Lübbecke

Bei der Ehre gepackt: Der TuS N-Lübbecke startet gegen DJK Rimpar in die Zweitliga-Saison

Volker Krusche

Im DHB-Pokal überzeugte de Jo Gerrit Genz (am Ball) mit dem TuS N-Lübbecke. Nur knapp mit 21:23 Toren unterlag der Zweitligist dem Bundesligisten Füchse Berlin im Erstrunde-Endspiel in Spenge. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Im DHB-Pokal überzeugte de Jo Gerrit Genz (am Ball) mit dem TuS N-Lübbecke. Nur knapp mit 21:23 Toren unterlag der Zweitligist dem Bundesligisten Füchse Berlin im Erstrunde-Endspiel in Spenge. Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Lübbecke (wb). Es ist der Trainer, der den Unterschied macht. Das jedenfalls betonen die Spieler, wenn sie über den Richtungswechsel reden, den der TuS N-Lübbecke vollzogen hat. „Emir Kurtagic hat uns bei der Ehre gepackt, hat an unsere Einstellung appelliert und für klare Ordnung und Regeln gesorgt. Ich glaube, das brauchten wir“, ist Jo Gerrit Genz vor dem Saisonstart am heutigen Samstag, um 19 Uhr in der Merkur-Arena gegen die DJK Rimpar Wölfe, voll des Lobes über das bisherige Wirken seines neuen Coaches.

Die Frage, ob nun das Zusammenspiel von Zuckerbrot und Peitsche, wie es im Volksmund heißt, von entscheidender Bedeutung war, dass in der Vorbereitung die zurückliegende, äußerst enttäuschende Spielzeit sehr schnell kein Thema mehr gewesen sei, lässt der Rückraum-Linke unbeantwortet. „Natürlich gehört zwischendurch auch die richtige Ansprache dazu. Viel wichtiger sehe ich aber die Tatsache, dass Emir vom ersten Tag an fest an uns geglaubt hat.“ Das Team habe Freude am Spiel. Mit Spaß falle Vieles leichter. „Jeder Einzelne von uns spürt sein Vertrauen. Auch nach Fehlern. Und jeder hat den Eindruck, dass Emir gern mit uns arbeitet. Wir gehen jedenfalls alle mit einem sehr guten Gefühl in unser erstes Spiel“, versprüht Genz viel Zuversicht.

Die Ergebnisse aus der Vorbereitung will der 24-Jährige nicht überbewerten. „Darauf darf man sich nicht ausruhen. Es ist schön, sich einen Tag darüber zu freuen, aber dann geht der Blick auch schon wieder nach vorne.“ Die Vorbereitung habe ungeachtet der Spiele viel Positives gebracht. Besonders freut es ihn, dass man in Roman Becvar genau die Verstärkung in der Rückraum-Mitte bekommen habe, die man gebraucht hat. „Er ist vom ersten Moment an in die Spielmacherrolle geschlüpft“, sagt Genz: „Er kann ein ganz wichtiger Mann für uns werden. Roman strahlt viel Ruhe aus.“

Trainer Kurtagic wird gegen Rimpar auf das Team der letzten Wochen bauen. „Dominik Ebner wird noch fehlen. Jens Bechtloff könnte zurückkehren. Ich will ihn aber nicht gleich ins kalte Wasser werfen.“ Den Gegner schätzt der Coach als harte Nuss ein. „Rimpar verfügt über eine sehr aggressive, offensive 6:0-Abwehr, die mit viel Leidenschaft spielt. Vorn bewahren sie die Ruhe, sind sehr diszipliniert und extrem kämpferisch ausgerichtet. Die werden richtig Spaß daran haben, uns weh zu tun.“

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LübbeckeBei der Ehre gepackt: Der TuS N-Lübbecke startet gegen DJK Rimpar in die Zweitliga-SaisonVolker KruscheLübbecke (wb). Es ist der Trainer, der den Unterschied macht. Das jedenfalls betonen die Spieler, wenn sie über den Richtungswechsel reden, den der TuS N-Lübbecke vollzogen hat. „Emir Kurtagic hat uns bei der Ehre gepackt, hat an unsere Einstellung appelliert und für klare Ordnung und Regeln gesorgt. Ich glaube, das brauchten wir“, ist Jo Gerrit Genz vor dem Saisonstart am heutigen Samstag, um 19 Uhr in der Merkur-Arena gegen die DJK Rimpar Wölfe, voll des Lobes über das bisherige Wirken seines neuen Coaches. Die Frage, ob nun das Zusammenspiel von Zuckerbrot und Peitsche, wie es im Volksmund heißt, von entscheidender Bedeutung war, dass in der Vorbereitung die zurückliegende, äußerst enttäuschende Spielzeit sehr schnell kein Thema mehr gewesen sei, lässt der Rückraum-Linke unbeantwortet. „Natürlich gehört zwischendurch auch die richtige Ansprache dazu. Viel wichtiger sehe ich aber die Tatsache, dass Emir vom ersten Tag an fest an uns geglaubt hat.“ Das Team habe Freude am Spiel. Mit Spaß falle Vieles leichter. „Jeder Einzelne von uns spürt sein Vertrauen. Auch nach Fehlern. Und jeder hat den Eindruck, dass Emir gern mit uns arbeitet. Wir gehen jedenfalls alle mit einem sehr guten Gefühl in unser erstes Spiel“, versprüht Genz viel Zuversicht. Die Ergebnisse aus der Vorbereitung will der 24-Jährige nicht überbewerten. „Darauf darf man sich nicht ausruhen. Es ist schön, sich einen Tag darüber zu freuen, aber dann geht der Blick auch schon wieder nach vorne.“ Die Vorbereitung habe ungeachtet der Spiele viel Positives gebracht. Besonders freut es ihn, dass man in Roman Becvar genau die Verstärkung in der Rückraum-Mitte bekommen habe, die man gebraucht hat. „Er ist vom ersten Moment an in die Spielmacherrolle geschlüpft“, sagt Genz: „Er kann ein ganz wichtiger Mann für uns werden. Roman strahlt viel Ruhe aus.“ Trainer Kurtagic wird gegen Rimpar auf das Team der letzten Wochen bauen. „Dominik Ebner wird noch fehlen. Jens Bechtloff könnte zurückkehren. Ich will ihn aber nicht gleich ins kalte Wasser werfen.“ Den Gegner schätzt der Coach als harte Nuss ein. „Rimpar verfügt über eine sehr aggressive, offensive 6:0-Abwehr, die mit viel Leidenschaft spielt. Vorn bewahren sie die Ruhe, sind sehr diszipliniert und extrem kämpferisch ausgerichtet. Die werden richtig Spaß daran haben, uns weh zu tun.“