Lübbecke/Hildesheim

Testspiel: TuS N-Lübbecke gewinnt gegen Drittligist Eintracht Hildesheim

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Lübbeckes Patryk Walczak (links) und Valentin Spohn warfen zusammen fünf Tore. Archivfoto: Noah Wedel - © Noah Wedel
Lübbeckes Patryk Walczak (links) und Valentin Spohn warfen zusammen fünf Tore. Archivfoto: Noah Wedel (© Noah Wedel)

Lübbecke/Hildesheim (kru). Test gelungen: Trainer Emir Kurtagic war sichtlich zufrieden mit der Vorstellung seines TuS N-Lübbecke. Den ersten sportlichen Vergleich bei Drittligist Eintracht Hildesheim gewann der Handball-Zweitligist problemlos mit 29:26 (14:11). Dabei hatte sie zwischenzeitlich sogar mit 20:12 und 25:15 geführt.

Den Lübbeckern merkte man zu Beginn an, dass der Sand zunächst aus dem Getriebe geschüttelt werden musste. „Da war auch noch etwas Nervosität mit im Spiel“, sagte Kurtagic. Der entschied sich dafür, neben Linkshänder Jo Gerrit Genz mit Marian Orlowski und Lukasz Gierak auf den beiden anderen Rückraumpositionen zu beginnen. Es dauerte aber eine gute Viertelstunde, ehe sich der TuS besser zurechtfand. „In der Folge waren viele gute Ansätze zu sehen“, meinte der in der sportlichen Führung eingebundene Rolf Hermann. Kurtagic war nach der ausgeglichenen Startphase mit dem, was seine Jungs bis zur 49. Minute in der Defensive ablieferten, durchaus zufrieden.

„Hildesheim ist kein schlechtes Team, hat teilweise mit zwei Kreisläufern agiert. Aber nur 15 Gegentore in knapp 50 Minuten können sich sehen lassen.“ Vorn allerdings fehlte dem Lübbecker Coach die Bewegung mit und ohne Ball. „Da haben wir uns zu sehr auf unsere individuellen Fähigkeiten verlassen. Daher wirkte unser Angriffsspiel noch recht holprig.“ Ansätze, die Emir Kurtagic mit in die Arbeit im Trainingslager in Eisenach, in das der TuS am Dienstag startet, einbinden wird. Sportlich lief es nach dem zwischenzeitlichen 6:6 recht gut. Dazu trug auch die Rückraumachse mit den Zugängen Roman Becvar (Mitte) und Dominik Ebner (Rechts) im Zusammenspiel mit Valentin Spohn (Links) bei. Nach dem 14:11 zur Pause ließen die Lübbecker nach dem Seitenwechsel in den ersten zehn Minuten nur einen Gegentreffer zu und enteilten auf 20:12. Nach dem 25:15 durch Eric Speckmann lockerten sich die Zügel dann merklich. Den positiven Gesamteindruck konnte diese Phase aber nicht schmälern. „Wichtig ist, dass die Jungs merken, dass sie sich nicht zurücknehmen können“, sagte Kurtagic.

TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski, Jepsen – Becvar 3, Genz 2, Walczak 2, Bechtloff 2, Ebner, Gierak 2, Bagaric 1, Strosack 4, Mundus, Spohn 3/2, Schade 1, Orlowski 8/1, Speckmann 1.

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Lübbecke/HildesheimTestspiel: TuS N-Lübbecke gewinnt gegen Drittligist Eintracht HildesheimLübbecke/Hildesheim (kru). Test gelungen: Trainer Emir Kurtagic war sichtlich zufrieden mit der Vorstellung seines TuS N-Lübbecke. Den ersten sportlichen Vergleich bei Drittligist Eintracht Hildesheim gewann der Handball-Zweitligist problemlos mit 29:26 (14:11). Dabei hatte sie zwischenzeitlich sogar mit 20:12 und 25:15 geführt. Den Lübbeckern merkte man zu Beginn an, dass der Sand zunächst aus dem Getriebe geschüttelt werden musste. „Da war auch noch etwas Nervosität mit im Spiel“, sagte Kurtagic. Der entschied sich dafür, neben Linkshänder Jo Gerrit Genz mit Marian Orlowski und Lukasz Gierak auf den beiden anderen Rückraumpositionen zu beginnen. Es dauerte aber eine gute Viertelstunde, ehe sich der TuS besser zurechtfand. „In der Folge waren viele gute Ansätze zu sehen“, meinte der in der sportlichen Führung eingebundene Rolf Hermann. Kurtagic war nach der ausgeglichenen Startphase mit dem, was seine Jungs bis zur 49. Minute in der Defensive ablieferten, durchaus zufrieden. „Hildesheim ist kein schlechtes Team, hat teilweise mit zwei Kreisläufern agiert. Aber nur 15 Gegentore in knapp 50 Minuten können sich sehen lassen.“ Vorn allerdings fehlte dem Lübbecker Coach die Bewegung mit und ohne Ball. „Da haben wir uns zu sehr auf unsere individuellen Fähigkeiten verlassen. Daher wirkte unser Angriffsspiel noch recht holprig.“ Ansätze, die Emir Kurtagic mit in die Arbeit im Trainingslager in Eisenach, in das der TuS am Dienstag startet, einbinden wird. Sportlich lief es nach dem zwischenzeitlichen 6:6 recht gut. Dazu trug auch die Rückraumachse mit den Zugängen Roman Becvar (Mitte) und Dominik Ebner (Rechts) im Zusammenspiel mit Valentin Spohn (Links) bei. Nach dem 14:11 zur Pause ließen die Lübbecker nach dem Seitenwechsel in den ersten zehn Minuten nur einen Gegentreffer zu und enteilten auf 20:12. Nach dem 25:15 durch Eric Speckmann lockerten sich die Zügel dann merklich. Den positiven Gesamteindruck konnte diese Phase aber nicht schmälern. „Wichtig ist, dass die Jungs merken, dass sie sich nicht zurücknehmen können“, sagte Kurtagic. TuS N-Lübbecke: Tatai, Grzesinski, Jepsen – Becvar 3, Genz 2, Walczak 2, Bechtloff 2, Ebner, Gierak 2, Bagaric 1, Strosack 4, Mundus, Spohn 3/2, Schade 1, Orlowski 8/1, Speckmann 1.