Lübbecke

TuS N-Lübbecke stellt neue Männer vor: Siege sind das beste Teambuilding

Christian Bendig

Eingerahmt von Trainer Emir Kurtagic (links) und Rolf Herrmann stellten sich die Zugänge Roman Becvar, Johannes Jepsen, Marvin Mundus und Domenik Ebner (v. links) vor. - © Foto: cb
Eingerahmt von Trainer Emir Kurtagic (links) und Rolf Herrmann stellten sich die Zugänge Roman Becvar, Johannes Jepsen, Marvin Mundus und Domenik Ebner (v. links) vor. (© Foto: cb)

Lübbecke (cb). Beim Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke ist die verkorkste Saison 2018/19 abgehakt. Das wurde bei der gestrigen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz mit den vier Zugängen sowie der neuen sportlichen Führung mit Trainer Emir Kurtagic und dem neuen Sport-Berater Rolf Herrmann offensichtlich.

„Zurückschauen bringt nichts“, betonte Kurtagic, der vom Zweitliga-Konkurrenten TV Hüttenberg an den Wiehen wechselte und sich bereits in die Arbeit gestürzt hat. „Wir haben seit vergangenen Mittwoch bis jetzt sieben Mal trainiert. Und ich freue mich schon auf die weitere Arbeit mit den Jungs“, hat der frühere Trainer des VfL Gummersbach einen guten ersten Eindruck von seiner neuen Mannschaft gewonnen.

Angesprochen auf den mangelnden Teamgeist der vergangenen Saison meinte Kurtagic trocken: „Siege sind das beste Mittel zum Teambuilding.“

Der Zweitligist erfuhr nach den Abgängen von Dener Jaanimaa, Luca Rakovic , Kenji Hövels und Joel Birlehm eine positionsgetreue Blutauffrischung. Auf der Rechtsaußenposition verpflichtete der TuS von der JSG NSM-Nettelstedt und somit aus dem eigenen Nachwuchs Marvin Mundus. Der Linkshänder geht die erste Profistation zwar ehrgeizig, aber auch mit der nötigen Demut an. „Ich werde wohl erst einmal kleine Brötchen backen und mich hinten anstellen“, meint der Youngster. Für die Zukunft erhofft er sich auch Spielanteile im rechten Rückraum. In dem sind aber vorerst Jo Gerrit Genz und der vom TBV Lemgo Lippe nach Lübbecke gewechselte Dominik Ebner die Platzhirsche. „Von dem Wechsel zum TuS erhoffe ich mir vor allem die Spielanteile, die ich in Lemgo nicht bekommen habe“, betont das Lemgoer Urgestein, das beim TBV vom „Hausmeister bis zum C-Jugendtrainer“ eigentlich jeden kennt. Auf der Mitte ersetzt Roman Becvar den nach seinem Karriereende nach Berlin zurückgekehrten Hövels. „Ich bin der Meinung, dass wir eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern beisammen haben“, meint der tschechische Nationalspieler mit einem Seitenblick auf Mundus und den neuen Keeper Johannes Jepsen.

Der wurde mit der SG Flensburg-Handewitt gleich zweimal Deutscher Meister. Zum einen mit der A-Jugend und als dritter Keeper mit den Profis. „Aber hinter den Weltklasseleuten wie Benjamin Buric und Torbjørn Bergerud hätte ich keine Spielanteile bekommen“, entschied sich Jepsen ganz bewusst für die 2. Bundesliga und den Wechsel nach Ostwestfalen und gegen eine Leihe nach Dänemark oder einen Wechsel zum FC Barcelona. „Klar habe ich auch die Entwicklung von Joel Birlehm verfolgt. Schon vor ihm sind ja junge Keeper hierhin gewechselt und haben sich richtig gut entwickelt“, spielt der gebürtige Flensburger auf den nun vom SC Magdeburg zum THW Kiel wechselnden Dario Quenstedt an.

Im Gegensatz zu GWD Mindens Zugang Juri Knorr wird Jepsen mit der U19-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Nordmazedonien teilnehmen. „Diese Spiele bringen mich weiter als eine Vorbereitung. Das ist auch so mit den Verantwortlichen vom TuS und dem Trainer so abgesprochen.“

Vertrag für Grzesinski

Bereits in der vergangenen Spielzeit gehörte Mats Grzesinski von der JSG NSM-Nettelstedt als dritter Torwart zum TuS-Kader. Nun erhielt er einen Zweijahres-Vertrag. Spielanteile soll der zur Reserve der U19-Nationalmannschaft zählende Torwart bei Nord-Drittligist Handball Hannover Burgwedel sammeln. (cb).

