Spenge

DHB-Pokal: TuS N-Lübbecke verlangt den Füchsen alles ab

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Drei Treffer gelangen Lübbeckes Linksaußen Jan-Eric Speckmann gegen die Füchse Berlin. Foto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Drei Treffer gelangen Lübbeckes Linksaußen Jan-Eric Speckmann gegen die Füchse Berlin. Foto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Spenge (mt/wb). Nur knapp verpasste der TuS N-Lübbecke das Ticket in Achtelfinale des DHB-Pokals. Im Endspiel des Erstrundenturniers in Spenge unterlag der Handball-Zweitligist dem Bundesligisten Füchse Berlin 21:23 (12:12).

Erst ein Tempogegenstoß von Fabian Wiede und ein verwandelter Siebenmeter Hans Lindbergs brachten den Favoriten aus der Hauptstadt in die nächste Runde. Bis kurz vor Schluss hatte der TuS prächtig mitgehalten.

Am Samstag hatte sich der TuS souverän gegen den gastgebenden Drittliga-Klubs TuS Spenge mit 30:18 (12:10) durchgesetzt. Der Klassenunterschied wurde allerdings erst in der zweiten Hälfte deutlich.

TuS-Trainer Emir Kurtagic hatte wohl eine Vorahnung, als er im Vorfeld der Partie vor Hochmut warnte. Überheblich traten seine Spieler nicht auf, sie hatten aber rein sportlich Probleme mit dem mutigen Außenseiter.

Einen Fluss in ihr Spiel bekamen die Gäste erst mit Beginn des zweiten Durchgangs. Über 15:10 (34.) zog Lübbecke auf 19:12 (40.). Spätestens da war die Entscheidung gefallen. Kurtagic konnte die verbleibende Spielzeit nutzen, um die Belastung zu verteilen. „Wir sind ruhig geblieben und haben in der zweiten Hälfte einen souveränen Auftritt gezeigt“, lobte der neue TuS-Trainer.

Er durfte auch am Sonntag mit seinem Team zufrieden sein. Bis zum 4:3 (10.) lag der Zweitligist in Führung. Drei Berliner Treffer durch die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede ließen den Hauptstadtklub erstmals in Führung gegen (4:6). Doch der TuS blieb dran und ließ sich auch nach dem 12:15 (36.) zu Beginn der zweiten Hälfte nicht abschütteln. Erst nach dem 21:21 (56.) von Roman Becvar hatte der Bundesligist das bessere Ende für sich.

„Wir haben heute gegen die Füchse nicht nur gezeigt, dass wir mithalten können. Dieses Ergebnis müssen wir allerdings richtig interpretieren. Wir sind als Außenseiter in die Partie gegangen und hatten nichts zu verlieren. Ab nächster Woche haben wir die Rolle der Füchse, dann gehen wir als Favorit ins Match.“, sagte Kurtagic nach dem Spiel.

TuS N-Lübbecke - TuS Spenge 30:18 (12:10)

TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski - Becvar n.e., Genz 5, Walczak 1, Gierak 4, Bagaric 2, Strosack 3/1, Mundus 3, Lengauer, Spohn 5, Schade 2, Orlowski 3, Speckmann 2.

TuS N-Lübbecke - Füchse Berlin 21:23 (12:12)

TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski - Becvar 3, Genz 2, Walczak, Gierak, Bagaric 1, Strosack 3/1, Mundus, Lengauer, Spohn 2, Schade 1, Orlowski 6, Speckmann 3.

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SpengeDHB-Pokal: TuS N-Lübbecke verlangt den Füchsen alles abSpenge (mt/wb). Nur knapp verpasste der TuS N-Lübbecke das Ticket in Achtelfinale des DHB-Pokals. Im Endspiel des Erstrundenturniers in Spenge unterlag der Handball-Zweitligist dem Bundesligisten Füchse Berlin 21:23 (12:12). Erst ein Tempogegenstoß von Fabian Wiede und ein verwandelter Siebenmeter Hans Lindbergs brachten den Favoriten aus der Hauptstadt in die nächste Runde. Bis kurz vor Schluss hatte der TuS prächtig mitgehalten. Am Samstag hatte sich der TuS souverän gegen den gastgebenden Drittliga-Klubs TuS Spenge mit 30:18 (12:10) durchgesetzt. Der Klassenunterschied wurde allerdings erst in der zweiten Hälfte deutlich. TuS-Trainer Emir Kurtagic hatte wohl eine Vorahnung, als er im Vorfeld der Partie vor Hochmut warnte. Überheblich traten seine Spieler nicht auf, sie hatten aber rein sportlich Probleme mit dem mutigen Außenseiter. Einen Fluss in ihr Spiel bekamen die Gäste erst mit Beginn des zweiten Durchgangs. Über 15:10 (34.) zog Lübbecke auf 19:12 (40.). Spätestens da war die Entscheidung gefallen. Kurtagic konnte die verbleibende Spielzeit nutzen, um die Belastung zu verteilen. „Wir sind ruhig geblieben und haben in der zweiten Hälfte einen souveränen Auftritt gezeigt“, lobte der neue TuS-Trainer. Er durfte auch am Sonntag mit seinem Team zufrieden sein. Bis zum 4:3 (10.) lag der Zweitligist in Führung. Drei Berliner Treffer durch die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede ließen den Hauptstadtklub erstmals in Führung gegen (4:6). Doch der TuS blieb dran und ließ sich auch nach dem 12:15 (36.) zu Beginn der zweiten Hälfte nicht abschütteln. Erst nach dem 21:21 (56.) von Roman Becvar hatte der Bundesligist das bessere Ende für sich. „Wir haben heute gegen die Füchse nicht nur gezeigt, dass wir mithalten können. Dieses Ergebnis müssen wir allerdings richtig interpretieren. Wir sind als Außenseiter in die Partie gegangen und hatten nichts zu verlieren. Ab nächster Woche haben wir die Rolle der Füchse, dann gehen wir als Favorit ins Match.“, sagte Kurtagic nach dem Spiel. TuS N-Lübbecke - TuS Spenge 30:18 (12:10) TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski - Becvar n.e., Genz 5, Walczak 1, Gierak 4, Bagaric 2, Strosack 3/1, Mundus 3, Lengauer, Spohn 5, Schade 2, Orlowski 3, Speckmann 2. TuS N-Lübbecke - Füchse Berlin 21:23 (12:12) TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski - Becvar 3, Genz 2, Walczak, Gierak, Bagaric 1, Strosack 3/1, Mundus, Lengauer, Spohn 2, Schade 1, Orlowski 6, Speckmann 3.