Kamann – angetreten war. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment für die Leistung machen“, freute sich Leiding. Traditionell wurden beim Lübkemann-Cup auch die besten Einzelspielerinnen geehrt. Beste Torjägerin wurde Leonie Wöbking mit 17 Turniertreffern, beste Spielerin Maria Jörgensen von HB Bad Salzuflen , und Lara Hunger wurde als beste Torfrau ausgezeichnet. „Das Turnier hatte eine gesunde Intensität“, resümierte der Trainer der gastgebenden HSG, Heiko Breuer.

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PetershagenFrauen-Teams bestehen den Willenstest beim Lübkemann-CupChristian BendigPetershagen (cb). Mit großen Schritten nähert sich die Handballsaison ihrem Auftakt. Mitte September nehmen die Amateurligen der Frauen und Männer den Betrieb auf. Nach dem Lübkemann-Cup der HSG Petershagen/Lahde lässt sich festhalten: Die drei teilnehmenden heimischen Frauenteams sind zum Teil gut in Schuss. Den Turniersieg errang Lit Tribe Germania. Die Gastgeberinnen präsentierten vor heimischen Publikum mit Annika Scholten sogar noch eine neue Spielerin. Die früher beim HSV Minden-Nord aktive Rechtshänderin unterstrich, dass sie für den Verbandsligisten ein echter Gewinn sein kann. Nach der deutlichen 10:18-Auftaktniederlage gegen das eine Liga höher spielende Lit-Team bewies Scholten gegen den Oberliga-Aufsteiger HB Bad Salzuflen beim 16:19 ihre Zweikampfstärke. „Unser bestes Spiel“, kommentierte HSG-Trainer Heiko Breuer, der mit den beiden weiteren Auftritten nicht zufrieden war. Gegen den HSV Minden-Nord, dem dritten Viertligisten im Feld, war die HSG beim 11:19 chancenlos. Im letzten Turnierspiel trafen dann mit Lit und dem HSV die beiden vermeintlich stärksten heimischen Teams aufeinander. Das aufgrund der tropischen Temperaturen in der Halle auch als Willenstest zu betrachtende Prestigeduell entschied der HSV zwar mit 19:18 für sich, doch aufgrund des 18. Lit-Treffers von Leonie Wöbking sicherte sich das Team von Trainerin Andrea Leiding den Turniersieg. Ein Zwei-Tore-Vorsprung hätte Minden-Nord den Titel eingebracht. „Vor dem Hintergrund, dass wir davor ein Testspiel hatten und das letzte Spiel für uns die Spielminuten 120 bis 150 an dem Tag waren, war ich mit dem Willen sehr zufrieden“, sagte HSV-Trainer Olaf Grintz. Andrea Leiding sah viel Positives bei ihrem Team, das in knapper Besetzung – unter anderem fehlte die langzeitverletzte Ann-Cathrin Kamann – angetreten war. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment für die Leistung machen“, freute sich Leiding. Traditionell wurden beim Lübkemann-Cup auch die besten Einzelspielerinnen geehrt. Beste Torjägerin wurde Leonie Wöbking mit 17 Turniertreffern, beste Spielerin Maria Jörgensen von HB Bad Salzuflen , und Lara Hunger wurde als beste Torfrau ausgezeichnet. „Das Turnier hatte eine gesunde Intensität“, resümierte der Trainer der gastgebenden HSG, Heiko Breuer.