Pontevedra

Junioren-WM: Deutschland erreicht nach 39:22-Kantersieg gegen Chile vorzeitig das Achtelfinale

veröffentlicht

Pontevedra (cb). Die deutsche Handball-Nationalmannnschaft der Junioren hat bei der WM in Spanien vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Deutschland bezwang gestern Nachmittag Außenseiter Chile deutlich 39:22 (19:12). Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel rehabilitierte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) für die 25:30-Niederlage gegen Dänemark.

Mit dem Erfolg über die Südamerikaner arbeitete sich das deutsche Team mit GWD Mindens Profi Max Staar auf den zweiten Tabellenplatz der Vorrundengruppe D vor und ist nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen. Somit ist das Minimalziel – der Einzug ins Achtelfinale – bereits zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase erreicht. Der Gegner am heutigen Samstagabend (20 Uhr) heißt Norwegen.

Die Skandinavier mussten sich am Mittwoch gegen Außenseiter Chile beim 36:25-Sieg, trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses, mächtig strecken. Die deutsche Auswahl von Trainer Martin Heuberger war also gewarnt.

Heuberger forderte gegen die körperlich unterlegenen Südamerikaner eine stabile Abwehr und veränderte seine bisherige Startformation auf den beiden Außenpositionen. Somit fand sich Staar vorerst auf der Bank wieder. Sein Positionskollege Dimitri Ignatov von der MT Melsungen steuerte insgesamt fünf Treffer zum Kantersieg bei, dem Mindener gelang ein Treffer.

Das Heuberger-Team fand gut ins Spiel und erarbeitete sich bis zur 13. Minute einen soliden 10:5-Vorsprung und baute diesen binnen zehn Minuten auf 16:7 aus. Zur Pause hieß es 19:12. Nach dem Seitenwechsel sorgte Deutschland mit der 22:12-Führung endgültig für klare Verhältnisse, spielte diszipliniert weiter und kam nach dem 43:25 zum Auftakt gegen Argentinien zum zweiten Kantersieg.

„Das Spiel gegen Norwegen wird jetzt ein Endspiel um Platz zwei", schaute Heuberger, der gegen Chile auch im Hinblick auf das Duell mit den Skandinaviern mächtig durchwechselte, voraus. Der Bundestrainer ergänzte: „Wir haben viele Kräfte gespart. Wir werden mit voller Motivation in die Partie gehen."

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PontevedraJunioren-WM: Deutschland erreicht nach 39:22-Kantersieg gegen Chile vorzeitig das AchtelfinalePontevedra (cb). Die deutsche Handball-Nationalmannnschaft der Junioren hat bei der WM in Spanien vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Deutschland bezwang gestern Nachmittag Außenseiter Chile deutlich 39:22 (19:12). Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel rehabilitierte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) für die 25:30-Niederlage gegen Dänemark. Mit dem Erfolg über die Südamerikaner arbeitete sich das deutsche Team mit GWD Mindens Profi Max Staar auf den zweiten Tabellenplatz der Vorrundengruppe D vor und ist nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen. Somit ist das Minimalziel – der Einzug ins Achtelfinale – bereits zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase erreicht. Der Gegner am heutigen Samstagabend (20 Uhr) heißt Norwegen. Die Skandinavier mussten sich am Mittwoch gegen Außenseiter Chile beim 36:25-Sieg, trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses, mächtig strecken. Die deutsche Auswahl von Trainer Martin Heuberger war also gewarnt. Heuberger forderte gegen die körperlich unterlegenen Südamerikaner eine stabile Abwehr und veränderte seine bisherige Startformation auf den beiden Außenpositionen. Somit fand sich Staar vorerst auf der Bank wieder. Sein Positionskollege Dimitri Ignatov von der MT Melsungen steuerte insgesamt fünf Treffer zum Kantersieg bei, dem Mindener gelang ein Treffer. Das Heuberger-Team fand gut ins Spiel und erarbeitete sich bis zur 13. Minute einen soliden 10:5-Vorsprung und baute diesen binnen zehn Minuten auf 16:7 aus. Zur Pause hieß es 19:12. Nach dem Seitenwechsel sorgte Deutschland mit der 22:12-Führung endgültig für klare Verhältnisse, spielte diszipliniert weiter und kam nach dem 43:25 zum Auftakt gegen Argentinien zum zweiten Kantersieg. „Das Spiel gegen Norwegen wird jetzt ein Endspiel um Platz zwei", schaute Heuberger, der gegen Chile auch im Hinblick auf das Duell mit den Skandinaviern mächtig durchwechselte, voraus. Der Bundestrainer ergänzte: „Wir haben viele Kräfte gespart. Wir werden mit voller Motivation in die Partie gehen."