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LübbeckeTuS N-Lübbecke stellt neue Männer vor: Siege sind das beste TeambuildingChristian BendigLübbecke (cb). Beim Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke ist die verkorkste Saison 2018/19 abgehakt. Das wurde bei der gestrigen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz mit den vier Zugängen sowie der neuen sportlichen Führung mit Trainer Emir Kurtagic und dem neuen Sport-Berater Rolf Herrmann offensichtlich. „Zurückschauen bringt nichts“, betonte Kurtagic, der vom Zweitliga-Konkurrenten TV Hüttenberg an den Wiehen wechselte und sich bereits in die Arbeit gestürzt hat. „Wir haben seit vergangenen Mittwoch bis jetzt sieben Mal trainiert. Und ich freue mich schon auf die weitere Arbeit mit den Jungs“, hat der frühere Trainer des VfL Gummersbach einen guten ersten Eindruck von seiner neuen Mannschaft gewonnen. Angesprochen auf den mangelnden Teamgeist der vergangenen Saison meinte Kurtagic trocken: „Siege sind das beste Mittel zum Teambuilding.“ Der Zweitligist erfuhr nach den Abgängen von Dener Jaanimaa, Luca Rakovic , Kenji Hövels und Joel Birlehm eine positionsgetreue Blutauffrischung. Auf der Rechtsaußenposition verpflichtete der TuS von der JSG NSM-Nettelstedt und somit aus dem eigenen Nachwuchs Marvin Mundus. Der Linkshänder geht die erste Profistation zwar ehrgeizig, aber auch mit der nötigen Demut an. „Ich werde wohl erst einmal kleine Brötchen backen und mich hinten anstellen“, meint der Youngster. Für die Zukunft erhofft er sich auch Spielanteile im rechten Rückraum. In dem sind aber vorerst Jo Gerrit Genz und der vom TBV Lemgo Lippe nach Lübbecke gewechselte Dominik Ebner die Platzhirsche. „Von dem Wechsel zum TuS erhoffe ich mir vor allem die Spielanteile, die ich in Lemgo nicht bekommen habe“, betont das Lemgoer Urgestein, das beim TBV vom „Hausmeister bis zum C-Jugendtrainer“ eigentlich jeden kennt. Auf der Mitte ersetzt Roman Becvar den nach seinem Karriereende nach Berlin zurückgekehrten Hövels. „Ich bin der Meinung, dass wir eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern beisammen haben“, meint der tschechische Nationalspieler mit einem Seitenblick auf Mundus und den neuen Keeper Johannes Jepsen. Der wurde mit der SG Flensburg-Handewitt gleich zweimal Deutscher Meister. Zum einen mit der A-Jugend und als dritter Keeper mit den Profis. „Aber hinter den Weltklasseleuten wie Benjamin Buric und Torbjørn Bergerud hätte ich keine Spielanteile bekommen“, entschied sich Jepsen ganz bewusst für die 2. Bundesliga und den Wechsel nach Ostwestfalen und gegen eine Leihe nach Dänemark oder einen Wechsel zum FC Barcelona. „Klar habe ich auch die Entwicklung von Joel Birlehm verfolgt. Schon vor ihm sind ja junge Keeper hierhin gewechselt und haben sich richtig gut entwickelt“, spielt der gebürtige Flensburger auf den nun vom SC Magdeburg zum THW Kiel wechselnden Dario Quenstedt an. Im Gegensatz zu GWD Mindens Zugang Juri Knorr wird Jepsen mit der U19-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Nordmazedonien teilnehmen. „Diese Spiele bringen mich weiter als eine Vorbereitung. Das ist auch so mit den Verantwortlichen vom TuS und dem Trainer so abgesprochen.“ Vertrag für Grzesinski Bereits in der vergangenen Spielzeit gehörte Mats Grzesinski von der JSG NSM-Nettelstedt als dritter Torwart zum TuS-Kader. Nun erhielt er einen Zweijahres-Vertrag. Spielanteile soll der zur Reserve der U19-Nationalmannschaft zählende Torwart bei Nord-Drittligist Handball Hannover Burgwedel sammeln. (cb).